Fortschritt Literatur Oktober

Nach ereignissvollen Monaten dann endlich zwei Wochen Ferien inkl. Zeit zum Lesen.

  • Gödel Escher Bach: Seite 241 von 791
  • A Song Of Ice And Fire: A Game Of Thrones: Seite 744 von 780, Band 1 von 7
  • You’re Never Weird On The Internet (Almost): Seite 273 von 273

George R.R. Martin liest sich definitiv flotter als Robert Jordan.

Kurzkritik: Infinite Jest

David Foster Wallaces moderner Literaturklassiker Infinite Jest beschäftigte mich etwas über ein Jahr lang. Die wilde Mischung aus verschiedenen Schreibstilen, lange Beschreibungen von Tennisschulen, Drogentrips und Amateurfilmen, die etwas irrsinnige Welt der nahen nordamerikanischen Zukunft mit ihrem Abfallproblem (Alles wird nach Kanada katapultiert) und ihrem Terrorismusproblem (Die Kanadier sind nicht so glücklich darüber), das alles verpackt in einer anachronistischen Ordnung auf hunderten von Seiten, mit teils überlangen Sätzen* und einem vielfältigen, bunten, abwechslungsreichen, reichem Vokabular, das alles war faszinierend zu lesen und dennoch: Der Schluss liess den unendlichen Spass schnell zu Ende gehen. Etwas gar schnell. Dafür wird mir der Text sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Empfehlenswert für geduldige Leserinnen und Leser.

* = Und vielen Fussnoten.

Fortschritt Literatur Juni

  • Gödel Escher Bach: Seite 226 von 791
  • Infinite Jest: Fertig!
  • The Peripheral: Seite 179 von 1434

Infinite Jest hat ein (abruptes) Ende gefunden. Dafür habe ich mit William Gibsons The Peripheral und mag es bisher sehr. Unterhaltsam und intelligent, allerdings bin ich gespannt ob mir die Zeitreisen-Thematik gefallen wird. (Das Buch ist auf Papier knapp 500 Seiten lang, die Seitenzahl hier stammt vom E-Book.)

Fortschritt Literatur Mai

Eigentlich wollte ich monatlich meinen Literaturfortschritt dokumentieren, aber es war in den letzten Wochen doch zu viel los dazu. Wenigstens komme ich dank E-Books auf meinem Mobiltelefon immer wieder bruchstückhaft zum lesen. (Die literarische Struktur von Infinite Jest bietet sich für bruchstückhaftes Lesen im wahrsten Sinne des Wortes förmlich an.)

  • Gödel Escher Bach: Seite 222 von 791*
  • Infinite Jest: Seite 4579 von 6176

Und natürlich sind inzwischen mit William Gibsons The Peripheral und Neal Stephensons Seveneves schon wieder zwei Bücher erschienen, gekauft und geladen, welche ich unbedingt lesen will. Was zu einer gewissen Ungeduld mit dem mäandrierenden Stil von David Foster Wallace führt…

* = Wenn ich mit dieser Geschwindigkeit weitermache, bin ich mit dem Buch in knapp 8 Jahren durch.

Fortschritt Literatur

Neben vielen grossen Projekten versuche ich dieses Jahr auch zwei literarische Werke zu bezwingen. Zur Eigenmotivation werde ich monatlich meinen Fortschritt dokumentieren:

  • Gödel Escher Bach: Seite 204 von 791*
  • Infinite Jest: Seite 2167 von 6176**

* = Das ist erst mein dritter Versuch, mir diesen Klassiker von Douglas Hofstadter einzuverleiben (Und an diesen 200 Seiten hatte ich jetzt auch schon über ein Jahr.) Ich kann in meinem Gmail-Archiv die Bestellbestätigung nicht mehr finden, das heisst ich muss es vor über 10 Jahren gekauft haben.

** = Seitenangaben aus der iBooks App, umgerechnet auf iPhone-Seiten. Auf Papier wiegt Infinite Jest von David Foster Wallace sonst nur 1000 Seiten. (Ich finde es ein ausserordentlich gutes Zeichen, dass ich nach einem Drittel noch immer keine Ahnung habe, um was es eigentlich wirklich geht. Insbesondere weil mich Tennis kaum interessiert.)

Kurzkritik: Good Omens

Keine Ahnung wie mir das durch die Lappen ging, aber offenbar hatten zwei meiner Lieblingsautoren bereits vor über 20 Jahren zusammen ein Buch geschrieben: Good Omens von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Und die ganze Himmel/Hölle/Apokalypse-Geschichte ist dementsprechend auch lustig.

Absolut empfehlenswert.