Dinge die ich über die Schweiz nicht wusste: Katzenfleisch

Aufgrund der aktuellen Parlaments-Diskussion über Tierschutz habe ich mich im Internet informiert was es eigentlich mit dem Konsum von Katzen- und Tierfleisch in asiatischen Ländern auf sich hat. (Resultat: Kein Klischee sondern eine kaum umstrittene Tradition. Und löst nur bei uns (= Westlichen) einen Kulturschock aus.)

Weitaus interessanter fand ich allerdings die Hinweise darauf, dass auch in der Schweiz offenbar Katzenfleisch in ländlichen Regionen als Zutaten verwendet werde: Sowohl Messybeast.com (Runterscrollen, Vorsicht: Hässliche Bilder) als auch der Stern berichten. (Beide Artikel aus 2003.)

Ich frage mich gerade welche ländliche Regionen…

Krieg als 08/15-Job

So technophil ich auch sein mag, von Zeit zu Zeit hinterlässt eine neue Entwicklung auch auf meiner Stirn ein Runzeln. Wired.com berichtet beispielsweise enthusiastisch über den Angriff der Drohnen, unbemannte aber bewaffnete Aufklärungsflugzeuge, und wie sie im Moment im Irak eingesetzt werden.

Am beunruhigensten ist wohl dieses Zitat hier:

„Most of the time, I get to fight the war, and go home and see the wife and kids at night.“

Krieg wird damit zu einem regulären Job reduziert und danke Fernsteuerung bequem in ein fremdes Land outgesourct.

Alderaan ist in Grindelwald

Als ich gestern Abend Star Wars III sah, fiel mir beim Anblick der Berglandschaft auf dem Planeten Alderaan ganz am Schluss auf, dass das Gebirge den Schweizer Alpen ähnelt. Zuerst dachte ich noch, dass sie sich von unseren Alpen inspirieren liessen, aber heute erhielt ich diesen Link: Grindelwald.com – Für die Landschaft genügten Computer nicht

Es scheint als hätten die Schweizer Berge jetzt endlich den Sprung von Bollywood nach Hollywood geschafft.

Links zum Wochenende: Du bist schön beim Weltsprungtag am Essen

Keine Angst, ich werde am 19. Juli 2006 nochmals daran erinnern…

〈Gastrosuisse-Link via SwissBlog〉

Buchpreisbindung adé

Noch ist es nicht so weit, aber laut diesem NZZ-Artikel sitzt die Wettbewerbskommission den Buchhandlungen im Nacken. 90% der deutschsprachigen Bücher unterliegen der Preisbindung und die Weko hat entschieden dass das wirtschaftlich nicht effizient sei. Zu deutsch: Keine Vorteile für uns Konsumenten.

Allerdings kümmert mich das relativ wenig. Ich bin alt genug um bei Amazon.ch einzukaufen und so die Preisabsprachen zu umgehen. Ich denke es wäre darum nur eine Frage der Zeit gewesen bis dieser Umstand dem Buchhandel aufgefallen wäre.

Kreditkartenunterschriften fälschen leicht gemacht

Die Spass-Seite ZUG zeigt mal wieder wie weit man mit ‚gefälschten‘ Unterschriften auf Kreditkartenquittungen kommt: The Credit Card Prank II.

Eigentlich ist es ja lächerlich: Online machen sich alle fast paranoid Sorgen über die Sicherheit ihrer Kreditkartendaten, aber offline steht es eigentlich nicht viel besser um die Vertrauenswürdigkeit. Und beweist wieder einmal das alte Prinzip von Sicherheit gegen Bequemlichkeit; gerade weil Kreditkarten so einfach zu benutzen sind und man sich kaum mit Sicherheitsprotokollen herumschlagen muss, sind sie so beliebt und verbreitet.

〉Via slashdot.org〈