Die ersten Wochen Leopard

Vor einigen Wochen ist die neue Version des Betriebsystems Mac OS X erschienen, genannt Leopard. Getreu dem Early Adaptor-Credo hatte ich mir die DVD bereits lange vorbestellt und in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung installiert.

Das Fazit bis heute? Keine Revolution, aber einen Haufen Evolution.

Quicklook mag auf den ersten Blick nichts Weltbewegendes sein, aber ich habe mich sofort daran gewöhnt. Leopard fühlt sich damit auch viel schneller an, nicht in absoluten/abstrakten Benchmarkwerten, sondern in der Geschwindigkeit mit ich den PC bedienen kann. Mehr Flow denn Work.

Das neue iChat bietet viel mehr als nur Spielereien. Und schon die Backuplösung Time Machine alleine ist das Upgrade wert.

Und dann sind da diese kleinen Details an denen ich mich jeden Tag erfreue: Was passiert zum Beispiel wenn ich im Webbrowser Safari nach Doppel-S im Text suche? Es findet sowohl alle ’ss‘ als auch ‚ß‘:
leopard_ss.jpg

Und dank dem neuen und noch einfacheren Netzwerkbrowser weiss ich jetzt auch wieder einfach wer in meiner WG zu Hause ist:
leopard_daheim.jpg

Einziges Manko das mir aufgefallen ist: Das Adressbuch hat jegliche Bluetoothfunktionalität verloren. Es lässt sich zwar noch synchronisieren, aber ich kann damit keine SMS mehr versenden und empfangen oder Anrufe tätigen. Schade.

Ein Gedanke zum Abschluss: Nur Apple kann es sich leisten einen solchen Bildschirmhintergrund auch bei der Anmeldung zu benutzen. Hätte Microsoft das getan, wären sie aufs Gröbste ausgelacht worden.

4 Gedanken zu „Die ersten Wochen Leopard“

  1. wenn ich dann endlich mal internet habe zuhause, kann ich alle meine mails ins richtige imap-postfach zügeln und dann auch endlich updaten, die dvd ist seit freitag in meinem besitz…

  2. Ja der Desktophintergrund ist wirklich eine Entgleisung. Ist zum Glück ziemlich schnell geändert. Vielleicht wollten sie ihre User ja auch nur dazu bewegen.

    TM ist wirklich toll!

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