Der Titel 'Hymnos' erklärt sich durch eine Konzentration an Liegetönen und ihren Obertönen, die in der Mitte des Stückes den Eindruck eines Chores erwecken, der aber in Wirklichkeit gar nicht anwesend ist.
Der Chor feiert dieses Jahr sein 25. Jubiläum und präsentiert zusammen mit unserem slowenischen Partnerorchester Cantabile einen spektakulären Querschnitt aus unserem musikalischen Schaffen.
Persönlich bin ich seit 2006, also exakt 20 Jahre dabei. Wer uns in dieser Zeit gehört hat, ist eingeladen einige altbekannte Werke wieder zu erleben.
Wer mich 20 Jahre verpasst hat, hat hier die Gelegenheit das nachzuholen…
Freitag, 8. Mai 2026, 20:30, Petruskirche Bern (Mit Barbetrieb)
Samstag, 9. Mai 2026, 20:30, Petruskirche Bern (Mit Barbetrieb)
Unser Chor hat dieses Jahr zwei Konzertprogramme: Als Erstes nochmals The Armed Man von Karl Jenkins, welches wir bereits 2017 aufgeführt haben. Anlass ist das 175-Jahre Jubiläum der NMS Bern, welcher unser Chor angehängt ist.
Das Konzert findet zusammen mit Gymer-Chören und Orchester im Casino Bern im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten am 12. und 13. März 2026 statt.
Zwei Monate später feiert unser Chor das eigene Jubiläum: XXV. Wir singen einen Querschnitt aus 25 Jahren Chor-Konzerten, zusammen mit unserem Partner-Orchester Cantabile aus Slowenien.
Die Konzertdaten sind 8. und 9. Mai 2026 wie gehabt in der Petruskirche Bern. (Diese Jahr werden wir nicht in Zürich auftreten.)
Der Vorverkauf startet im April, ich werde an dieser Stelle nochmals informieren.
Fast wäre mir mein eigenes Jubiläum durch die Lappen: Vor zwanzig Jahren, im Januar 2005 habe ich den ersten Artikel auf meinem Blog veröffentlicht. Im ersten Jahr war ich offenbar ziemlich motiviert: Den Rekord von 245 Texten habe ich seither nie wieder gebrochen. Stattdessen hat sich mein Output im letzten Jahrzehnt auf so 20 Artikel pro Jahr eingependelt.
Nur ein paar wenige Sekunden vom Videoclip Army Of Me habe ich vor dreissig Jahren in einem Beitrag des Fernsehsenders Euronews erhascht. Das hatte gereicht um in meinem Teenager-Hirn einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Seither war ich Fan der Isländischen Sängerin Björk.
Ich habe nicht Buch geführt wie viele ihrer Konzerte ich in all den Jahrzehnten besucht habe. Ich weiss nicht wie viele CDs, LPs, Videos, Bücher, Magazine etc. ich gesammelt habe. Ich weiss nicht wie viel Zeit ich auf obskuren Webseiten und FTP-Archiven verbracht habe. Ich weiss nicht wie viele Pakete mit selbstgebrannten CDs voller inoffizieller Konzertaufnahmen ich rund um die Welt geschickt habe. Ich habe meine Mails von damals nicht aufbewahrt und weiss deshalb nicht wie viele Posts ich auf der Blue Eyed Pop-Mailingliste geschrieben habe.
Ich weiss definitiv dass sie der Grund war für unseren Island-Trip 2010.
Gerade die (mittlerweile stillgelegte) Fan-Mailingliste hat mir musikalische Welten eröffnet, welche ich als Teenager zuvor nicht kannte. Es war das Zeitalter von Trip Hop und frischer Elektronischer Musik und es war glorreich: Massive Attack, Tricky, Lamb, Portishead, Air, Lunik, Archive, Chemical Brothers, Cibo Matto, Goldie, Gus Gus, Moloko, Morcheeba, Sigur Rós, Talvin Singh, Múm, Swandive, Kruder & Dorfmeister, Kemistry & Storm, Mich Gerber…
(Irgendwann hatte ich einen persönlichen Berater im CD-Laden der meinen Geschmack kannte und mich ständig mit frischem Material versorgte.)
Ich bin dieser internationalen Community von obsessiven Music-Nerds für meine kulturelle Erziehung unendlich dankbar.
Mein Lieblingssammelstück: Björk – Post auf einer pinken Langspielplatte
Und das alles danke ein paar Sekunden aufgeschnappter Musik. Herzlichen Dank.
(Ironischerweise mochte ich Army Of Me nie besonders. Mein Lieblingstrack auf diesem Album und überhaupt ist noch immer Modern Things.)
