Kurzkritik: The Hobbit

Gelegentlich musste ich mich daran erinnern, dass The Hobbit ursprünglich ein Kinderbuch war: Der Film überdreht an einzelnen Stellen etwas. Aber bleibt doch ziemlich witzig. Mir gefiel er sehr gut und ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen.

Abernoch mehr freue ich mich darauf, in ein paar Jahren den Hobbit meinem Sohn vorlesen zu können.

Kurzkritik: Camille Redouble

Da wir zufälligerweise während des Festival del Film Locarno in der Nähe unserer Ferien verbrachten, begaben wir uns eines Abends auf die Piazza Molto Grande und sahen uns Camille Redouble von und mit Noémie Lvovsky an.

Diese französische Komödie versprüht mehr rauhe positive Energie als L’amour dure trois ans. Trotz des gedämpften Endes im Schnee, hinterliess sie bei mir ein positives Gefühl: Die Entscheidungen, welche man im Leben trifft, sind integral für die eigenen Persönlichkeit. Sich dagegen zu sträuben, bedeutet sein eigenes Ich zu verleumden; das ganze Universum wird sich dagegen wehren. Und dich im Notfall in der Zeit zurück schicken, um dir diesen Punkt klar zu machen.

Kurzkritik: Cosmopolis

Die seltsame Stimmung, welche in der schallisolierten Limousine sich schon zu Beginn von Cosmopolis eintritt, liess mich bis am Ende nicht mehr los. Trotz der eindrücklichen Stimmung, wurde ich aus dem Film nicht ganz schlau. Vielleicht müsste ich mir die Romanvorlage mal zu Gemüte führen. Schon nur weil die Dialog so intensiv sind und der Film im Kino nicht pausiert werden kann.

Mein Lieblingsspruch: Die Cheftheoretikerin welche wilde Theorien aufstellt und dabei dauernd betont:

I know nothing of these things.