Bild zum vergangenen Wochenende: The Cinematic Orchestra

Letztes Wochenende konnte ich ein Geburtstagsgeschenk meiner Lieblingsschwester einlösen: Wir gingen gemeinsam ans Konzert von The Cinematic Orchestra im Docks Lausanne.

Das Konzert war wunderbar: Intensiv, packend, rauchmaschinengeschwängert, ich war begeistert. Herzlichen Dank an N.

(Normalerweise haben meine Live-Bilder einen verwackelten und unscharfen Möchtegern-Charme, aber dieses Bild hier ist ebenfalls einfach gelungen!)

Konzerthinweis: Der Chor – Coro Flamenco

https://www.derchor.ch

Die unverwechselbaren Harmonien und Rhythmen des Flamencos, die kraftvollen Texte des berühmten Dichters Federico García Lorca und unser brillanter Chorklang fügen sich zu einem teils melancholischen, teils rassigen Ganzen zusammen.

Unterstützt werden wir vom grossartigen Flamencogitarristen Mariano Martin, der das Projekt nicht nur mit seiner stupenden Fingerfertigkeit auf dem Instrument, sondern insbesondere auch mit einer eigenen Komposition für Chor, Gitarre und Perkussion ergänzt.

Neben der Weltpremiere seines Werks «Esencia» (2019) singen wir den Liedzyklus «Romancero Gitano» von Mario Castelnuovo-Tedesco für Chor und Gitarre (1951) sowie die drei A-capella-Stücke «Tres Ciudades» von Eran Dinur (2011).

Bei Konzept und Choreografien können wir zudem auf die Unterstützung der Flamencotänzerin Manuela Kämpf zählen.

  • Donnerstag, 16.5.2019, 20:30, Petruskirche Bern
  • Freitag, 17.5.2019, 20:30, Petruskirche Bern
  • Samstag, 18.6.2019, 20:00, Kirche Oberstrasse, Zürich

Konzerthinweis: Der Chor – Canticum Novum

Flyer Canticum Novum

Unter dem Motto Canticum Novum gestaltet Der Chor in Bern und Zürich einen Chor-Abend. Das Motto entstammt der Psalm-Zeile „Cantate Dominum Canticum Novum“.

Wir singen fünf neuere und beschwingte Vertonungen dieses Psalm-Verses. Sie bilden den Rahmen des Konzertabends. Im Kontrast dazu stehen fünf chorisch-sphärische Werke des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds, die alle zwischen 2009 und 2012 entstanden sind.

Ich freue mich auch dieses Jahr über alle Besucher.

  • Donnerstag, 3. Mai 2018 | 20:15 Uhr Petruskirche, Bern
  • Freitag, 4. Mai 2018 | 20:15 Uhr Petruskirche, Bern
  • Samstag, 5. Mai 2018 | 20:00 Uhr Kirche Oberstrass, Zürich

Kurzkritik: Cixin Liu – The Three-Body Problem

Hochgelobt wurde speziell auch die englische Übersetzung dieses Chinesischen Science Fiction-Roman. So musste ich ihn mir vor einiger Zeit auch zu Gemüte führen und war begeistert.

Cixin Lius The Three-Body Problem beginnt mit Hardcode-Science Fiction im Bereich fundamentaler Physik. Und mitten Buch dreht die Story plötzlich voll ab und wird ziemlich schräg.

Mit Freude stellte ich nach dem Lesen fest, dass dieses Buch nur der erste Teil einer Trilogie ist. Schnell hatte ich die zwei weiteren Bände verschlungen. Die Schrägheit nahm interstellare Dimensionen an.

Absolut lesenswert. Auch aufgrund des chinesischen Ursprunges, der Text liest sich nicht gleich wie einer von westlichen Autoren.

Kurzkritik: Neal Stephenson – Seveneves

Vor einiger Zeit schon habe ich Neal Stephensons Seveneves gelesen, hier folgt die Kurzkritik von dem, was mir im Gedächtnis geblieben ist: Der Mond explodiert (Auf der ersten Seite…). Die Menschheit reagiert, dann gibts eine Menge Orbitalphysik und Hardcode-Science Fiction und für den letzten Fünftel des Buches gibt es dann noch was ganz anderes.

Lesenswert, auch wenn ich mit der fast völligen Emotionslosigkeit der Charakteren nicht viel anfangen konnte.

(Wem das gefällt, könnte auch viel Freude an der Three Body Problem-Trilogie von Cixin Liu haben.)

Kurzkritik: Neal Stephenson & Nicole Galland – The Rise And Fall Of D.O.D.O

Chaotisches Buch über Quantenphysik und Hexen, welche Zeitreisen ermöglichen. Und wie natürlich alles schief läuft. Und die Bürokratie Überhand nimmt.

Ich habe mich auf das Buch eingelassen und mich köstlich amüsiert.

Neal Stephenson konnte sich offenbar von all zu schlimmen Geschichtsdiskursen fern halten, anders als in seinem Klassiker Snow Crash Vielleicht hat die Co-Autorin Nicole Galland ihn davon abgehalten.

Empfehlenswert.

Kurzkritik: Ernest Cline – Ready Player One

Die 80er-Jahr-Nostalgie-Orgie Ready Player One von Ernest Cline ist ein witziges unterhaltsames Science Fiction-Abenteuer, etwa ähnlich leicht verdaubar wie alles, was in den 80ern erschaffen wurde.

Ich habe es vor einiger Zeit gelesen und bin dank dem Trailer zum kommenden Film wieder daran erinnert worden. Den werde ich mir ansehen, aber danach ist wieder genug mit Nostalgie.