Coole Websoftware: Vanilla und Exposé4

Websoftware gibt’s wie Strand am Meer. Und ebenso wie jedes Sandkorn dem nächsten gleicht, scheint es nur einen Typen von Foren und Fotogalerien zu geben: Hässliche.

Bisher waren PhpBB und Gallery das Höchste der Gefühle. Zahlreiche andere Skripte, ob frei oder kommerziell, waren bloss Varianten des ewig selben Themas: Mit Funktionen überladen, Skins und HTML aus dem letzten Jahrhundert, kaum benutzerorientiert.

Und so freue ich mich immer wieder wenn mir jemand etwas Frisches zeigt: Mein Dank geht an Nchenga für die wunderbare Foren-Software Vanilla und an Rouge für die spektakuläre Flash-Gallery Exposé4.

Man pendelt wieder. Rauchfrei.

Ich kann das basisdemokratische Klagen der Raucher gut verstehen: Schliesslich werden sie in ihrer Freiheit eingeschränkt Mitbürger zu vergiften. Wehret den Anfängen!

Und dank des Rauchverbots habe ich persönlich die grössere Freiheit bei der Auswahl der… ähm… Stehplätze.

Nur ich sitze… ähm… stehe glücklich rum und werde schräg angeguckt: Ich nehme mir die Freiheit heraus 20 Minuten blöd zu finden und als Einziger im Wagen nicht an der gemeinsamen Lektüre teilzunehmen.

ProLitteris und die autobiographischen Geister

Nein, es geht nicht um Ghostwriter.

ProLitteris, die Schweizer Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, kriegt manchmal etwas komische Anfragen. So im Dezember 2004 als jemand fragt: Kann ein Medium Urheberrecht beanspruchen?

Ich bin der Meinung, dass der verstorbene Mann der eigentliche Urheber ist.

(Darauf gestossen bin ich übrigens via einer Mail von Daniel Boos von der Digitalen Allmend. Offenbar lässt ProLitteris zu dass Autoren einzelne ihrer Werke unter die Creative Commons-Lizenz stellen, im Gegensatz der Suisa bei der nur Alles-Oder-Nichts gilt. Wenn das Kus wüsste…)

Paradigmenwechsel im Konsumentenmarkt: Gigahertz werden irrelevant

Heute fiel mir eine Werbung für ein Notebook-Angebot bei Aldi Schweiz auf.

Das revolutionäre daran: Nirgendwo im Inserat steht die sonst so wichtige Gigahertz-Zahl.

Es scheint ein Paradigmenwechsel stattzufinden: Weg von reiner Rechenpower hin zu anderen wichtigen Dingen, z.B. einem hübschen Design.

Apropos Design: Das sieht verdächtig dem Apple iBook ähnlich.

Killer-Delfine unterwegs in den USA

Manchmal weiss ich nicht was lächerlicher ist: Der Gedanke dass solche Methoden tatsächlich im Kampf gegen den Terrorismus verwendet werden könnten oder die Tatsache dass es eine solche Story in eine seriöse Tageszeitung schafft:

The Observer berichtet über Killer-Delfine des Amerikanischen Militärs die beim Hurrikan Katrina verloren gegangen sind.

Snopes findet dazu übrigens: Wahrscheinlich nicht wahr.

(Via Schneier on Security)