Kurzkritik: Tron: Legacy

Wenn man dem Originalfilm von 1982 die Nostalgiekomponente entzieht, bleiben sowohl eine dünne Geschichte als auch spektakuläre und verspielte Bilder übrig. Vom Nachfolger war somit nicht viel mehr zu erwarten, als diese zwei Dinge. Unglücklicherweise wirkte Tron: Legacy auf mich irgendwie gedämpft: Eine schwache Geschichte und eine solide Optik, welche jedoch den freudigen Umgang mit der Cyberwelt vermissen lässt.

Ich habe mich eigentlich trotzdem gut unterhalten, man hätte einfach mehr daraus machen können.

2 Gedanken zu „Kurzkritik: Tron: Legacy“

  1. Ich bereitete mich eigentlich mit gemischten Gefühlen auf den Film vor. Auf der einen Seite befürchtete ich einen lauen Abklatsch vom Original, auf der anderen Seite hoffte ich auf spektakuläre optische Eindrücke.
    Nun, die optischen Eindrücke waren zwar nicht bahnbrechend, jedoch – wie es schon genannt wurde – solide, nicht übertrieben und mit dem richtigen Mass vom Original abgehoben. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die „shiny“ wirkenden Kostüme.
    Was die Geschichte betrifft, so erlebt der unkundige Tron-Neuling erst einen holprigen Einstieg in die Materie und danach wird ziemlich schnell klar, in welche Richtung sich der rote Faden bewegen wird, jedoch sind einige überraschende Elemente enthalten, die das Ganze trotzdem spannend und interessant machen.

    Am Ende kann ich den Film für Original-kundige, sowie -unkundige nur empfehlen. Die 3D Version glänzt des Weiteren geradezu von perfektem 3D-Postprocessing, wodurch die Wenigsten an Kopfschmerzen leiden werden. Und wer weiss, vielleicht kann sich der Versierte bald Replicas der Kostüme kaufen :)

Kommentare sind geschlossen.