Kreativer Umgang mit Technologie: Festplatten-Bewegungssensor

Ich bin immer wieder überrascht wie kreativ neue Technologien plötzlich eingesetzt werden. Findige Enthusiasten finden neuartige Anwendungsmöglichkeiten die den Designern nicht im Traum eingefallen wären. Prominente Beispiele sind Sonys Aibo oder die Lego Mindstorms.

Neuester Zugang: Der Beschleunigungssensor in den neuen Festplatten der Apple Powerbooks wird ausgewertet um die Position des Powerbooks im Raum zu bestimmen.

Auf Kernelthread.com gibt es den Original-Hackbericht und auf Interconnected.org findet sich die erste Anwendung: Eine iTunes-Steuerung…

Du magst das aktuelle Lied nicht? Ein Schlag auf die Seite et voilà, der nächste Track ertönt.

Via habi.gna.ch und fscklog.com

Link zum Wochenende: Anti-Telefonmarketing-Skript

Telefonmarketing ist störend, das wissen nicht nur Blogger sondern auch Bundesräte (Obwohl letzterer da etwas zu verwechseln scheint.).

Die holländische EGBG (Fragt mich nicht was das heisst…) hat ein Anti-Telefonmarketing-Skript zum ausdrucken & ausfüllen herausgegeben. Es ist grundsätzlich eine Anleitung um einen Anrufer in ein Gespräch zu verwickeln in dem er mehr Informationen preisgeben muss als der Angerufene. Und damit auch seine wichtigste Ressource verschwenden muss: Zeit.

Neue Suchdialoge braucht das Land

Wer schon einmal unter Windows und unter Mac OS X nach Dateien gesucht hat, weiss wie ein intelligent gestalteter Suchdialog die Arbeit vereinfacht, bzw. diese Funktionalität erst zum brauchbar macht. Das haben nicht zuletzt Google und Yahoo mit ihren Desktop-Suchmaschinen begriffen.

Einen neuen Ansatz für Bildersuchmaschinen bietet Fliker: Anstatt Bilder über eine ganze Seite zu zerstreuen, sieht man sie alle an einem Ort. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dass die Suche gleich bereits während des Eintippens des Suchbegriffs startet. (Eine Suche nach Zeitung wird zuerst Bilder zum Thema Zeit liefern.)

Via We-Make-Money-Not-Art.com

V-girl – Die explizit virtuelle/platonische Freundin

Hübsch animierte 3D-Mädchen gibt es ja wie Sand am Meer und Dating-Simulationen sind im asiatischen Raum auch stark verbreitet. Dennoch hat es mich überrascht wie explizit V-girl – your Virtual Girlfriend auftritt. Unverholen wird eine Beziehung zu einer künstlichen Intelligenz angeboten. Um sie bei Laune zu halten, muss man ihr regelmässig virtuelle Geschenke mit reellem Geld kaufen…

Meine Leserinnen muss ich leider enttäuschen, V-Boy existiert noch nicht. Und die Frage die meine männlichen Leser jetzt unter den Nägeln brennt wird in der FAQ gleich auf der ersten Stelle beantwortet: Nein, Sex liegt nicht drin.

V-Girl ist die Gewinner-Applikation der Ericsson Mobile Application Awards 2004 und wird momentan für den europäischen Markt lokalisiert.

Wenn das die verzweifelt gesuchte Killerapplikation für die nächste Generation von Mobiltelefonen ist, verzichte ich gerne.