Neujahrssport

Es war kein bewusster Vorsatz aufs Neue Jahr. Bei mir schlich sich über den Winter ein unangenehmes Nicht-So-Fit-Gefühl ein.

In den letzten Wochen bin ich deshalb aktiv geworden: Ich habe mich eingereiht in die all-januarlichen Fitnessstudioneulinge, war mit A. ein Wochenende lang Tanzen, verbrachte soeben eine grossartige Skiwoche bei spektakulärem Wetter, meldete mich beim GP Bern an und ging dafür heute zum ersten Mal wieder draussen joggen.

Wenn ich all das so aufzähle, spüre ich förmlich wie sich mein Bauch einzieht und sich meine Muskeln aufblähen.

Zwei Dinge, welche ich nie verstehen werde

Tanz
Der Film über Pina Bausch ist fantastisch: Einzigartige Aufnahmen von Menschen, welche sich in einer Art bewegen, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Die Bildsprache des Tanztheaters ist mir allerdings zu fremd. Ich kann nur staunend zugucken und naive Vermutungen anstellen, was auf den gezeigten Bühnen passiert.

Tee
Im Länggass-Tee konnte ich einer japanischen Teezeremonie beiwohnen. Unter den Ausführungen der Gastgeberin durfte ich eine Schale Usu-cha degustieren.

Diese Zeremonien sind geprägt von Subtilitäten aus einer Kultur, welche sich mir wahrscheinlich nie vollkommen erschliessen wird. Die Geduld für ein jahrelanges Studium fremder Sitten werde ich nie aufbringen können.

Ich muss die vielen Elemente im Lebens akzeptieren, deren Wesen sich mir nur oberflächlich erschliessen werden.