
Am Mittwoch war Mich Gerber auf der Aare, altbewährt, aber immer noch wunderschön anzuhören.

Am Freitag begleitete das Symphonieorchester Basel den Charlie Chaplin-Film Modern Times im Open Air-Kino. Und fiel in die Perfektionsfalle: Sowohl Aufführung als auch Technik waren derart makellos, dass ich keinen Unterschied zwischen der Livebegleitung und Soundtrack von Konserve heraushören konnte.

Anders tags darauf auf dem Bundesplatz, wo Patent Ochsner zusammen mit dem Berner Symphonieorchester ein ausführliches Konzert gaben: Büne Huber war sichtlich nervös, einmal drohte das ganze Werk sogar auseinanderzufallen. Das wirkte irgendwie sympathisch. Und wenn die zwei Gruppen harmonierten, überzeugte mich das Resultat völlig: Ein satter, ausgefüllter Sound.
Das waren unerwartet schöne Tage. Nächste Woche sehe ich weder ein Kulturprogramm noch Wetterprognosen, welche mich gross aus der warmen Stube locken können.
Zum Abschlus des Sommers gibt’s dieses Woche eine Menge Kultur an frischer Luft, der grösste Teil davon sogar gratis:
Ich wünsche all diesen Anlässen von ganzem Herzen viel Wetterglück und, etwas egoistisch, möglichst wenig Zuschauer, welche mir den Platz wegnehmen könnten.
Inception ist ein solider und wunderschön aufgemachter Mindfuck-Film.
Wie immer brauche ich dabei einige Tage Verdauungszeit, um herauszufinden, ob ich den Film mag oder nicht. Momentan stört mich daran eigentlich nur, dass die Schauspieler in Inception weitaus weniger überzeugen als diejenigen in The Dark Knight.
Der deutsche Filmemacher Fritz Lang hat 1926 den eindrucksvollen Stummfilm Metropolis geschaffen. Verschiedenste Versionen mit unterschiedlichen Schnitten und Soundtracks entstanden über die Jahre hinweg. Dank kürzlich neu aufgefunden Filmrollen, gibt es aktuell eine neue 145-minütige Version.
Die ultimative Retro-Filmpremiere dieses visionären Science Fiction-Filmes aus tiefster Vergangenheit läuft heute Sonntag (20.06.2010) und kommenden Mittwoch (23.06.2010) unter anderem im Lichtspiel, Bern.
(Ich bin am Mittwoch mit dabei.)
Hat sich Robert Jordan in Wheel Of Time für das Volk der Aiel bei den Fremen aus Frank Herberts Dune Inspiration geholt?
Offenbar sind nicht nur mir Parallelen aufgefallen.
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Für Freunde isländischer Musik: Heute Abend im ISC Bern tritt Ólafur Arnalds auf.
Ich kenne ihn nicht, aber da mir bisher selten ein isländischen Künstler nicht gefallen hat, spreche ich blindlings eine Empfehlung aus.
Was ich definitiv und aus voller Überzeugung jedem meiner 51 Leserinnen und Leser ans Herz legen kann, ist das Konzert von Sigur Rós-Frontsänger Jonsi am 8. Juni 2010 im Kaufleuten, Zürich.
Ich… ähm… mir fehlen wieder die Worte um auszudrücken, wie viele Glückshormone bei einem solchen Konzert ausgeschüttet werden.
Am Sonntag, 9. Mai 2010, um 1700 in der Kreuzkirche an der Doldestrasse 60 in Zürich, habt ihr ein letztes Mal die Möglichkeit unseren Doppelchor zu hören.
Bis dann.
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Mittelmässige Komödie mit Steve Carell und Tina Fey. Die Beziehungsprobleme sind geschickt in die Handlung eingebunden, der restliche Humor und die Action hingegen kommen eher plump daher. Vom Vergnügungsfaktor in keiner Weise zu vergleichen mit der amerikanischen Version von The Office. Würde ich mir nicht nochmals ansehen.
Vor lauter Chorproben komme ich im Moment kaum zum Bloggen. Heute und Morgen Abend ist es nun endlich soweit: Wir haben Konzert.
An der Abendkasse sind noch genügend Plätze frei, warum also nicht etwas wunderschöne Chormusik hören kommen? Das gibt gute Laune bei schlechtem Wetter.
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Es ist einmal mehr soweit: Kommende Woche hat Der Chor Konzert. Wunderschöne Acappella-Chormusik, ich kann es von Herzen empfehlen, uns zu lauschen, ewiglich.
Am Freitag, 30. April 2010, und am Samstag, 1. Mai 2010, jeweils um 2000 in der Petruskriche, Brunnadernstrasse 40, in Bern. Die kostenpflichtigen Tickets können im Voraus reserviert werden.
Am Sonntag, 9. Mai 2010 geben wir um 1700 in der Kreuzkirche, Dolderstrasse 60, in Zürich ein zusätzliches Konzert. Eintritt frei, mit Kollekte.
Bis dann!