Und jetzt in die wohlverdienten Ferien. Den Daheimgebliebenen empfehle ich einen Schwumm in der Aare.
Monat: Juli 2012
Kurzkritik: Aufbruch ins Glück
In Visperterminen wird im Moment die „inszenierte Sesselbahnfahrt“ Aufbruch ins Glück inszeniert: Nach kurzen Szenen im Dorf, der Heimat, fährt man mit der Sesselbahn über den Atlantik, um oben in der neuen Welt zu landen.
Ich war begeistert, die Installationen auf dem Berg werden mir in Erinnerung bleiben.
Kurzkritik: Titanic
Auf einer spektakulären Bühne im Thunersee wird das musikalisch starke, toll choreographierte, gut gesungene Musical Titanic aufgeführt. Noch nie fand ich ein derartiges Drama so unterhaltsam.
Die Story fällt allerdings ab. (Spoiler: Das Schiff sinkt…)
Kurzkritik: L’amour dure trois ans
A. und ich wollten uns eine unbeschwerte romantische Komödie ansehen. Stattdessen landeten wir in L’amour dure trois ans.
Französische Komödien sind nicht unbeschwert, sind sind realistischer als ihre amerikanischen Pendants. Mittelmässig angenehm.
Kurzkritik: Cosmopolis
Die seltsame Stimmung, welche in der schallisolierten Limousine sich schon zu Beginn von Cosmopolis eintritt, liess mich bis am Ende nicht mehr los. Trotz der eindrücklichen Stimmung, wurde ich aus dem Film nicht ganz schlau. Vielleicht müsste ich mir die Romanvorlage mal zu Gemüte führen. Schon nur weil die Dialog so intensiv sind und der Film im Kino nicht pausiert werden kann.
Mein Lieblingsspruch: Die Cheftheoretikerin welche wilde Theorien aufstellt und dabei dauernd betont:
I know nothing of these things.
Subtiler Informatikerhumor ganz subtil
vi .emacs
TEDx Bern
Über zwei Jahre ist es her, als ich an einer ersten TEDx Bern-Sitzung teilgenommen hatte. Dieser Versuch, einen lokalen Ableger der TED lokal zu organisieren, war leider versandet.
Dafür freut es mich jetzt umso mehr, dass der zweite Anlauf klappt: Die TEDx Bern findet am 5. September 2012 statt und das Anmeldeprozedere läuft ab heute.
Ich wünsche den Organisatoren viel Erfolg und mir ein Ticket. (Dieses Mal waren die Fragen weniger existenziell als damals bei der TEDx Genf.)
Kickstarter gefährdet mich finanziell
Kickstarter gefährdet mich finanziell. So viele Projekte, so viel Kreativität und Energie, so viele Menschen, welche Unterstützung verdient haben oder hätten.
Soeben habe ich Ze Franks Video Shoes gesehen und bin stolz darauf, zu dessen Realisierung beigetragen zu haben.
Die Diskussionen rund um Tropes vs. Women hatten mich derart in Rage versetzt, dass ich nicht anders konnte, als zu mitzumachen.
Neal Stephenson mochte ich schon immer, sein Clang-Projekt ist eine logische Weiterführungs seiner literarischen Arbeit. Ich hoffe es kommt durch.
Schwarz sehe ich für den M.U.L.E.-Tribut Alpha Colony. Nostalgie scheint als Motivator nicht immer zu funktionieren.
Kreativität trumpft eben noch immer alles. Besonders freue ich mich auf das Daft Punk-Gebläse der New Orleans Brass Band.
Auf die Schweizer Kickstarter-Alternativen wemakeit.ch und 100-days.net wage ich schon gar nicht einen Blick zu werfen. Was, wenn neben Kreativitätsneid auch noch sozialer Druck zum Spenden animiert?
Studie zum Wochenende: Open Government Data in der Schweiz
Die brandneue Studie zum Thema Open Government Data in der Schweiz ist jetzt zum freien Download verfügbar.
Eine anschauliche Einführung in das Thema gibt der kurze 10vor10-Beitrag des Schweizer Fernsehens. (Ab 1:30 wird es interessant, zuvor gibt es nur eines dieser unsäglich dummen Leute-Auf-Der-Strasse-Befrage-Segmente.)