Bern ist klein & gross

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Bern ist klein. Man kennt sich. Man trifft sich auf der Strasse. Man lästert über den bösen Nachbarn der den Abfall zu früh raustellt. Man lacht über den andern Nachbarn der sich über ‚das Abfallproblem‘ aufregt. Man weiss genau wer mit ‚man‘ gemeint ist.

Bern ist gross. Kaum eine Woche vergeht im Moment in der ich nicht einen neuen Ecken entdecke: Lochergut, Frauenkappellen, gestern die Aareschlaufe Bremgarten.

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Schmerzgrenze erreicht: Vom Niesen in die Aare

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Gestern Freitag war ein wunderbarer Tag: Am Morgen fuhr ich mit Freunden auf den Niesen und flogen von dort hinunter nach Frutigen.

Ich war zum ersten Mal überhaupt auf dem Niesen, wow, imposanter Berg, spektakuläre Aussicht…

…und am Abend zum ersten Mal diese Saison in der Aare. Die Schmerzgrenze von 14° Wassertemperatur war erreicht, die Sonne schien warm ins Marzili, ich war da, der Sommer war da. Alles kommt gut.

Die Sirenen brüllen über Bern

Es ist komisch durch die Stadt zu laufen und von überall her Sirenen zu hören. Die Situation in den vom Hochwasser betroffenen Quartieren mag dramatisch sein, in der Stadt selber aber aber bleibt es bis auf das Heulen ruhig.

(Die Wege im Bereich Altenberg und Lorraine sind soweit ich sah schon alle überflutet; ich hoffe dass das Mattequartier diese Nacht gut übersteht.)