Musik zum Wochenende: The Real Folk Blues

Der Schlusssong aus einer der besten Anime-Serien welche ich kenne. Bereits 22 Jahre alt. Ein Soundtrack den ich immer wieder gerne hervorkrame: Yoko Kanno – The Real Folk Blues aus Cowboy Bebop.

Auch das Opening wurde von The Seatbelts gerade frisch isoliert eingespielt: Tank.

Eine der positiven Konsequenzen aus der Corona-Krise: Wir haben Zeit in Nostalgie zu versinken und daraus etwas zu machen. Z.B. coole Videos.

You’re gonna carry that weight.

Gestern wäre GP gewesen…

…und ich hätte ihn gerockt. Ich ging am Morgen joggen und fühlte mich so gut wie schon lange nicht mehr. 16 km wären locker drin gelegen.

Der virtuelle GP 2020 hat am Nachmittag statt gefunden und ging mir leider zeitlich nicht. Das wäre eine originelle Variante gewesen.

Wir sehen uns alle nächstes Jahr wieder auf der Strecke. Hoffentlich.

Neues Hobby: Brot backen

Zum letzten Weihnachtsfest habe ich das Buch Brot Backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geissler erhalten. Seither habe ich erfolgreich gegen 30 Brote erschaffen.

In unserem Vorratsschrank stapeln sich mittlerweile fast ein Dutzend verschiedene Mehle aus der Mühle Schönenbühl. Einen wunderbaren Gusseisentopf im Grossmutter-Design habe ich in einer Broki gefunden. Alles an diesem Hobby macht Freude.

Als nächstes werde ich einen Sauerteigstarter zubereiten. Die Anleitung dafür fand ich zufällig auf GitHub: The Bread Code.

Offenbar ist Brot backen wieder ein typisches Informatiker-Hobby.

Kurzkritik: Douglas Adams – The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

42 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes der fünfteiligen Hitchhiker’s Guide To The Galaxy-Trilogie habe ich mir das Werk von Douglas Adams zum ersten Mal im englischen Original zu Gemüte geführt.

Unendlich witzig und absurd.

In den letzten zwei Büchern schimmert allerdings die Depression des Autoren zunehmend durch. Das führt zum einen zu einer interessanteren Charakterisierung der Personen, zum anderen zieht sich aber ein trister Unterton durch das Universum. Wer sich nach gedankenloser Unterhaltung umsieht, sollte nach drei Bänden abbrechen.

Empfehlung: Die Ausgabe „The Ultimate Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ ist vollständig, lächerlich günstig und beinhaltet die amerikanische Zensurvariante („Belgium!“) welche tatsächlich besser ist als das Original.

Und weiter…

Nachdem vor einigen Tagen mein befristeter Vertrag bei Swisscom TV geendet hat (War sehr spannend), stehe ich ab dem 1. Mai bei der Firma Codeblock GmbH im Bodyleasing zur Verfügung.

Ich suche aktuell ein Mandat im Bereich Softwareentwicklung/architektur und freue mich über jeden Hinweis. Technisch im Umfeld Python, Java, JavaScript etc.

Ja, das Timing könnte besser sein…

Kontakt: christian.studer@codeblock.ch

15 Jahre Hymnos

Heute vor 15 Jahren habe ich den ersten Artikel in diesem Blog publiziert. Heute sind es 1265. sie sind unterschiedlich gut gealtert.

Einen schönen historischen Überblick habe ich damals zum 5-Jahres-Jubiläum verfasst. Das 10-Jahres-Jubiläum scheine ich hingegen verpasst zu haben. Ich vermute dass sich da bei mir eine gewisse Routine eingestellt hat.

WordPress macht seine Sache als Blog-System weiterhin gut. In diesem Sinne: Gutes weiterbloggen dir nächsten 15 Jahre. Wer weiss, vielleicht wird Hymnos die Konkurrenten Facebook & Twitter noch überleben.

Lektionen aus Advent Of Code 2019 mit Java 13

Advent Of Code 2019 Fortschritt

Bei der diesjährigen Advend Of Code-Herausforderung kam ich 12 Tage weit bis der Vor-Weihnachtsrummel Überhand nahm. Das ist eine neue persönliche Bestleistung, danke auch an Bruder R. für den Ansporn.

Ich habe als Programmiersprache Java 13 eingesetzt. Maven und JUnit, sowie die Java-Entwicklungsumgebung von Visual Studio Code haben mich dabei hervorragend unterstützt.

Eine Spezialität von Advent Of Code ist dass jede Aufgabe in zwei Teilen gestellt wird: Erst nach dem erfolgreichen Lösen des ersten Teiles erfährt man die restlichen Anforderungen.

Zusätzlich gabe es auch dieses Jahr eine Meta-Aufgabe: Das Schreiben einer einfachen virtuellen Maschine über mehrere Tage hinweg.

Schreib dein Annahmen als Kommentar in den Code

Gerade die Zwei-Teilung der Aufgaben macht es wichtig, alle getroffenen Annahmen im Code entsprechend zu dokumentieren.

Wer hingegen schon im ersten Teil versucht allen möglichen neuen Anforderungen des zweiten Teils zu antizipieren, wird vielen unnützen Code schreiben. Der einfachere Ansatz ist es sich an die aktuelle Aufgabe zu halten. Erst wenn die neuen Spezifikationen bekannt sind, ist es Zeit die getroffenen Annahmen zu überprüfen.

Unittesting beruhigt

Die virtuelle Maschine welche in den ersten 10 Tagen entsteht wird mit jedem Tag komplizierter. Da beruhigt es ungemein alle Beispiele (und vorangegangene Aufgaben) als Unittests für die aktuelle Implementation zu einer Testsuite zusammengefügt zu haben.

Java 13 ist angenehm

Mit jeder neuen Java-Version kommen mehr praktische Features in der Sprache an. Die 13 macht deutlich mehr Spass als alles was vor Version 8 war.

(Natürlich eignen sich für Advent Of Code dynamische Sprachen wie Python oder Ruby was die Implementationsgeschwindigkeit angeht noch immer tausendmal besser…)

Ich freue mich bereits auf nächstes Jahr und bin schon gespannt, welche Sprache ich nächsten Dezember wählen werde.