Sony aktualisiert kontinuierlich das mitgelieferte Betriebsystem der Playstation Portable und packt dabei ständig neue Features rein; letzthin war es ein Webbrowser und jetzt ein RSS-Reader.
Die Implementation ist… naja, halb gelungen, halb verknorzt und leider etwas stark limitiert. Neue Feeds kann man nur auf die eine Art hinzufügen: indem man einen entsprechenden Link komfortabel im Webbrowser auswählt. Danach taucht der Feed ausserhalb des Webbrowsers unter RSS-Kanal auf. Editieren oder hinzufügen ist dort nicht möglich, nur löschen der Feeds.
Die stärkste Limitation stammt aber von den wiedergegebenen Inhalten ab: Nur MP3s werden gestreamt, Text oder Video ist aber beides nicht möglich. Die Funktion ist also ausschliesslich für Musik-Wiedergabe und Podcasting gedacht.
MP3s werden dann gestreamt und nicht auf dem Memory Stick gespeichert. Das ist sowohl ein Vorteil (Keinen Platzverbrauch auf dem Medium) als auch ein Nachteil (Ständige WLAN-Verbindung erforderlich).
Fazit: Nettes Feature, aber der praktische Nutzen ist wegen der Netzabhängigkeit nur begrenzt.
Zwei Links zum Ausprobieren: Starfrosch & Escapepod
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Heute (Donnerstag, 17.11.2005) findet in der Roten Fabrik in Zürich der dritte Vortrag der Digitalen Allmend statt.
Um sich darauf einzustimmen hier zwei Hörtipps: Zum einen der Schafcast von Starfrosch. Kus wird übrigens heute abend die erste Präsentation abhalten.
Und zum anderen einen Release von Camp, einer Band die auf dem Netzlabel Alpinechic (Ebenfalls auf der Allmend anwesend) veröffentlicht und zeigt das Netzmusik nicht zwangsläufig Minimal-Techno sein muss.
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Am Tweakfest in Zürich, das ich wegen der unglücklichen Preisgestaltung gemieden habe, trat der US-Autor Bruce Sterling auf. Ich hätte ihm wirklich gerne zugehört, aber eben…
Zum Glück gibt’s heutzutage Blogging: Im InVisible Blog finden sich die Hauptpunkte seines Referats.
Und zum Glück gibt’s heutzutage Podcasting: So haben sich die Leute von Artcast Basel diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und ihn interviewt. (Das eigentliche Gespräch beginnt um die Minute 9, zuvor gibt’s dafür herrlichstes helvetisches Englisch.)
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Auch wenn man mit Video-Podcasting nicht viel anfangen kann, sollte man doch schnell einen Blick in die Rocketboom-Show von vergangenem Donnerstag werfen.
Zitat: >> I’m not sure if things are getting stranger or if it’s just that we are now seeing more of the strangness. <<
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Manchmal benehmen sich altehrwürdige Unternehmen überraschend: Unser Staatsfernsehsender SF DRS bietet ab sofort die Sendung Menschen Technik Wissenschaft (MTW) als Video-Podcast zum Download an.
Die Anleitung ist relativ ausführlich; die Feed-Adresse ist folgende: http://podcast.xobix.ch/sfdrs/mtw/mtw.xml
Und das Beste daran? Nicht nur ist der Service ”gratis”, nein, auch noch aktuell: Bereits heute findet sich die Sendung von gestern im Feed.
〈Via Macprime.ch〉
Als Berner Kantonsangehöriger ist das Auswendiglernen von Patent Ochsner-Liedtexten praktisch obligatorisch. Das wird auch beim neuesten Album Liebi, Tod & Tüüfu nicht anders sein. (Welches übrigens herrlich zu diesen ersten tristen Herbsttagen passt.)
d schatte wärde länger
d zyt isch uf dr flucht
s isch meh verby aus no wird cho
dr summer schlycht dervo
& du ghörsch no sys echo
Auso, auf der Webseite der Band befinden sich neben der aktuellen Single (Vo hinger & vovor), Videoclips und Raritäten noch dieser witzige ‘Podcast’: Ein Live-Mitschnitt von Büne Hubers Erklärung warum wir Männer es so hart haben… Das Intermezzo (12mb, 10 Minuten).
