Der Titel 'Hymnos' erklärt sich durch eine Konzentration an Liegetönen und ihren Obertönen, die in der Mitte des Stückes den Eindruck eines Chores erwecken, der aber in Wirklichkeit gar nicht anwesend ist.
Das Halbtax PLUS-System der SBB ist etwas kompliziert und der Name irreführend: Ein Halbtax ist nicht enthalten und muss separat erworben werden. (Und nein, man kann ein Halbtax nicht mit dem Halbtax PLUS-Guthaben bezahlen.)
Blickt man erst mal durch ist für gelegentliche ÖV-Benutzer das kleinste Paket ein No-Brainer: Man kann (fast1) kein Geld verlieren und potentiell den Bonus einfahren.
Nur ich scheine zu viel Velo zu fahren und nicht genug den lokalen ÖV zu benutzen um mir den Bonus zu holen.
Geheimtipp: Würde man in die Nähe oder in die Bonuszone geraten, kann man vor Ablauf des Guthabens noch Tickets in der Zukunft kaufen und den Bonus so ausreizen.
Mit dem Halbtax PLUS können nur persönliche Tickets gekauft werden, die Libero Mehrfahrtenkarten mit Rabatt gehören nicht dazu. Deshalb habe ich im letzten Jahr durch den Erwerb von Libero-Einzeltickets leicht mehr bezahlt. Im Dezember 2026 wird dieser Rabatt leider abgeschafft. ↩︎
Der Chor feiert dieses Jahr sein 25. Jubiläum und präsentiert zusammen mit unserem slowenischen Partnerorchester Cantabile einen spektakulären Querschnitt aus unserem musikalischen Schaffen.
Persönlich bin ich seit 2006, also exakt 20 Jahre dabei. Wer uns in dieser Zeit gehört hat, ist eingeladen einige altbekannte Werke wieder zu erleben.
Wer mich 20 Jahre verpasst hat, hat hier die Gelegenheit das nachzuholen…
Freitag, 8. Mai 2026, 20:30, Petruskirche Bern (Mit Barbetrieb)
Samstag, 9. Mai 2026, 20:30, Petruskirche Bern (Mit Barbetrieb)
Wenn es um Videospiele geht, ist mein Geschmack sehr selektiv. Ich versuche meine beschränkte Gaming-Zeit sehr bewusst einzusetzen. Das Übersetzungs-Rätelspiel Chants Of Sennaar hat sich gelohnt: Guter Schwierigkeitsgrad, angenehme Steuerung, wunderschöne Grafik und eine Länge von ca. acht Stunden machten das zu einem perfekten Spiel für mich. Gerne wieder.
Würdest du das Buch nochmals lesen? Würdest du dir den Film nochmals ansehen? Würdest du dir dieselbe Tasche nochmals kaufen?
Ja. Ich hatte mir 2017 meine erste VelotascheOrtlieb Backroller Core gekauft und war begeistert. Jetzt, neun Jahre später hat sie ihr Lebensende erreicht und ich habe mir dasselbe Modell in rot wieder gekauft.
Material und Handhabung sind ausserordentlich gut, insbesondere der einfache Verschluss hat es mir angetan. Einzig eine Innentasche vermisse ich etwas. Andere Modelle verfügen zwar über eine, haben dafür aber komplizierte Riemenverschlüsse. Deshalb bleibe ich beim soliden Basismodell.
Den erste Teil der Children Of Time-Buchreihe habe ich regelrecht verschlungen. Aber im Gegensatz zu seiner Final Architecture-Trilogie werde ich es wohl beim ersten Band belassen. Dieser ist gut in sich geschlossen mit einem befriedigenden Ende.
Das Buch Translation State erweitert Ann Leckies Universum aus der Ancillary-Trilogie um spannende Einblicke in die Presgr-Kultur. Mich persönlich hat die Geschichte aber schlussendlich wenig angesprochen.
Unser Chor hat dieses Jahr zwei Konzertprogramme: Als Erstes nochmals The Armed Man von Karl Jenkins, welches wir bereits 2017 aufgeführt haben. Anlass ist das 175-Jahre Jubiläum der NMS Bern, welcher unser Chor angehängt ist.
Das Konzert findet zusammen mit Gymer-Chören und Orchester im Casino Bern im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten am 12. und 13. März 2026 statt.
Zwei Monate später feiert unser Chor das eigene Jubiläum: XXV. Wir singen einen Querschnitt aus 25 Jahren Chor-Konzerten, zusammen mit unserem Partner-Orchester Cantabile aus Slowenien.
Die Konzertdaten sind 8. und 9. Mai 2026 wie gehabt in der Petruskirche Bern. (Diese Jahr werden wir nicht in Zürich auftreten.)
