Mich hatte bereits die Dune-Verfilmung von David Lynch aus dem Jahr 1984 stark beeindruckt. Jetzt habe ich aber aus dem Dokumentarfilm Jodorowsky’s Dune gelernt, was der Originalplan gewesen wäre: Ein 10 stündiges Epos Schauspielern wie Orson Welles und Salvador Dalí. Oh, was hätte sein können!
Schlagwort: Science Fiction
Kurzkritik: Terry Pratchett – The Dark Side Of The Sun
Vor wenigen Tagen ist Terry Pratchett gestorben. Der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder was von ihm zu lesen. In seiner Bibliographie entdeckte ich eine Reihe von Romanen ausserhalb des Scheibenwelt-Zyklus, woraufhin ich mir neugierig einen seiner frühen Science Fiction-Romane besorgte.
The Dark Side Of The Sun lässt leider seinen typischen Humor vermissen. Übrig bleiben nichts sagende Charakteren und eine mässig interessante Welt. Dieses Werk kann ich nicht mal Fans wirklich empfehlen.
Link zum Wochenende: Jane Harrison – Launch
Nichts weihnächtliches, nichts sonntägliches, der einzige Realitätsbezug ist vielleicht noch die Orion-Mission: Die Kurzgeschichte Launch von Jane Harrison.
Kurzkritik: Ancillary Sword
Zweiter Teil der Imperial Radch-Trilogie von Ann Leckie. Im Vergleich zum ersten Teil fühlt sich Ancillary Sword mehr wie eine Soap Opera an. Die Welt bleibt faszinierend, aber die Story lässt mich kalt.
Ich bin gespannt, wie sich dieses Buch in der Trilogie schlussendlich auszahlen wird.
À propos Hugo Awards
Wie cool ist es eigentlich, dass ein Grossteil der Hugo Awards 2014-Gewinnerwerke einfach so online verfügbar sind:
- Beste Novella: Equoid von Charles Stross
- Beste Novelette: The Lady Astronaut Of Mars von Mary Robinette Kowal
- Beste Kurzgeschichte: The Water That Falls On You From Nowhere von John Chuh (Oder als Podcast auf Escapod)
- Bester relevanter Text: We Have Always Fought: Challenging the Women, Cattle and Slaves Narrative von Kameron Hurley
- Bestes graphisches Werk: Time von Randall Munroe (Online Viewer auf Geekwagon)
Kurzkritik: Ancillary Justice
Ich wurde auf das Buch der Autorin Ann Leckie durch die Verleihung der Hugo-Awards aufmerksam. Plus dem Umstand, dass es von einer der wenigen Science Fiction-Autorinnen geschrieben wurde.
Gerade der Gender-Aspekt verleiht dem Buch etwas Würze und hebt den Plot über den üblichen Kampf-gegen-das-böse-Imperium hinaus.
Ich fand es lesenswert und freue mich auf den zweiten Teil im Oktober.
Kurzkritik: Guardians Of The Galaxy
Ein unbeschwerter und rasanter Science Fiction-Film. Er machte mir am meisten Spass, wenn die fünft Hauptprotagonisten miteinander stritten. Der Rest ist gefüllt mit einigermassen konventioneller Popcorn-Action, leicht verdaubar, ohne viel Substanz.
Kurzkritik: The Forever War / Old Man’s War
Die zwei Bücher haben nichts miteinander zu tun, ausser dass sie beide kurze und knackige Science Fiction-Romane sind, welche in einer von Krieg geprägten Zukunft spielen und eine dabei jeweils an einer interessanten Idee anknüpfen. Joe Haldemans The Forever War schlägt sich mit Problemen der speziellen Relativitätstheorie herum, währenddem John Scalzis Old Man’s War sich mehr mit menschlichen Fragen der Lebensgestaltung und Herkunft auseinandersetzt. Beide Bücher sind unterhaltsam.
Kurzkritik: Iron Sunrise
Nach dem witzig-kreativen ersten Band der Eschaton-Reihe (Kommunisten im Weltall!), schrieb Charles Strohs einen meiner Meinung nach ziemlich langweiligen zweiten Band namens Iron Sunrise (Nazis im Weltall…). Blah.
Kurzkritik: Singularity Sky
Nach dem enttäuschenden letzten Buch habe ich mir Charles Stross‘ Singularity Sky zu Gemüte geführt. Schon viel besser. Lustigerweise fühlt sich dieser 2003 geschriebene Science Fiction-Roman irgendwie altmodisch an. Trotzdem lesenswert.