Der Titel 'Hymnos' erklärt sich durch eine Konzentration an Liegetönen und ihren Obertönen, die in der Mitte des Stückes den Eindruck eines Chores erwecken, der aber in Wirklichkeit gar nicht anwesend ist.
Wenn es um Videospiele geht, ist mein Geschmack sehr selektiv. Ich versuche meine beschränkte Gaming-Zeit sehr bewusst einzusetzen. Das Übersetzungs-Rätelspiel Chants Of Sennaar hat sich gelohnt: Guter Schwierigkeitsgrad, angenehme Steuerung, wunderschöne Grafik und eine Länge von ca. acht Stunden machten das zu einem perfekten Spiel für mich. Gerne wieder.
Als Kind hatten wir wesentlich mehr Geduld, obskure und mysteriöse Videospiele ohne Handbuch und ohne Englischkenntnisse zu erlernen und meistern. Die Wirtschaftssimulation M.U.L.E. auf dem Commodore 64 war eines davon. Mein Bruder und ich hatten es begeistert gespielt, sobald wir es begriffen hatten.
Positiv anzumerken ist dem Artikel auch, dass er nicht nostalgisch verklärt ist: Das Spiel fühlte sich heutzutage aufgrund der mangelhaften Bedienung fast unspielbar an. Vielleicht sollte ich lieber eine Runde Command & Conquer Remastered probieren.
Das Videospiel The Witness von Jonathan Blow kam 2016 heraus. Bei meinem ersten Lösungsversuch blieb ich irgendwann stecken, aber im Verlauf der letzten Wochen unternahm ich einen zweiten, erfolgreichen Anlauf.
Das Spiel ist ein absolutes Meisterwerk!
Die Rätsel sind absolut logisch aufgebaut, eine hundertfache Variation des gleichen Prinzips, aber immer frisch und anspruchsvoll.
Die Umgebung ist wunderschön und äusserst bewusst gestaltet. Ein wahres Kunstwerk.
Ich freue mich bereits darauf, es in ein paar Jahren wieder hervorzuholen und neu zu durchforschen.
Hinweis: Da der Prozess des Entdeckers eine zentrale Rolle spielt, empfehle ich im Voraus möglichst wenig über das Spiel zu lesen. Sonst geht der Effekt des Staunens leider etwas verloren.
Weil wir uns in dieser virengeschwängerten Zeit kaum mehr hinauswagen, besuchen wir halt Ausstellungen virtuell: Radioheads KID A MNESIA: EXHIBITION ist eine 3D-Installation, gratis downloadbar, ca. 2 Stunden Umfang, gefüllt mit musikalischen Landschaften von den beiden klassischen CDs Kid A und Amnesia.
Absolut spektakulär, besonders wenn man die obengenannten Alben kennt.
Wie schon sein Vorgänger Bastion ist Transistor ein stylisches Actionabenteuer in einer coolen Umgebung mit einem interessanten Kampfsystem (Welches ich allerdings nie 100% durchblickt habe.)
Gefiel mir gut, belasse es aber beim einmaligen Durchspielen.
Gewinner des Deutschen Computerspielpreis, ein erstaunlich witziges Adventurespiel welches sich aber von der Story und ausführlichem Hilfssystem her eher an Kinder & Jugendliche richtet. Einmal durchspielen genügt mir.