Dynamisches Potenzial ausgelotet

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Begeistert war der Kritiker des Bund von unserer Aufführung letzten Samstag. Und dementsprechend gut verkaufen sich die Plätze für unsere kommenden Konzerte: Morgen Samstag in Herzogenbuchsee, am Sonntag nochmals in der Petruskirche in Bern.

Wer also den spektakulären ‚Roi David‘ von Arthur Honegger noch von uns hören will, muss sich sputen.

Kritik unseres Konzertes: Potenzierter Liederabend

‚pof‘ hat im Bund letzte Woche eine interessante Kritik unseres Konzertes ‚I Hate & I Love‘ publiziert (Zu hören noch heute Donnerstag und morgen Freitag Abend in Bern). Und damit prompt folgende Reaktion bei einem Mit-Bass provoziert: ‚Waren wir jetzt gut?‘

Ein paar sprachtechnische Rosinen aus der Kritik: Vokalisen – nachgerade – kongeniale Partner – textfundierte Entwicklung – kurlige Pointen – kecke Perkussionsinterventionen – tändelnde Miniaturen.

Und ich durfte ihn beruhigen: wir waren tatsächlich gut.

Kurzkritik: The Other Boleyn Girl

Das historische Drama The Other Boleyn Girl spielt am Hofe von König Henry VIII und ist nicht nur wegen der zwei Hauptdarstellerinnen schöner anzusehen als die etwas weniger opulente TV-Serie The Tudors. Letztere porträtiert das Leben zu dieser Zeit wahrscheinlich wirklichkeitsgetreuer, aber nimmt sich mehr historische Freiheiten heraus.

Ich fand den Film trotzdem sehr gut. Er taugt sowohl als Unterhaltung als auch als Geschichtsstunde.

(Kinomatographische Notiz an den Regisseur: Schon gut, Justin Chadwick, wir kapieren alle dass die Figuren im Film immer unter Beobachtung stehen. Deshalb braucht man dennoch nicht konstant aus Türrahmen, durch Gitter und hinter Möbeln hervor zu filmen… Etwas weniger hätte es auch getan.)

Kurzmeinung: Stardust

Stardust ist eine ziemlich romannahe Verfilmung vom gleichnamigen Buch von Neil Gaiman.

Grundsätzlich ist Stardust eine belanglose aber sehr unterhaltsame Fantasy-Romantik-und-Schwertkampf-Komödie in bester Princess Bride-Tradition. Zwei Dinge heben den Film über das Fantasy-Einerlei hinaus:

  1. Die relativ unverblühmte Art und Weise wie ein grosser Teil der Charakteren vergiftet, erstochen, aus dem Fenster geworfen, geköpft oder verbrannt werden.
  2. Aufmerksamkeit wird belohnt. Der Humor ist grösstenteils sehr fein, eine Menge Witze verstecken sich in den Bildern und in subtilen Parodien auf das Genre.

Wer sich darauf einlässt wird blendend unterhalten. Für alle anderen gibt’s die neue Tell-Verfilmung.