Der Vorverkauf startet im April, ich werde an dieser Stelle nochmals informieren.
Nachdem ich viele Videos von kreativen, talentierten und produktiven Macher:innen gesehen hatte, bekam ich Lust wieder einmal etwas selber zu bauen. Meine Wahl fiel auf eine smarte Tischlampe.
Extrembeispiel ohne Zimmerbeleuchtung
Die Lampe steht hinter meinem Monitor und erhellt die Wand immer dann wenn draussen Dunkelheit herrscht und ich noch am Arbeiten bin. Das Licht senkt den Helligkeitskontrast zwischen Monitor und Umgebung und schont damit meine Augen.
Der Lichtkegel ist aufgrund der verwendeten Lampenform nicht sehr gross, aber gut genug für meine Bedürfnisse.
Hardware
Prototyp
Begonnen habe ich mit einem Eurolite PAR-16 Spot-Scheinwerfer (5 cm Ø), welchen ich vor knapp 20 Jahren für meine WG-Zimmerbeleuchtung erstanden hatte. Das Leuchtmittel ist eine normale LED-Birne mit GU10-Sockel, gespiesen mit 230 Volt. Er ist montiert auf einem einfachen Stück Holz und geschaltet mit einem Fussschalter.
Diese Lösung war mir aber zu dumm. Ich wollte die Lampe nicht ständig von Hand ein- und ausschalten, nicht im 21. Jahrhundert, nein.
Ich hatte mir überlegt, eine Fernsteuerung mit Hilfe eines ESP8266 oder ähnlichem einzubauen. Das hätte aber zusätzliche Teile benötigt: Eine 3.3 V-Stromversorgung sowie ein Relais für die Lampe. Nach kurzer Recherche bin ich auf die perfekte Lösung gestossen: Diese Komponenten gibt es bereits integriert unter dem Namen Shelly 1PM Mini. Das kleine rote Kästchen (29x34x16 mm) kann exakt was ich brauche.
Um die ganze Elektronik zu verstecken habe ich eine Vertiefung in den Holzsockel gefräst. Das ging mit Forstnerbohrer zum Markieren und mit der Oberfräse zum ausfräsen ziemlich einfach.
Vorsichtig habe sowohl Löcher für die Kabelführung, eine Versenkung für die Mutter der Lampenhalterung sowie eine zweite Aussparung für den Edelstahl-Taster gebohrt. Gerade letzteres war spannend weil ich ein kleineres durchgängiges Loch nach oben benötigte, darunter aber eine breitere Vertiefung um die Mutter anziehen und die Kabel verbinden zu können.
Auf die Idee mit dem Taster kam ich erst als ich das Schaltbild des Shelly studiert habe. Ich dachte mir, dass eine manuelle Steuerung nicht schaden kann. Gut gedacht…
Weil ich wusste, dass auf den meisten der verbauten Drähte 220 V Spannung anliegt – auf einigen sogar ständig – und dass die ganzen Lampe aus Holz besteht, waren mir solide Verbindungen wichtig: Ich habe mir WAGO 221-Verbindungsklemmen geleistet und verbaut.
Damit ging aber mein Originalplan nicht mehr auf: Ich wollte ursprünglich die ganze Verkabelung mit einer 3d-gedruckten runden Platte abdecken und so einfach zugänglich halten. Das funktionierte jetzt aber aus zwei Gründen nicht mehr: Erstens waren meine Löcher doch nicht so rund wie ich dachte. Und zweitens war die Aussparung unter der Lampe mit dem Shelly und den ganzen Klemmen vollständig ausgefüllt. Ein Deckel darauf wäre ein Gemurkse geworden.
Also habe ich beschlossen ein zweites Stück Holz als Abdeckung und zur zusätzlichen Stabilisierung unter die Lampe zu schrauben.
Und um die Holzplatte aufzuhübschen habe ich mir ein schmuckes Karnies-Profil mit der Oberfräse gefräst. Hier kollidierte die Praxis mit der ganzen Theorie aus meinem Holzarbeiten-YouTube-Konsum: Es war mir ein Rätsel wie ich das Holzstück dermassen fixieren sollte, damit ich die Fräse eben und in einer geraden Linie darüber führen könnte.
Das Endresultat war akzeptabel, gewinnt aber sicher keinen Tischlerpreis.
Nach Schleifen, Ölen und Trocknen habe ich die zwei Holzstücke zusammen geschraubt. Falls Wartung notwendig sein sollte, würde ich die Schrauben halt einfach wieder entfernen.
