

Weil ich mir die Dimensionen schlecht vorstellen kann, habe ich aus einem Foto von der Apple Webseite ein Papier-iPad als PDF gebastelt. Ausgedruckt und ausgeschnitten, vermittelt es einen ersten Eindruck.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre noch sieben Tafeln Schoggi hintendran zu kleben, um auch das Gewicht realistisch erscheinen zu lassen.
Leumund träumt von einer Wohnung in der Wolke, Stephanie arbeitet bereits darin, und ich, ich wäre eigentlich nur auf der Suche nach einer Standbohrmaschine und wünschte mir einen Hackerspace in der Nähe.

Zwei Monate nach meiner Entdeckung des Open-Source-Bausatzes für einen kleinen 3D-Drucker ist es soweit: Das Paket ist gestern angekommen. Zusammen mit Thomas S. und Fabian P. werde ich in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten mich an das Zusammenbauen machen.
Höhepunkte werde ich sicher hier im Blog veröffentlichen, wer aber mehr Details erfahren möchte, darf sich in unserem neuen Blog Manufaktur Eins an den Fortschritten ergötzen.
Spontane Bastlerei spät am Abend: Mein winziger USB-Key flog auseinander und schreite förmlich nach einem neuen Gehäuse. Mein Blick auf einen herumliegenden Legostein:

Dabei habe ich drei Dinge gelernt:
- Dremel machen noch immer Spass. Handstaubsauger noch mehr.
- Der wichtigste und meistbenutzte und universalste Dremelaufsatz ist die Gravierspitze.
- Lieber Brille tragen als Kontaktlinsen beim dremeln.
Der seit einigen Jahren in den USA populäre Trend zum Selbermachen & Basteln in allen Lebensbereichen wird vor allem durch das Magazin Make vorangetrieben und auf Seiten wie Instructables zelebriert. Immer nach dem Leitspruch: Void Your Warranty!
Jetzt scheint dieser Trend auch in der Schweiz angekommen zu sein: Zuerst mit einem NZZ-Folio zum Thema Do It Yourself. (Den Inhalt fand ich leider weniger interessant als nur schon das Titelbild.)
Und jetzt mit der Vorschlag der Städte Bern & Thun doch lieber zu reparieren anstelle von wegwerfen.
Es ist wieder an der Zeit ein paar neue Projekte auf meine Pendenzenliste zu schaufeln…
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Um mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk an mich selber (Ein Dremel) auszuprobieren, bin ich daran mir ein eigenes Dog-Brettspiel zu basteln. Dog ist ein taktisches Eile-Mit-Weile mit reduzierten Glücksfaktor und macht enorm Spass.
Als ersten Schritt habe ich meinen eigenen Spielplan gestaltet, den ich hier veröffentlichen möchte. Er eignet sich als Bastelvorlage oder als Papierplan zum Ausdrucken:
Die Regeln finden sich ebenfalls unter Dogspiel.info. Eine 6-Spielervariante könnte hier noch folgen. Und falls aus dem Bastelprojekt tatsächlich was ansehnliches werden sollte, werde ich Bilder davon ebenfalls hier publizieren.
Update: Klangspiel.ch führt ausführlichere Regeln.
Wie versprochen hier ein Beschrieb unserer Abschlussinstallation des diesjährigen Jugendausbildungslager Bergwärts zum Thema Shinewelt. Wolfi und ich liessen unserer Fantasie freien Lauf und aus unseren wirren Skizzen entstand tatsächlich folgendes Ballon-Ring-Dings. Leider existieren keine Nacht-Fotos welche dem Projekt gerecht werden, du musst nun auch deine Fantasie bemühen.


Aus federleichtem Balsaholz und einer Menge Gaffaklebeband fertigten wir einen Ring mit knapp 10m Durchmesser an. Daran begannen wir heliumgefüllte Ballone zu binden währenddem die Jugendlichen LED-Throwies bastelten: Eine Leuchtdiode mit einer Flachbatterie zwischen den Beinen und mit Klebeband umwickelt ergibt eine kleine leichte Lichtquelle. Davon haben wir ca. 60 Stück gebastelt und mit weiteren Ballonen am Ring befestigt, welchen wir dann kontrolliert mit Schnüren auf einigen Metern Höhe über unseren Köpfen schweben und scheinen liessen.
Der Umwelt zuliebe wollten wir nicht dass der Ring davon fliegt, leider erwies er sich nicht als solide genug zerbrach im leichten Wind an mehreren Stellen in Kreissegmente. Zwei dieser Segmente flogen schon bald das Tal hinunter und dürfte doch den einen oder anderen Mattertaler Bewohner verwirrt haben. Am nächsten Tag bot sich dann folgendes Bild:

Die Ballone trotzten der bitterkalten Nacht und flogen noch immer.
Ein paar technische Einzelheiten: Den ersten Plan, nämlich die LEDs in den Ballone zu platzieren und diese erst dann aufzublasen, verworfen wir. Zu eng war der Lichtkegel der LEDs, zu schwach der Effekt besonders in den dunkleren Ballonen.
Ballone haben zwar nur einen Auftrieb von knapp 20g, aber mit 7g schweren Balsahölzern und 3g schweren LED Throwies war es kein Problem die Konstruktion zum schweben zu bringen.
Als Lichtquellen verwendeten wir kleine weisse superheller LEDs von Longlight, 40 Rappen das Stück.
Die Batterien (Lithium CR 2025) konnte ich vor einiger Zeit günstig in grösseren Mengen bei Batterien Online beziehen.
Helium & Ballone gibt’s einfach in einer Carbagas-Filiale. Das dazugehörige Ventil haben wir schlussendlich nicht benutzt, es war schneller die Ballone direkt ab Flasche aufzublasen.
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich genoss gestern einen schönen Tag im Thermalbad Yverdon. Und als ich gemütlich im warmem Wasser dem Sturm draussen zusah, stellte sich dennoch etwas Vorfreude auf den Sommer ein.
Pläne und Ideen für den ganzen Sommer sollten ja vorhanden sein:
- Der Live-Action-First-Person-Shooter Killer muss unbedingt erwähnt werden: Ab dem 1. April werden sich in Bern wildfremde Personen umbringen. Mit Wasserpistolen. Oder Weckern. Oder WC-Papier.
- Selber organisieren möchte ich aber mal eine Runde Shoot Me If You Can oder ein ähnliches Spiel. Da werden Erinnerungen an die guten alten Nachtspiele aus den Jungscharlagern wach.
- Und wenn man sich mal urban-künstlerisch geben will, könnte man auch die ganze Kornhausbrücke mit LED Throwies zuwerfen. Siehe dazu auch das entsprechende Video bei Rocketboom