GP 2015: 1:26:57

Das Velofahren und die Fitness zahlt sich aus. Trotz wenig Chancen zum Trainieren bin ich dieses Jahr am GP eine signifikante neue Bestzeit gelaufen: 1:26:57. Gut zwei Minuten schneller als letztes Jahr.

Ich bin sehr zufrieden und fühle mich fit. Und die Energie kann ich gut gebrauchen, dieses Jahr haben wir noch viel (familiäres) vor…

Ran like a geek

Wohoo, persönliche Bestzeit: 1:29:12 beim GP Bern.

Im sechsten Jahr habe ich es endlich geschafft, die 1:30er Marke zu knacken. Das nächste Ziel rückt in damit in der Prioritätenliste nach: Meinen kleinen Bruder einholen. Das könnte mich die nächsten 10+-Jahre beschäftigen.

Dieses Jahr mit am Start: Ein Haufen Geeks wie du & ich. Sogar eine Videokamera hat @maersu mitgeschleppt. Ich persönliche beliess es bei einem GPS-Tracker.

Und jetzt mache ich mich an mein 10-monatiges Regenerierungsprogramm.

Neujahrssport

Es war kein bewusster Vorsatz aufs Neue Jahr. Bei mir schlich sich über den Winter ein unangenehmes Nicht-So-Fit-Gefühl ein.

In den letzten Wochen bin ich deshalb aktiv geworden: Ich habe mich eingereiht in die all-januarlichen Fitnessstudioneulinge, war mit A. ein Wochenende lang Tanzen, verbrachte soeben eine grossartige Skiwoche bei spektakulärem Wetter, meldete mich beim GP Bern an und ging dafür heute zum ersten Mal wieder draussen joggen.

Wenn ich all das so aufzähle, spüre ich förmlich wie sich mein Bauch einzieht und sich meine Muskeln aufblähen.

34 Sekunden

Laufzeiten GP über 10 Meilen

Eigentlich hätte ich schon eine Menge Ausreden bereit gehabt, warum ich dieses Jahr den GP so schlecht abgeschlossen habe. Aber dann lief es mir erstaunlich gut: Nach 1:30:34 rennen im Regen war ich im Ziel.

Ich freue mich, nach vier Jahren wieder in die Nähe meiner Zielmarke 1:30:00 zu rücken. Nächste Jahr fällt sie.

Für die Aare hat’s dann nicht mehr gereicht..

Am Samstag lief ich den GP Bern. 16 Kilometer später war ich positiv überrascht: Die 1:38:53 sind zwar mein schlechtestes Resultat bisher, aber in Angesicht meiner mangelhaften Vorbereitung bin ich doch recht zufrieden.

Trotz geschundenen Füssen sattelte ich am Sonntag dann meinen Gleitschirm und ging nach langer Pause mal wieder fliegen. Zwei angenehme Flüge von der Möntschelen (Oberhalb von Blumenstein) reichten, um die alte Lust wieder zu erwecken.

Kaum zurück, gins an eine extraplanetare Geburtstagsparty bis spät in die Nacht, nur um wenige Stunden später wieder aufzustehen und den Zug Richtung Wallis zu nehmen: Unsere Reben verlangten nach Aufmerksamkeit.

Zurück in Bern habe ich fürs Nachtessen noch kurz den Grill angeworfen. Die Aare hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits über die magischen 14° erwärmt, aber meine Füsse machten das einfach nicht mehr mit.

Und jetzt ab ins Büro zur Erholung.

Eine Auswahl von Ausreden, warum ich so wenig für den GP trainiert habe

  • Das Wetter war zu schlecht, ich konnte unmöglich raus.
  • Ich brauchte den Resonanzkörper für unser Konzert.
  • Alleine Joggen lässt zuviel Zeit für Selbstreflektion.

Ich starte trotzdem heute Nachmittag mit der Startnummer 13627 auf den schönsten 10 Meilen der Welt. Mein persönliches Ziel dieses Jahr: Einfach ankommen.