HTML5 Local Storage und Privates Surfen in Safari unter iOS

Seit einiger Zeit benutze ich Safari unter iOS nur noch im Modus Privates Surfen. Der Browser merkt sich dabei nicht mehr so viele Daten, speichert Cookies weniger lange und schützt damit die Privatsphäre. Für die allermeisten Webseiten ist das kein Problem, eingeloggt bleibe ich tendenziell eher in spezialisierten Apps.

Einer der angewandten Methoden in iOS 8.3 ist die Beschränkung der Quote von HTML5 Local Storage auf Null. Versucht man es trotzdem zu benutzen, erhält man die Fehlermeldung QUOTA_EXCEEDED_ERRROR DOM Exception 22.

Das oben verlinkte, ansonsten exzellente Dive Into HTML5 liefert just in dieser Situation die falsche Routine, um die Unterstützung von Local Storage in einem JavaScript zu testen.

Besser funktioniert der Ansatz aus Modernizr:

function localStorageEnabled() {
  try {
    localStorage.setItem('test_key_which_noone_else_uses', 'test');
    localStorage.removeItem('test_key_which_noone_else_uses');
    return true;
  } catch (e) {
    return false;
  }
}

App-Idee: Wo ist mein Kind?

Die perfekte App für jede alternativ angehauchte Siedlung: Wo ist mein Kind?

Dein Kind ist ab und hat sich irgendwo in der Überbauung versteckt? Oder ist es eventuell nur bei einer der 99 Nachbaren zu Besuch? Oder spielt es doch nur ausser Sichtweite hinter einem Baum?

Ein Klick in der App und alle teilnehmenden Eltern kriegen eine Notifikation. Wer das gesuchte Kind sieht, bestätigt mit Ja, andernfalls mit Nein. Innert Kürze hat man sich so wieder gefunden. Wenn nicht, gibt es als zweite Stufe einen Panik-Knopf mit hartnäckigeren Notifikation.

Alternative Anwendungsart: Kommt ein fremdes Kind in die eigene Wohnung auf einen Spontanbesuch vorbei, kann man dies mit einem Klick den entsprechenden Eltern unkompliziert melden.

Monetarisierungsstrategie: Die App selber ist gratis. Eine Person muss die Siedlung im System anlegen und bezahlt dies mit einer jährlichen Subskription direkt in der App.

(Diese App gibt es noch nicht. Diese Idee ist wertlos. Die Implementierung macht es aus.)

Campus Bern: Appium

CampusAm Dienstag, 16. Dezember, 19:00 findet ein Campus zum Thema Appium bei Netcetera am Hirschengraben 6 statt. Appium ist ein Open Source Testautomatisierungswerkzeug für native und hybride mobile Anwendungen (Apps).

Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen und gratis. Anfahrtsinformationen und weiteres wie immer im Campus Wiki.

Freiwillige Anmeldung auf techup.ch.

Kleine Features, die das Leben verbessern

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Es gibt Features, welche man nie benutzt. Es gibt Features, welche man sich nie wünscht. Es gibt Features, welche man nie vermisst, bis man sie zum ersten Mal benutzt hat.

Nein, ich rede nicht vom Google Glass oder der  Watch. Sondern von unserem neuen Steamer: Wir bereiten das Essen vor, schieben es rein und setzen den Timer, z.b. auf 30 Minuten Dämpfen, bitte fertig um 12:00. Danach gehen wir mit K1 raus und spielen und wenn wir hungrig nach Hause kommen, ist das Essen bereits fertig.

Eine Kleinigkeit, keine grosse Neuigkeit, aber ein Feature, welches uns unverhofft ein kleines bisschen Lebensqualität verschafft.

Link zum Wochenende: ckster

ckster ist ein „kontemporäres Hacking Festival“ Anfangs Juni hier in Bern. Das Programm ist… keine Ahnung was das soll, völlig bizarr und verkrampft den Begriff Hacking in irgendwelche Dinge am Integrieren. Halb wird es über Crowdfunding finanziert, welches aber erst nach dem Festival stattfindet. Und dann taucht da noch ein Berner Crypto Club auf, welcher sich gegen Überwachung wehrt, aber nur auf einer Facebook-Page existiert.

Wenn das ganze eine Parodie auf kontemporäre Webwanderer ist, gratuliere, da bin ich drauf reingeflogen.

Campus Bern: Logging mit Kibana, Logstash und Graylog

CampusAm Dienstag, 22. April 2014, 19:00 (Neues Datum!) findet ein Campus zum Thema Logging mit Kibana, Logstash und Graylog bei Meteotest an der Fabrikstrasse 14 statt.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen und gratis. Anfahrtsinformationen und weiteres wie immer im Campus Wiki.

Freiwillige Anmeldung auf techup.ch.

Update: Um zwei Wochen verschoben, neu am Dienstag, 22. April 2014!

Wie finde ich ein neues Haus?

Das restliche Haus befand sich noch im Bau als wir unsere Wohnung bezogen haben. Selbst jetzt, ein halbes Jahr später, spüren wir noch immer einen Nebeneffekt eines Neubaus: Kein Navi und keine Onlinekarte verrät den Weg zu uns. Gäste, Lieferanten, verspätete Handwerker, Feuerwehr, niemand findet uns ohne direkte Anleitung.

Oberfeld auf Google Maps

Google Maps kennt die Adresse nicht, zeigt aber wenigstens bereits eine Baustelle.

Oberfeld auf Search.ch

Search.ch findet die Adresse exakt, aber da steht kein Haus weit und breit. Auch vom restlichen Quartier fehlt jede Spur.

Oberfeld auf der Open Street Map

Nur die Open Street Map findet sowohl Adresse wie auch ein Gebäude. Dessen falsche Form und die falschen Strassennamen im Quartier werde ich bei Gelegenheit mal korrigieren.

Grundsätzlich ist das ein interessantes Geoinformatik- & Verwaltungsproblem: Wie schnell kommen Informationen über neue Strassen und Gebäude aus den Gemeinden in die öffentlichen Systeme? Open Street Map hat eindeutig die Nase vorne dank einer grossen Zahl von Informanten.