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Der hochkarätige amerikanische Fernsehsender HBO hat Massnahmen gegen die frei verfügbaren Kopien ihrer populären Serien ergriffen. In Anbetracht dessen dass böse Briefe nur den Anwälten wirklich etwas einbringen, versucht HBO seit einiger Zeit nun auch technisch gegen P2P-Netzwerke vorzugehen.
Knackpunkt bei allen technischen Angriffen war noch immer BitTorrent: Danke rigorosem Hash-Checking können die Dateien nicht mehr korrumpiert werden. Zwar können immer noch fehlerhafte Daten an die anderen Peers geschickt werden, aber das einzige was dabei geschieht sind enorme Bandbreitenrechnungen für HBO und Verzögerungen bei den Kunden. Unterbinden lässt sich der Austausch effektiv nicht.
Die britische Rundfunkgesellschaft BBC hingegen beschloss genau das Gegenteil zu versuchen: Sie öffnen sich gegenüber Internet und werden in Zukunft Teile ihres Programmes zum Download anbieten sowie eine Live-Übertragung ihrer Sender im Netz realisieren.
Langsam aber sicher bewegt sich etwas in der Fernsehwelt. Vielleicht sollte ich hier noch unsere Landesanstalt SF DRS löblich erwähnen, die bereits seit einiger Zeit ihre wichtigsten Sendungen als Videostream im Internet anbietet.
Auch unsere Landesregierung ist auf den Podcasting-Zug aufgesprungen: Ansprache von Bundespräsident Joseph Deiss zum Nationalfeiertag (Ohne störendes rechtes Hintergrundrauschen).
Die Bundespräsidentenansprache scheint eine gar noch nicht so alte Tradition zu sein: 1978 fing Willi Ritschard damit an, aber erst seit 1985 äussern sich unserer Landesoberhäupter regelmässig zum Nationalfeiertag.
Und wenn wir schon dabei sind: Trittst…
〈Via Starfrosch.ch〉
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Irgendwo habe ich folgende Links aufgelesen:
Wenn man diese als Podcast in iTunes 4.9 abonniert, werden mehr oder weniger zufällig MP3s und Videos die mit del.icio.us verlinkt wurden, heruntergeladen. Witzig.
Auch reguläre Videocast-Feeds funktionieren, hier z.B. derjenige für Rocketboom:
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Über das Mac OS X-Systemupdate ist ab sofort iTunes 4.9 verfügbar. (Die Webseiten von Apple verschweigen das aber noch.)
Ich habe soeben mal das Podcast-Feature ausprobiert: Das Verzeichnis scheint noch nicht zu funktionieren und befördert den Benutzer nur in den Music Store.
Aber über das Extras-Menu kann man einen Feed einfach hinzufügen. Alternativ dazu kann man den Feed auch per Drag’n Drop auf das iTunes-Fenster abonnieren.
iTunes beginnt dann sofort mit dem Download des neuesten Podcasts. Ältere Ausgaben kann man bequem per Knopfdruck nachträglich runterladen. In den Einstellungen kann auch spezifiziert werden dass sämtliche Casts heruntergeladen werden sollen anstelle nur des ersten.
Weitere Einstellungen aktivieren das automatische Transferieren auf den iPod, passen das Aktualisierungsinterval an und erlauben das automatisch Löschen alter Casts.
Alles in allem recht bequem, nur scheint leider mein iPod shuffle nicht mit dem automatischen Transfer zu funktionieren. Eventuell ist diese Funktionalität nur den ‘grossen’ Pods zugedacht. Manuell lassen sich die Podcasts natürlich immer noch einfach übertragen.
Fazit: Podcaster dürfen sich warm anziehen, iTunes 4.9 macht es wirklich bequem ihnen zuzuhören. (Freut euch auf die Rechnung für die Internettransfers…)
Einige Casts zum ausprobieren: Piecocast – Starfrosch – Catholic Insider
Update: Macprime.ch hat einige Interessante Infos, z.B. den Link zum Podcasts bei Apple anmelden.