Woop Woop

Das war der Name der ersten iPhone-App, welche ich und Kollege Fabian P. schreiben wollten. Inspiriert vom Geräusch, welches jedes respektierliche Personenscan-Gerät von sich gibt, planten wir eine optisch verspielte App, welche es einfach machen sollte, Freunde zu lokalisieren. Die Idee tauchte am Gurtenfestival auf.

Mit Enthusiasmus machten wir uns daran, kamen aber nicht viel weiter als ein cleveres Serverkonzept mit Schutz der Privatsphäre und ein paar kruden Skizzen, bevor wir uns in einem Objective-C-Tutorial verloren.

Aber einmal mehr wurde uns die Arbeit abgenommen: Drei Jahre nach den ersten Woop Woop-Gesprächen hat Apple die App Meine Freunde suchen herausgebracht. Etwas weniger verspielt, aber mit derselben Funktionalität.

Ich habe den Eindruck, dass sich alle meine Ideen mit genügend Geduld bequemerweise von selbst implementieren.

Sicherer

  • Ein neues Passwort für den Laptop, erforderlich nach jedem Aufwachen desselben.
  • Vollständig verschlüsselte Festplatte mit File Vault 2.
  • Ein lokales Backup dank Time Machine und ein geographisch getrenntes zweites Backup, ebenfalls verschlüsselt.
  • Eine korrekt installierte SuisseID. (Zwar noch nie benutzt, aber theoretisch interessant.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung für meinen Google Account und Applikations-spezifische Passwörter.
  • Ca. 40-stellige Passwörter für WLAN und für mein lokales Passworttool.
  • Die zunehmende Verbreitung von SSL im Internet.

Ich fühle mich digital sicherer als auch schon.

In den Kykladen



A. und ich hatten dringend Ferien nötig. Wir flogen Ende September für zwei Wochen Richtung Griechenland, ausser dem Flug und zwei Übernachtungen in Athen hatten wir nichts gebucht. Unser Plan war Insel-Hopping: Mit der Fähre spontan von Insel zu Insel in den Kykladen zu ziehen.

Wir hatten Glück: Dank etwas Voraussicht bezüglich der Streiks, gutem Wetter und zufällig ausgezeichnetem Timing haben wir zwei erholsame Wochen ohne grosse Komplikationen verbracht.

Unsere Route: Nach einer Nacht aus dem wenig sehenswerten Athen geflüchtet (Am nächsten Tag hätten wir keine Möglichkeit mehr gehabt, den Hafen Piräus zu erreichen), mit der Fähre nach Paros, von dort nach Santorini, weiter nach Milos und über Sifnos zurück nach Piräus, von wo aus wir Athen links liegen liessen und direkt zum Flughafen fuhren. Auf den Inseln übernachteten wir jeweils drei mal, bevor wir uns von Hafen- oder Hotelpersonal über unser nächstes Ziel beraten liessen.

Anbei ein paar Notizen für diejenigen, welche beim Recherchieren ähnlicher Pläne auf diesen Artikel stossen:

September ist Nebensaison in Griechenland, Oktober sogar Neben-Nebensaison. Das heisst, dass mit Einschränkungen beim öffentlichen Verkehr zu rechnen ist, und nicht mehr alle Hotels offen sind. Auf der anderen Seite geniesst man dafür menschenleere Strände, ruhigere Städte und lächerliche tiefe Zimmerpreise. Das Wetter und das Meer sind noch warm, erst am Ende unserer Reise kam der erste Regen nach sechs Monaten.

Wandern lässt sich ganz gut, es gibt hervorragende Wanderkarten auf den Inseln zu kaufen. Die Ausschilderung ist unterschiedlich gut. Im Frühling muss es unglaublich grün sein, jetzt im Herbst dominiert ausgetrocknete Vegetation die Landschaft.

Wir machten gute Erfahrungen mit folgenden Hotels (Alle mit Blick aufs Meer, natürlich):

Wer sich gerne weitere 500 Fotos von Sandstränden, Olivenhainen, Sonnenuntergängen und Felsformationen ansehen möchte, darf sich gerne bei uns melden.

Probleme bei der Passworteingabe nach Update von Mac OS X Lion mit aktivierter Festplattenverschlüsselung

Heute hatte ich nach dem Update meines MacBooks auf Mac OS X Lion 10.7.2 eine Schrecksekunde: Mein Passwort funktionierte nicht mehr. Ich konnte mich allerdings daran erinnern, dass ich schon beim Update auf 10.7.1 Mühe damit hatte, weil die Tastatur plötzlich auf US-Amerikanisch eingestellt war.

Soweit ich sehen kann, passiert folgendes: Bei aktivierter Festplattenverschlüsselung (File Vault), kann Mac OS X die korrekte Tastatureinstellung nach einem Update beim ersten Booten nicht wissen (Da diese Information verschlüsselt ist) und stellt einfach auf das US-Amerikanische Layout zurück. Neu bei 10.7.2 wird aber die aktuelle Tastatur oben rechts nicht angezeigt, was zuvor noch der Fall war. Versucht man nun ein Passwort mit Sonderzeichen oder den Buchstaben x und y einzugeben, scheitert die Überprüfung.

Nach dem ersten Booten muss also das Passwort wie auf einer US-Amerikanischen Tastatur eingegeben werden.