Er mag fast kitschig sein und die Charakterentwicklung nicht ganz überzeugen, aber wenn einen Film machen würde, käme er wohl genau so heraus. Von daher kann ich ihn mir selbst uneingeschränkt empfehlen.
Kurzkritik: The Hobbit 2 – The Desolation Of Smaug
Definitiv keine Kinderbuchverfilmung mehr, aber ist trotzdem noch immer unterhaltsam.
Kurzkritik: Therme Vals
Tolle Architektur, witzige Bäder und praktisch keine Schilder. Ich fand es sehr entspannend.
Nebentipp: Das Hotel Rovanada ist eine sympathischere Unterkunft, als das „offizielle“ Hotel Therme.
Kurzkritik: The Wheel Of Time
14 Bücher, 23 Jahre, 2 Autoren brauchte es, bis die Fantasyreihe The Wheel Of Time ihren Abschluss fand. Ich habe vor vier Jahren mit der Lektüre begonnen und bin heute damit fertig geworden.
Robert Jordan nimmt sich extrem viel Zeit für eine Vielzahl an Personen, Kulturen, Kleidungsbeschreibungen, inneren Monologen, Intrigen, Kriege und Liebesgeschichten. In der Mitte der Reihe kommt deshalb die Handlung fast zum Stillstand. Erst nach seinem Tod dreht die Serie unter Brandon Sanderson für ein fulminantes Finale nochmals voll auf.
Ich mochte die Charakterentwicklung und den Weltaufbau. Ich konnte die Frauenfiguren und die Langatmigkeit nicht ausstehen. Die Geschichte wäre auch auf halb so viel Papier erzählbar gewesen.
Fans des Genres wissen, auf was sie sich einlassen. Allen anderen rate ich von The Wheel Of Time ab.
Frühenglisch
95% der beschrifteten Kleider von K1 sind mit mehr oder weniger sinnvollen Englischen Ausdrücken bedruckt.
Kein Wunder sind die Mundart-Kleider von Sterneföifi so beliebt: Sie sind eine helvetische Alternative zu all dem anglizistischem Nonsens.
Kurzkritik: Gemini Rue
Ein klassisches Klick-And-Point-Adventure (Wirklich klassisch: Die Animation von Pixelhaufen als Charakteren) im Film Noir-Stil in einem Science Fiction-Umfeld. Nur die Moral am Ende der Geschichte fand ich etwas dick aufgetragen, ansonsten war ich von er Präsentation und der überraschenden Handlung begeistert.
Kurzkritik: rymdkapsel
Ein minimalistisches Echtzeitstrategiespiel mit leichtem 2001-Einschlag dank herumstehenden Monolithen. Meditativ, wie es der Hersteller behauptet, fand ich es besonders in den Schlussphasen nicht so.
Mir gefällt die einfache Darstellung, sie erinnert mich an das ähnliche Experiment des minimalistischen Rollenspiels Parameters von Nekogames.
Kurzkritik: Limbo
Wunderschön düsteres Actionadventure, relativ kurz gehalten. Nur einige Rätsel am Schluss (Gravitation im Flug ändern mit einem Schalter, welcher nicht als Schalter erkennbar ist) hatten mich etwas frustriert.
‚Berner Bär‘ loswerden
Früher stand auf dem Berner Bär noch „Berns grösste Gratiszeitung – 2 SFr.“. Jetzt nicht mehr, darum ignorieren sie auch seit geraumer Zeit die „Bitte keine Gratiszeitungen“-Kleber an den Briefkästen.
Auf mein verärgertes Mail an die Redaktion und den Versand erhielt ich bereits nach zwei Tagen postwendend die Antwort: „Ja, wir ignorieren die Schilder, wer den Berner Bär nicht will, muss seinen Briefkasten mit einem schwarzen Punkt markieren.“
Netterweise legten sie einen solchen Punkt als Aufkleber gleich bei. Und siehe da, seither ist Ruhe im Briefkasten.