Ich will folgendes automatisiertes Verhalten der Lampe im Alltag: Wenn ich an meinem Arbeitsplatz sitze und es draussen dunkel wird, soll sie sich einschalten. Wenn es draussen wieder hell ist, soll sie sich ausschalten.
Daraus ergaben sich folgende technische Konditionen:
Bin ich am Laptop eingeloggt?
Ist der Laptop am Arbeitsplatz? (Angeschlossen am Thunderbolt-Dock und dem externen Monitor)
Ist die Sonne untergegangen?
Nur wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, soll sich die Lamp einschalten. Andernfalls ausschalten.
Hardware-Setup
Mit der Hardware angeschlossen wird der Shelly mit Hilfe der zugehörigen App mit dem WLAN verbunden. In der App habe ich den Taster als „Button“ mit dem Verhalten „Toggle Switch“ konfiguriert.
Der Taster funktioniert so ausserhalb der automatischen Steuerung und erlaubt es, die Lampe unabhängig von der Software ein- und auszuschalten.
Hammerspoon
Als Steuerung habe ich auf meinem MacBook die freie Automatisierungssoftware Hammerspoon installiert. Mit Hilfe von Lua-Skripten kann ich über Tastatur-Kurzbefehle und sonstigen Triggers die Lampe fernsteuern. Folgende Codeschnippsel verwende ich dazu:
Fernsteuerung
Der Einfachheit halber ist der Shelly innerhalb meines Netzwerkes ohne Authentifizierung erreichbar. Ein einfacher POST-Request auf die RPC-Schnittstelle reicht:
local shellyUrl = "http://shelly1pmminig4-xxx.local/rpc"
--- Power light light on or off
function powerLight(on)
if on then
hs.http.post(shellyUrl, hs.json.encode({
id = 1,
method = "Switch.Set",
params = { id = 0, on = true }
}))
else
hs.http.post(shellyUrl, hs.json.encode({
id = 1,
method = "Switch.Set",
params = { id = 0, on = false }
}))
end
end
Benutzer am Laptop?
Die idleTime war für mich die solideste Methode um einen anwesenden User zu detektieren:
--- Check if a user is logged in, i.e. not idle
function isUserLoggedIn()
return hs.host.idleTime() < 300
end
Laptop am Arbeitsplatz?
Die Überprüfung der angeschlossenen Monitore war weniger zuverlässig als die des Thunderbolt-USB-C-Docks:
local dockName = "USB3.2 Hub"
local dockVendor = "GenesysLogic"
--- Check if my Thunderbolt dock is connected
function isDockConnected()
local usbDevices = hs.usb.attachedDevices()
for _, device in pairs(usbDevices) do
if device["productName"] == dockName and device["vendorName"] == dockVendor then
return true
end
end
return false
end
Tag oder Nacht?
Hammerspoon bringt netterweise bereits Methoden zur Berechnung des Sonnenauf- und Untergangs mit:
local homeLat = 47
local homeLon = 7.5
--- Check if the sun is up here
function isSunUp()
local currentTime = os.time()
local sunrise = hs.location.sunrise(homeLat, homeLon, currentTime)
local sunset = hs.location.sunset(homeLat, homeLon, currentTime)
-- Add 30 minutes (1800 seconds) to sunrise and subtract 30 minutes from sunset
local adjustedSunrise = sunrise + 1800
local adjustedSunset = sunset - 1800
return currentTime >= adjustedSunrise and currentTime <= adjustedSunset
end
Und jetzt alles zusammen…
Alle fünf Minuten wird der aktuelle Zustand überprüft:
--- Check the light from time to time
lightCheckTimer = hs.timer.new(300, function()
determineLightPower()
end)
lightCheckTimer:start()
--- Determine Light power state by current conditions
function determineLightPower()
print("Determining light power state...")
--- No user? No light.
if not isUserLoggedIn() then
print("No user logged in. Turning off light.")
powerLight(false)
return
end
print("User logged in.")
--- No dock? Not at the office, no light.
if not isDockConnected() then
print("No dock connected. Turning off light.")
powerLight(false)
return
end
print("Dock connected.")
local isSunUp = isSunUp()
print("Is sun up? " .. tostring(isSunUp))
powerLight(not isSunUp)
end
Fazit
Die Lampe funktioniert gut genug. Beim Schlafenlegen und Aufwecken des Laptops gibt es einige Unschönheiten, auch beim Aufwachen des Systems in der Nacht für Update-Arbeiten. Aber mit zusätzlichen Tastatur-Kurzbefehlen zur Steuerung der Lampe via Hammerspoon und mit dem manuellen Taster ist die Situation kontrollierbar. Und braucht schlussendlich weniger manuellen Aufwand als eine dumme Lampe. Ich bin ganz zufrieden damit.