Erfahrungsbericht: Mobility 2 – Oder: Der Smart und ich

Ein weiterer Besuch in der Ikea stand an. Und welches grossräumige Auto assoziert man mit der Ikea als erstes? Natürlich den Smart.

Netterweise wies Mobility darauf hin dass mein gewünschtes Fahrzeug ein (Halb-) Automat ist. Diesen Typ kannte ich nur vom Hörensagen, darum wandte ich mich als erstes vertrauensvoll an die Wikipedia und las mich im Thema ein.

Natürlich viel mir als erstes im Smart auf dass die Gangschaltung überhaupt nicht mit dem Modell in der Wikipedia übereinstimmte. 15 Minuten Handbuchstudium und etwas Zündschlüsselsuchen (In der dunklen Tiefgarage habe ich vergebens am Airbag gerüttelt bis ich gemerkt habe dass Smarts kein Handschuhfach haben…) ging’s dann endlich los. Der etwas klobige Reservationscomputer schwenkte sich automatisch beim Anfahren hinter den Rückspiegel.

Fahren lässt sich das kleine Gefährt natürlich leicht, an den Automaten gewöhnt man sich schnell. Gemütlich tuckerte ich los.

Alles läuft gut bis zur ersten Kreuzung. Aus reinem Umweltbewusstsein schalte ich den Motor ab. Hinter mir bildet sich langsam eine Reihe. Die Grünphase rückt näher. Kaum ist es soweit, drehe ich ruhig am Zündschlüssel.

Der Smart springt nicht an.

Kruzifix! fluche ich und versuche es nochmals.

Der Smart springt nicht an.

Ich rüttle wie wild am Zündschlüssel. Keine Reaktion ausser dem Hupen der ungeduldigen Autofahrern hinter mir.

Es dauerte eine ganze Grün- und eine ganze Rotphase bis ich schnalle dass die Gangschaltung in den neutralen Zustand zurück muss, bevor der Motor startet.

Fazit: Gewohnt guter Mobility-Service, aber die Wikipedia hat versagt. Ich frage mich ob mir die Encyclopedia Britannica weitergeholfen hätte?

Zurück, alive & kicking

Keine Angst, ich lebe noch und schreibe weiter. Nach dem Umzug und der nervenzerreissenden Warteperiode bis das ADSL-Signal aufgeschaltet wurde, brauchte ich noch einen Moment bis ich mich wieder zum Schreiben überwinden konnte. Ideen haben sich massenhaft angesammelt, die halbfertigen Beiträge und Post-Its auf dem Monitor beginnen schon flächendeckend zu sein und die Lust zum Besserwessen ist auch wieder vorhanden. Früher oder später werde ich sogar mein Design fertigstellen, bis dahin muss ich Microsoft Internet Explorer-Benutzer halt einfach auf Firefox und Konsorten verweisen.

Zufällige Links zum Tag: Das Programm zum Jazzfestival Montreux ist verfrüht auf ein Blog geraten. – Heute Abend stellt etoy seine Mission Eternity im Kornhausforum vor. – Mein neues Natel verweilt weiter in Reparatur, darum gibt’s leider noch keine hochauflösende Web 2.0-Fotos.