Dynamisches Potenzial ausgelotet

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Begeistert war der Kritiker des Bund von unserer Aufführung letzten Samstag. Und dementsprechend gut verkaufen sich die Plätze für unsere kommenden Konzerte: Morgen Samstag in Herzogenbuchsee, am Sonntag nochmals in der Petruskirche in Bern.

Wer also den spektakulären ‚Roi David‘ von Arthur Honegger noch von uns hören will, muss sich sputen.

Bern-Breitsch live

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Vergangenen Freitag war wieder einer dieser surrealen aber gemütlichen Momente in Bern: Als ich mit meinem Velo vor mein Haus fuhr hörte ich Büne Huber singen.

Stellt sich heraus dass das ehemalige Juli nach lautem Getöse gerade als Lokal die Wiedereröffnung mit einem Berner Heimspiel begann. Das attraktive Programm zog sehr viele Leute an, selbst mich.

Dennoch, irgendwie finde ich den Namen Lokal etwa ähnlich unglücklich wie einen Chor auf den Namen Der Chor zu taufen.

Konzert: Le Roi David – Arthur Honegger (2./9./10. Mai 2009)

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Alle Jahre wieder die Aufforderung zur kulturellen Ertüchtigung: Dieses Jahr bietet Der Chor das klassische Werk Le Roi David vom Französisch-Schweizerischen Komponisten Arthur Honegger zusammen mit dem Orchester der Hochschule der Künste Bern.

Meine Wenigkeit sorgt im Bass für gehörig Fundament.

Es würde mich natürlich freuen den einen oder anderen meiner 184 Leser/innen an einem der Konzerte begrüssen zu dürfen. Tickets können online reserviert werden.

(Es wird fantastisch!)

750 Delikatessen

Eine leckere Liste von 750 aussergewöhnlichen Werken aus 16 Jahren ‚Delikatessen‘ hat das Schweizer Fernsehen auf ihrer Webseite veröffentlicht.

‚Delikatessen‘ ist ein wichtiger Teil meiner Begeisterung für Film zu verdanken. Als Jugendlicher hatte ich spätabends dabei mehrere Juwelen entdeckt welche ich teilweise heute noch auf verstaubten VHS-Bändern aufbewahre.

Filme wie ‚Delicatessen‚*, ‚Rotwang Muss Weg‚**, ‚What’s Up Tiger Lily‚***, ‚Barton Fink‚**** und da war noch dieser französische Film mit dieser Familie und mit der Tochter im Rollstuhl und einer Maus…

Ich glaube ich fange mal vorne mit der Liste an und kämpfe mich bis ans Ende durch.

* = Vom ‚Amélie‘-Macher, ähnlich romantisch.
** = Als Terrorismus noch Spass machte.
*** = Wurde durch die deutsche Synchronisations ironischerweise nicht besser.
**** = Mein erster Coen.

Trailer zum Jahresbeginn: Objectified

Ein kleiner Ausblick auf einen Film der dieses Jahr in… naja, er wird’s wohl kaum hierzulande auf die grossen Leinwände schaffen, aber das hat uns ja noch nie davon abgehalten etwas zu sehen, oder? Alternativen gibt es genug.

Vom Macher von Helvetica (Ja, ein ganzer Film über einen Schriftsatz) kommt Objectified. Der heute erschienene Trailer zeigt einen kleinen Einblick in diesen Dokumentarfilm über Objekte im Alltag und wie wir sie wahrnehmen und mit ihnen umgehen.

Wer sich für die Kehrseite der schönen neuen Objektwelt mehr interessiert oder sich die Wartezeit bis zum Filmbeginn verkürzen will, dem lege ich den Kurzfilm The Story Of Stuff ans Herz. Er fragt sich woher alle unsere Konsumgüter stammen. Und wieviel wir wirklich dafür zahlen.