Ran like a geek

Wohoo, persönliche Bestzeit: 1:29:12 beim GP Bern.

Im sechsten Jahr habe ich es endlich geschafft, die 1:30er Marke zu knacken. Das nächste Ziel rückt in damit in der Prioritätenliste nach: Meinen kleinen Bruder einholen. Das könnte mich die nächsten 10+-Jahre beschäftigen.

Dieses Jahr mit am Start: Ein Haufen Geeks wie du & ich. Sogar eine Videokamera hat @maersu mitgeschleppt. Ich persönliche beliess es bei einem GPS-Tracker.

Und jetzt mache ich mich an mein 10-monatiges Regenerierungsprogramm.

Kurzkritik: The Avengers

Joss Whedon hat aus dem potentiell langweiligen Superheldenfilm The Avengers dank seinem Wortwitz überdurchschnittlich unterhaltsames Popcornkino gemacht. Besonders gefällt mir seine Art, die Intelligenz von uns Zuschauern zu respektieren und nicht jedes Detail haarklein zu erklären: Ein grosser Teil der Charakterentwicklung wird nur gezeigt, nicht ausgesprochen. Überraschend erfrischend.

Kurzkritik: Reamde

Mein Lieblingsautor Neal Stephenson hat sich dieses Mal mächtig ins Zeug gelegt und ein derart rasantes Buch geschrieben, welches keine Pause zulässt um über die absolut übertriebene Geschichte zu reflektieren: An einer Stelle bemerkt sogar die Protagonistin dass sie innerhalb einer Woche von der russischen Mafia, von islamischen Terroristen und kanadischen Bären bedroht wurde.

Die unwahrscheinliche Handlung wird mit Stephenson-typischen geekigen kleinen Ausflügen zerpflückt, welche in Reamde allerdings im Gegensatz zu seinen früheren Werken etwas in den Hintergrund geraten. Dadurch empfand ich das Buch mehr als Popcornliteratur denn Gedankenfutter. Ist manchmal auch ganz schmackhaft.