Kurzkritik: Good Omens

Keine Ahnung wie mir das durch die Lappen ging, aber offenbar hatten zwei meiner Lieblingsautoren bereits vor über 20 Jahren zusammen ein Buch geschrieben: Good Omens von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Und die ganze Himmel/Hölle/Apokalypse-Geschichte ist dementsprechend auch lustig.

Absolut empfehlenswert.

Kurzkritik: Reamde

Mein Lieblingsautor Neal Stephenson hat sich dieses Mal mächtig ins Zeug gelegt und ein derart rasantes Buch geschrieben, welches keine Pause zulässt um über die absolut übertriebene Geschichte zu reflektieren: An einer Stelle bemerkt sogar die Protagonistin dass sie innerhalb einer Woche von der russischen Mafia, von islamischen Terroristen und kanadischen Bären bedroht wurde.

Die unwahrscheinliche Handlung wird mit Stephenson-typischen geekigen kleinen Ausflügen zerpflückt, welche in Reamde allerdings im Gegensatz zu seinen früheren Werken etwas in den Hintergrund geraten. Dadurch empfand ich das Buch mehr als Popcornliteratur denn Gedankenfutter. Ist manchmal auch ganz schmackhaft.

1. Treffen der Dead Wood Society: The Pragmatic Programmer

Kollege Fabian P. und ich versuchen mal wieder in Bern was aufzuziehen: Die Dead Wood Society ist ein Buchkreis für Geeks. Unser erstes Treffen findet im Juni statt, bis dann wollen wir den Klassiker The Pragmatic Programmer gelesen haben.

Wenn du auch dabei sein möchtest, dann besorg dir das Buch und melde dich auf Techup.ch an.

Selbst wenn du nicht dabei sein kannst, ist dessen Lektüre absolut empfehlenswert.

Lektüre zum Wochenende: The Developer’s Code

Im kurzen Buch The Developer’s Code (Gratis online zu lesen) fasst der Webentwickler Ka Wai Cheung seine Erfahrungen der letzten Jahre Arbeit zusammen.

Wen die technischen Teile nicht interessieren, sollte zumindest das Kapitel Pride lesen. Der fulminante Schluss desselben:

We work miracles with our code, dream, build, and lay down the law.

Kurzkritik: The Machine Of Death

Aus einer Idee in einem Comic entstand diese Kurzgeschichtensammlung über eine Maschine, welche jedem Menschen die eigene Todesart voraussagen kann. Ein witziges Konzept; die Sammlung beleuchtet viele verschiedene Aspekte, manche weniger interessant und manche derart spannend, dass man das Buch zur Seite legen muss.

(In einer Instanz von brilliantem Ambush-Marketing hat das Autorenteam sogar den ultrakonservativen Radiomoderatoren Glenn Beck zum Werbung-Machen provoziert.)