Neujahrssport

Es war kein bewusster Vorsatz aufs Neue Jahr. Bei mir schlich sich über den Winter ein unangenehmes Nicht-So-Fit-Gefühl ein.

In den letzten Wochen bin ich deshalb aktiv geworden: Ich habe mich eingereiht in die all-januarlichen Fitnessstudioneulinge, war mit A. ein Wochenende lang Tanzen, verbrachte soeben eine grossartige Skiwoche bei spektakulärem Wetter, meldete mich beim GP Bern an und ging dafür heute zum ersten Mal wieder draussen joggen.

Wenn ich all das so aufzähle, spüre ich förmlich wie sich mein Bauch einzieht und sich meine Muskeln aufblähen.

34 Sekunden

Laufzeiten GP über 10 Meilen

Eigentlich hätte ich schon eine Menge Ausreden bereit gehabt, warum ich dieses Jahr den GP so schlecht abgeschlossen habe. Aber dann lief es mir erstaunlich gut: Nach 1:30:34 rennen im Regen war ich im Ziel.

Ich freue mich, nach vier Jahren wieder in die Nähe meiner Zielmarke 1:30:00 zu rücken. Nächste Jahr fällt sie.

Trocknungsraum

Das hätte ich bei der Besichtigung der neuen Wohnung fast vergessen: Genügend Raum, um meinen Gleitschirm* zu trocknen. Zum Glück ist unser Estrich gross und die Nachbarn freundlich.

* = 28m^2 Fläche, 12m Spannweite.

Ein letztes Mal in der Aare

In einer Kombination aus Gruppendruck und meiner Liebe zum Aareschwimmen, liess ich mich im späten Dezember leicht zu einem letzten Schwumm überreden: Globetrotter organisierte für die Jeder-Rappen-Zählt-Aktion ein Benefizbaden. (Foto von Pia R.)

Ich war noch nie zuvor bei diesen Temperaturen (Wasser: 5°, Luft: -5°) in der Aare. Es war… kalt. Extrem kalt. So etwas hatte ich noch nie erlebt und möchte ich auch nicht unbedingt mehr als einmal im Jahr machen. Brrrr.

(Habi ging übrigens auch baden.)