Kurzkritik: Alastair Reynolds – Revelation Space

Der erste Teil der Revelation Space-Trilogie die ich nicht fertig lesen muss. Ich konnte mit mit dem Schreibstil und der Charakterisierung der Personen überhaupt nicht anfreunden. Die letzten paar Kapitel waren eine Qual sobald ich realisierte was mich an dem Buch stört: Ich mag nicht lesen, was ich mit meiner limitierten Kreativität selber schreiben könnte. Ich will Besseres lesen.

Revelation Space gehört nicht dazu.

Kurzkritik: Ancillary Mercy

Ancillary Mercy, der dritte und letzte Teil der Radch-Trilogie von Ann Leckie bringt die Serie mit einem fulminanten und action-geladenen Abschluss. Nach dem wunderbaren ersten Band und dem eher ruhigen zweiten Teil geht es zum Schluss noch einmal richtig zur Sache.

Absolut empfehlenswert. Ich werde mir die ganze Serie nochmals zu Gemüte führen und ein zweites Mal am Stück durchlesen.

Wer ebenfalls durch ist (Und durch gewisse Anspielungen in den letzten Kapitel verwirrt wurde), sollte sich danach auf die Kurzgeschichte She Commands Me and I Obey stürzen.

Science Fiction zum Wochenende: The Man Who Lost the Sea & The Day the World Turned Upside Down

Mein Lieblingspodcast Escape Pod feierte vor kurzem die 500erste Episode und brachte eine klassische Kurzgeschichte: The Man Who Lost The Sea (1959) von Theodore Sturgeon. Schon lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so berührt wie diese.

Etwas lockerer und dafür umso absurder geht es im diesjährigen Hugo Awards 2015-Gewinner für Noveletten zu und her: The Day the World Turned Upside Down von Thomas Olde Heuvelt. Ich habe persönlich nicht viel von der Kontroverse um die diesjährigen Nominationen mitgekriegt und konnte die Geschichte deshalb neutral und als leichte Unterhaltung geniessen.

Kurzkritik: The Peripheral

William Gibsons neuester Roman ist wieder Science Fiction: The Peripheral spielt gleichzeitig in naher wie in mittelnaher Zukunft. Ich finde für gewöhnlich die Mechanik des Zeitreisens eine billige Notlösung für Autoren, aber in diesem Werk wurde sie relativ sanft und vernünftig angewendet. Das führt zu einer Welt, welche gerade interessant zu werden beginnt und dann ist das Buch auch schon wieder vorbei.

Zu kurz das Ganze, schade. Aber Gibson hat einen Hang zu Trilogien, vielleicht kommt da noch was…

Fortschritt Literatur Juni

  • Gödel Escher Bach: Seite 226 von 791
  • Infinite Jest: Fertig!
  • The Peripheral: Seite 179 von 1434

Infinite Jest hat ein (abruptes) Ende gefunden. Dafür habe ich mit William Gibsons The Peripheral und mag es bisher sehr. Unterhaltsam und intelligent, allerdings bin ich gespannt ob mir die Zeitreisen-Thematik gefallen wird. (Das Buch ist auf Papier knapp 500 Seiten lang, die Seitenzahl hier stammt vom E-Book.)

Kurzkritik: Terry Pratchett – The Dark Side Of The Sun

Vor wenigen Tagen ist Terry Pratchett gestorben. Der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder was von ihm zu lesen. In seiner Bibliographie entdeckte ich eine Reihe von Romanen ausserhalb des Scheibenwelt-Zyklus, woraufhin ich mir neugierig einen seiner frühen Science Fiction-Romane besorgte.

The Dark Side Of The Sun lässt leider seinen typischen Humor vermissen. Übrig bleiben nichts sagende Charakteren und eine mässig interessante Welt. Dieses Werk kann ich nicht mal Fans wirklich empfehlen.

À propos Hugo Awards

Wie cool ist es eigentlich, dass ein Grossteil der Hugo Awards 2014-Gewinnerwerke einfach so online verfügbar sind: