Kurzkritik: Douglas Adams – The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

42 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes der fünfteiligen Hitchhiker’s Guide To The Galaxy-Trilogie habe ich mir das Werk von Douglas Adams zum ersten Mal im englischen Original zu Gemüte geführt.

Unendlich witzig und absurd.

In den letzten zwei Büchern schimmert allerdings die Depression des Autoren zunehmend durch. Das führt zum einen zu einer interessanteren Charakterisierung der Personen, zum anderen zieht sich aber ein trister Unterton durch das Universum. Wer sich nach gedankenloser Unterhaltung umsieht, sollte nach drei Bänden abbrechen.

Empfehlung: Die Ausgabe „The Ultimate Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ ist vollständig, lächerlich günstig und beinhaltet die amerikanische Zensurvariante („Belgium!“) welche tatsächlich besser ist als das Original.

Kurzgeschichte zum Wochenende: A Witch’s Guide to Escape: A Practical Compendium of Portal Fantasies

Ich arbeite mich noch immer durch die online Verfügbaren Kurzgeschichten und Novellen aus den nominierten Werken der Nebula Awards 2019 und der Hugo Awards 2019.

(Unterstützt durch die tatkräftige Hilfe der Instapaper-App, welche ich mittlerweile über 9 Jahre benutze.)

Die Geschichte A Witch’s Guide to Escape: A Practical Compendium of Portal Fantasies von Alix E. Harrow hat mir besonders gut gefallen.

Kaum verwunderlich taucht sie auf beiden Nominationslisten auf.

Kurzkritik: Cixin Liu – The Three-Body Problem

Hochgelobt wurde speziell auch die englische Übersetzung dieses Chinesischen Science Fiction-Roman. So musste ich ihn mir vor einiger Zeit auch zu Gemüte führen und war begeistert.

Cixin Lius The Three-Body Problem beginnt mit Hardcode-Science Fiction im Bereich fundamentaler Physik. Und mitten Buch dreht die Story plötzlich voll ab und wird ziemlich schräg.

Mit Freude stellte ich nach dem Lesen fest, dass dieses Buch nur der erste Teil einer Trilogie ist. Schnell hatte ich die zwei weiteren Bände verschlungen. Die Schrägheit nahm interstellare Dimensionen an.

Absolut lesenswert. Auch aufgrund des chinesischen Ursprunges, der Text liest sich nicht gleich wie einer von westlichen Autoren.

Kurzkritik: Neal Stephenson – Seveneves

Vor einiger Zeit schon habe ich Neal Stephensons Seveneves gelesen, hier folgt die Kurzkritik von dem, was mir im Gedächtnis geblieben ist: Der Mond explodiert (Auf der ersten Seite…). Die Menschheit reagiert, dann gibts eine Menge Orbitalphysik und Hardcode-Science Fiction und für den letzten Fünftel des Buches gibt es dann noch was ganz anderes.

Lesenswert, auch wenn ich mit der fast völligen Emotionslosigkeit der Charakteren nicht viel anfangen konnte.

(Wem das gefällt, könnte auch viel Freude an der Three Body Problem-Trilogie von Cixin Liu haben.)

Kurzkritik: Neal Stephenson & Nicole Galland – The Rise And Fall Of D.O.D.O

Chaotisches Buch über Quantenphysik und Hexen, welche Zeitreisen ermöglichen. Und wie natürlich alles schief läuft. Und die Bürokratie Überhand nimmt.

Ich habe mich auf das Buch eingelassen und mich köstlich amüsiert.

Neal Stephenson konnte sich offenbar von all zu schlimmen Geschichtsdiskursen fern halten, anders als in seinem Klassiker Snow Crash Vielleicht hat die Co-Autorin Nicole Galland ihn davon abgehalten.

Empfehlenswert.

Kurzkritik: Ernest Cline – Ready Player One

Die 80er-Jahr-Nostalgie-Orgie Ready Player One von Ernest Cline ist ein witziges unterhaltsames Science Fiction-Abenteuer, etwa ähnlich leicht verdaubar wie alles, was in den 80ern erschaffen wurde.

Ich habe es vor einiger Zeit gelesen und bin dank dem Trailer zum kommenden Film wieder daran erinnert worden. Den werde ich mir ansehen, aber danach ist wieder genug mit Nostalgie.

Fortschritt Literatur Mai 2017

  • Douglas R. Hofstadter – Gödel Escher Bach: Seite 286 von 791
  • James S.A. Corey – Nemesis Games: Position 313 von 1852
  • Bahnte Gunaratana – Mindfullness In Plain English: Seite 33 von 209

Daneben habe ich vor allem die sehr unterhaltsame Expanse-Reihe mit Genuss verschlungen (Im Gegensatz zu Game Of Thrones lese ich dieses Mal die Bücher vor der TV-Serie):

  • James S.A. Corey – Leviathan Wakes
  • James S.A. Corey – Caliban’s War
  • James S.A. Corey – Abaddon’s Gate
  • James S.A. Corey – Cibola Burn

Kurzkritik: Alastair Reynolds – Revelation Space

Der erste Teil der Revelation Space-Trilogie die ich nicht fertig lesen muss. Ich konnte mit mit dem Schreibstil und der Charakterisierung der Personen überhaupt nicht anfreunden. Die letzten paar Kapitel waren eine Qual sobald ich realisierte was mich an dem Buch stört: Ich mag nicht lesen, was ich mit meiner limitierten Kreativität selber schreiben könnte. Ich will Besseres lesen.

Revelation Space gehört nicht dazu.