Irgendwo hinten im Wissen-Teil, ein ganzseitiger Artikel über eine neue Virusinfektion. Sieben Tage später in der Kolumne Kurz notiert, ein Hinweis, dass das Virus jetzt in Japan ist. Fünf Tage später in den USA. Auf der Frontseite dann eine Beschwichtigung. Einen Tag später die ersten Infektionen in Europa.
Zwei Jahre ist gleichzeitig lange und kurz. Ich finde es faszinierend, diese „historischen“ Artikel wieder zu lesen.
Vor etwas über 20 Jahren sass ich in einem PC-Raum an der EPFL und war auf der Suche nach einem coolen eigenen Domänennamen. Sehr angetan von David Cronenbergs Film eXistenZ versuchte ich existenz.ch zu registrieren. Enttäuscht musste ich feststellen dass ein Institut für Existenzforschung diese bereits besetzt hatte.
Exakt heute vor 20 Jahren, am 21. Januar 2001 sass ich abermals in einem PC-Raum an der EPFL (Damals waren Laptops noch unüblich. Ich glaube mein erstes iBook hatte ich erst im Herbst 2001 oder Frühling 2002 gekauft.) Aus reiner Langeweile überprüfte ich erneut den Eintrag und siehe da: Das Institut für Existenzforschung hatte sich aufgelöst, die Domäne war frei.
Zwei Minuten später habe ich die Domäne registriert und benutze sie seither für persönlichen Belange. Insbesondere als eMail-Adressen-Domäne hat sie sich bewährt: Im Hintergrund habe ich bereits mehrfach den Email-Provider gewechselt ohne die Adresse selber ändern zu müssen. Letztes Jahr konnte ich so problemlos von Gmail zu Fastmail migrieren.
Fun Facts:
2001 kosteten Schweizer Domänen noch SFr. 80.- zur Registration, und danach SFr. 48.- pro Jahr.
Die Switch hat damals alle Schweizer und Liechtensteiner Domänen selber verkauft. Weil sie aber als gemeinnützige Stiftung keinen Gewinn machen durfte, musste sie aufgrund des Internetbooms konstant die Preise senken. Ab 2015 musste sie den lukrativen Handel ganz an private Firmen abgeben. Heute kostet eine Schweizer Domäne noch etwa SFr. 15.- pro Jahr.
Ab diesem Jahr (1. Januar 2021) sind die Adressen der Domänenbesitzer*innnen bei einer WHOIS-Abfrage in der Schweizer Registry nicht mehr sichtbar. Wer meine private Postadresse wissen will, muss jetzt halt einfach mich fragen.
Heute vor 15 Jahren habe ich den ersten Artikel in diesem Blog publiziert. Heute sind es 1265. Sie sind unterschiedlich gut gealtert.
Einen schönen historischen Überblick habe ich damals zum 5-Jahres-Jubiläum verfasst. Das 10-Jahres-Jubiläum scheine ich hingegen verpasst zu haben. Ich vermute dass sich da bei mir eine gewisse Routine eingestellt hat.
WordPress macht seine Sache als Blog-System weiterhin gut. In diesem Sinne: Gutes weiterbloggen dir nächsten 15 Jahre. Wer weiss, vielleicht wird Hymnos die Konkurrenten Facebook & Twitter noch überleben.
Über Pfingsten toben wir uns gesangstechnisch noch einmal richtig aus: Mit einem kleinen Jubiläumskonzert wollen wir uns an die vergangenen 10 Jahre Der Chor erinnern. Dazu gibt es ein kleines Gratiskonzert:
Am kommenden Sonntag, 12. Juni 2011, um 1700 im Yehudi Menuhin Forum (Helvetiaplatz 6, Bern) mit freiem Eintritt
(Hast du gewusst, dass ich den Begriff Mittelgrosser Wettbewerb erfunden habe? Den gab’s vorher noch nicht…)
Nach der regen Teilnahme habe ich meinen internen Supercomputer angeworfen und die Auswertung errechnet.
Zum Voraus das Resultat: 790 Beiträge multipliziert mit 3 Designs ergeben die gesuchte Zahl 2370.
Und hier die Rangliste:
stefan: 1920 (Differenz 450)
derzeno: 1565 (Differenz 805)
Fabian: 3915 (Differenz 1545)
Bastian: 4242 (Differenz 1872)
habi: 6000 (Differenz 3630)
Herzlichen Glückwunsch den glücklichen Gewinnern! Ihr werdet in den nächsten Tagen von mir kontaktiert und beschenkt werden.
Ein kleiner Kommentar für die Verlierer: Bastian, 42 ist doch nicht die Antwort auf alles. Und Habi, WordPress versieht auch Entwürfe und Zwischenspeicherungen mit Ids. Tja…