Uber-Java-Applikation: Brettspielwelt

Schon seit Jahren immer wieder einen Besuch wert ist die Brettspielwelt. Von einigen Fans als übergrosse Java-Applikation aufgezogen bietet diese Platform über 40 Brettspiele gratis zum online spielen an. Dank einer riesigen Community findet sich immer ein Spielpartner.

Wie immer bei derartigen Gemeinschaften stolpert man zuerst etwas orientierungslos herum, aber sobald man sich in einem Spiel wie Siedler von Catan oder Tichu befindet, geht’s altbekannt los.

Technisch gesehen eine Meisterleistung: Lokale Java-Applikation die mehrer Chatfenster und eine Unmenge an Funkionalität mit sich bringt, nicht zuletzt die Spiele die komplett implementiert sind. Automatische Updates und Downloads nur von benötigten Grafiken verfeinern das ganze. Und: Gratis. Wunderbar für verregnete Tage wie heute.

Infoportal zu Copyrights im Internet online

Das deutsche Bundesministerium für Verbraucherschutz hat iRights.info online geschaltet. Es finden sich dort Informationen zum Urheberrecht in der digitalen Welt.

Natürlich sind die Informationen tendenziell auf das deutsche Rechtssystem zugeschnitten. Aber da sich (Soweit ich weiss) das Schweizer Urheberrecht bis auf einige Details nicht gross vom deutschen Pendant unterscheidet, sind die Ratschläge auch für Schweizer interessant.

Das goldene Dreieck und Google’s Prefetch

Google führt zusammen mit Firefox ein neues Feature ein: Prefetch. Dabei werden Suchresultate die der Benutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit anklickt im Hintergrund bereits runtergeladen.

Und natürlich wird das in Blogs weltweit sofort diskutiert. Und zu meinem Erstaunen scheinen all die Leute die sich einmal mehr über Google empören nie die FAQs gelesen zu haben.

Von wegen Bandbreitenverschwendung für kleine Anbieter, von wegen Statistikverfälschung… Stimmt ja alles gar nicht.

Insbesondere wenn man diesen Enquiro-Bericht über das goldene Dreieck liest, erfährt man dass viele Benutzer nur die ersten 4 bis 5 Resultate bei einer Google-Suchanfrage lesen. Und laut Google selber wissen sie ziemlich genau, wann auf den ersten Link geklickt wird und wann das Suchresultat nicht so eindeutig ist.

Buchpreisbindung adé

Noch ist es nicht so weit, aber laut diesem NZZ-Artikel sitzt die Wettbewerbskommission den Buchhandlungen im Nacken. 90% der deutschsprachigen Bücher unterliegen der Preisbindung und die Weko hat entschieden dass das wirtschaftlich nicht effizient sei. Zu deutsch: Keine Vorteile für uns Konsumenten.

Allerdings kümmert mich das relativ wenig. Ich bin alt genug um bei Amazon.ch einzukaufen und so die Preisabsprachen zu umgehen. Ich denke es wäre darum nur eine Frage der Zeit gewesen bis dieser Umstand dem Buchhandel aufgefallen wäre.

Apple Motion Sensor als Zufallszahlengenerator

Wirklich zufällige Zahlen zu generieren ist extrem schwierig, besonders für einen Computer der ja (theoretisch) sich deterministisch verhält. Ein einfacher Ausweg aus der Misere sind physikalische Seeds: Ein Sensor der Zahlen aus externen, nicht berechenbaren Quellen generiert. Für gewöhnlich hat ein handelüblicher Computer leider keinen derartigen Sensor und man bedient sich einer Menge mathematischer Tricks um wenigstens zufällig aussehende Zahlen zu erzeugen.

Und Lavalampen hat auch nicht jedermann zuhause.

Bei der Lektüre eines Artikels über den Apple Motion Sensor in den neuen Powerbooks ist mir die Idee gekommen dass dieser Sensor genau die Daten liefert die man für einen Seed braucht.

Leider habe ich (noch) kein Powerbook und kann nicht überprüfen ob der Apple Motion Sensor auch brauchbare Daten liefert wenn das Powerbook ruhig auf einem Pult liegt. In einer Woche weiss ich vielleicht mehr (Noch befindet sich mein Powerbook irgendwo zwischen Holland und meinen Händen.)