Fehlermeldung

Irgendjemand wird schon reklamieren.

In diesem Blog war während Jahren das Datum der Einträge nicht ersichtlich. Erst ein Hinweis eines Lesers machte mich auf dieses Problem aufmerksam.

Anfang Jahr funktionierte die Kreditkartenabrechnung in einem von mir betreuten Onlineladen nicht mehr. Meine Ãœberwachung erfasste dieses spezifische Problem nicht. Erst nach mehreren Wochen Ausfall beklagte sich der erste Kunde bei mir.

In beiden Fällen war ich äusserst dankbar für die erhaltene Mail. Derart dankbar, dass ich mir folgendes vorgenommen habe: Ich werde jeden von mir gefundenen Fehler melden.

Sei es auf einer Webseite, in einer Applikation, in einer mobile App oder überhaupt in irgendeinem Prozess.

Vereinzelt habe ich das bisher schon getan, mit unterschiedlichen Erfolg: Einzelne Fehler wurden behoben, machmal wurde ich dafür verdankt; vielfach gab es keine Reaktion oder nur Marketing-Blabla zurück.

Und etwas habe ich bereits gelernt: Ich werde mich in Zukunft achten, bei meinen eigenen Produkten eine möglichst einfache und sichtbare Kontaktfunktion zu implementieren. Und hoffen, dass sich meine Benutzer nicht einfach im Stillen ärgern und denken: Irgendjemand wir da schon reklamieren…

(Tippfehler gefunden? Hinterlass einen Kommentar oder schreib mir auf cstuder@existenz.ch.)

Aktuelle Aaretemperatur auf dem iPhone

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Zu meinem Aare-Dashboard-Widget für Mac OS X gibt es nun auch eine Webversion fürs iPhone: Einfach http://m.existenz.ch/aare/ im mobilen Safari eingeben und baden gehen.

Das Design und die Nicht-Mobile-Variante werde ich bei Gelegenheit* verbessern. Und wenn ich endlich Zeit finde um das Programmieren von nativen iPhone-Applikationen zu erlernen, dann habe ich noch eine umwerfende Idee für ein Feature. Psst. Ist noch geheim. Kommt bei Gelegenheit*.

Update: Diejenigen die nicht mit iPhone unterwegs surfen, können natürlich trotzdem die mobile Seite ausprobieren. Link dazu: http://m.existenz.ch/aare/index.php?v=iphone.

* = Wer mich kennt weiss, dass ‚bei Gelegenheit‘ alles von einem Tag bis zu mehreren Jahren heisst…

Safari 4: 3 Suchboxen

Und wenn wir schon am upgraden sind, installieren wir doch auch gleich die aktuelle Beta-Version vom Webbrowser Safari 4.

Er ist schnell, schnell, schnell. Er fühlt sich gleich schnell an wie Google Chrome, nur dass es ihn auch für Mac OS X gibt.

Wo sich die Tabs befinden, ist mir herzlich egal.

Etwas hingegen finde ich in Firefox 3 wesentlich besser gelöst: Firefox verfügt über die Awesome-Bar, die Adresszeile welche komfortables Suchen in den Lesezeichen, im Verlauf und den URLs erlaubt. Google Chrome kombiniert sogar die Google-Suche dort hinein. Und Safari?
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Drei Suchboxen. Das sind meiner Schätzung nach zwei zuviel.

SVN-Server Mac OS X ‚leichtgemacht‘

Manchmal ist alles einfacher als ich denke.

Das Szenario: Meine Webseiten sind, wie viele andere meiner Daten auch, in meinem lokalen Subversion-Repository gespeichert. Anstatt diese jetzt jeweils mühsam per FTP auf den Webserver zu laden und dabei immer wieder einzelne Dateien zu vergessen, mache ich seit kurzem ein direktes Checkout vom Server aus. Und natürlich nahm ich an dass ich für eine solche Aktion den kompletten SVN-Serverdienst auf meinem MacBook installieren muss.

Falsch.

Die Protokollkombination svn+ssh kann sich nähmlich über handelsübliches SSH am MacBook anmelden und direkt aufs Repository zugreifen.

Das funktioniert natürlich nur im Einzelbenutzermodus wie bei mir: Für das SSH-Login braucht es nähmlich das Passwort zu meinem OS X-Benutzerkontos. Evt. könnte man das Repository auch in das Shared-Verzeichnis positionieren, aber das habe ich nicht ausprobiert. Zusätzlich muss natürlich Entfernte Anmeldung im Sharing-Panel aktiv sein, die Firewall diese noch durchlassen, evt. Port-Forwarding auf dem ADSL-Router aktivieren und dann mit Hilfe eines Services wie DynDNS.com eine dynamische Adresse des MacBooks eingerichtet sein.

Ich nehme naiverweise an dass wer SVN benutzt, diese Konfiguration auch von alleine schafft.

Für das Checkout vom Server ist jetzt nur noch folgendes Kommando auf dem entfernten System nötig, um sich die Daten vom lokalen System zu holen:

svn checkout --username BENUTZERNAME svn+ssh://SVNSERVERNAME.dyndns.org/Users/BENUTZERNAME/ABSOLUTER/PFAD/ZUM/REPOSITORY/PROJEKTNAME/ .

Einmal eingerichtet, funktionieren die Updates dann einfach mit:

svn update

Kommentare lieber verstecken

Bei meiner Recherche über Das Volk-Kommentatoren fällt mir auf dass die NZZ Online eine der 10 (pragmatischen) Web Design-Regeln verletzt: Sie versteckt Inhalt. Die Leserkommentare werden standardmässig ausgeblendet und vor den Suchmaschinen versteckt (Originelle JavaScripts ab der Zeile mit id readercommentsBegin im Quelltext).

Wenn ich diese Kommentare lese, würde ich sie auch verstecken wollen.

Andererseits bilden sie einen wunderbaren Kontrast zu den dazugehörigen Zeitungsartikel welche die noch so liberale NZZ überaus differenziert erscheinen lässt.

Ich meinerseits versuche mir den Ratschlag aus dem Neo1-Blog zu Herzen zu nehmen: Nicht ärgern, lachen!