Alte (Aus den 50er/60er-Jahren) Science-Fiction-Literatur finde ich oftmals eher plump und wenig erbaulich im Vergleich zu Werken aus der Cyberpunk-Ära. Daher war sehr positiv überrascht von Albert Besters Werk The Stars My Destination von 1956. Geschwindigkeit, Humor und eine abgedrehte Welt, welche in den letzten 60 Jahren gut gealtert ist, lassen dieses Buch irgendwie frisch wirken.
Kategorie: Kultur
Kurzkritik: Rien à Déclarer
Nach der feinen Komödie Bienvenue chez les Ch’tis versucht Dany Boon sein Erfolgsrezept auszuweiten: In Rien à Déclarer umfasst das Zielpublikum schon zwei Länder (Wetten der nächste Film spielt an einem Dreiländereck…). Der Film setzt allerdings den Holzhammer ein: Gewalt, sexuelle Nötigung, der misslungene Versuch, über Rassismus zu witzeln, sowie eine zweifelhafte Schlussmoral übertönen die komödiantischen Elemente völlig.
Dieser Film hat bei mir einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen und ich rate von einem Kinobesuch ab.
Programmieren ist das einzige Werkzeug für interaktive Kunst
Programming as an intellectual activity is the only art form that allows you to create interactive art.
You can create projects that other people can play with, and you can talk to them indirectly. No other art form is quite this interactive. Movies flow to the audience in one direction. Paintings do not move. Code goes both ways.
Aus Zed A. Shaws Advice From An Old Programmer.
Oder wie ich zu sagen pflege: Schöner Code ist Lyrik.
Der Chor-Gratis-Jubiläumskonzert
Über Pfingsten toben wir uns gesangstechnisch noch einmal richtig aus: Mit einem kleinen Jubiläumskonzert wollen wir uns an die vergangenen 10 Jahre Der Chor erinnern. Dazu gibt es ein kleines Gratiskonzert:
Am kommenden Sonntag, 12. Juni 2011, um 1700 im Yehudi Menuhin Forum (Helvetiaplatz 6, Bern) mit freiem Eintritt
Rivendell ist in Lauterbrunnen
Vor sechs Jahren habe ich hier notiert, dass der Planet Alderaan sich im Berner Oberland befindet.
Und jetzt finde ich heraus, dass sich auch der Elbenort Rivendell (Bruchtal) dort versteckt: In Lauterbrunnen.
Zwei Dinge, welche ich nie verstehen werde
Tanz
Der Film über Pina Bausch ist fantastisch: Einzigartige Aufnahmen von Menschen, welche sich in einer Art bewegen, wie ich sie noch nie gesehen habe.
Die Bildsprache des Tanztheaters ist mir allerdings zu fremd. Ich kann nur staunend zugucken und naive Vermutungen anstellen, was auf den gezeigten Bühnen passiert.
Tee
Im Länggass-Tee konnte ich einer japanischen Teezeremonie beiwohnen. Unter den Ausführungen der Gastgeberin durfte ich eine Schale Usu-cha degustieren.
Diese Zeremonien sind geprägt von Subtilitäten aus einer Kultur, welche sich mir wahrscheinlich nie vollkommen erschliessen wird. Die Geduld für ein jahrelanges Studium fremder Sitten werde ich nie aufbringen können.
Ich muss die vielen Elemente im Lebens akzeptieren, deren Wesen sich mir nur oberflächlich erschliessen werden.
Der Chor 2011: Magnificat

Der Chor konzertiert das 10-jährige Jubiläum mit feinster Chormusik von Samuel Barber, Jozef Swider, César Franck und als Höhepunkt mit dem opulenten* Magnificat von John Rutter.
Wir werden dabei unterstützt von Eva Herzig, Sopran und dem jungen Kammerorchester inTakt mit seinen 42 Musizierenden.
- Am Freitag, 13. Mai 2011, 2000, Petruskirche Bern
- Am Sonntag, 15. Mai 2011, 1700, Kirche Oberstrass Zürich
- Am Freitag, 20. Mai 2011, 2000, Petruskirche Bern
* = Ich würde sogar sagen: „bombastischen“.
Kurzkritik: The King’s Speech
Solider Film, interessante Handlung, offenbar historisch einigermassen akkurat, und dennoch konnte ich dem Film nicht so viel abgewinnen, dass er von mir gleich vier Oscars erhalten hätte.
Veranstaltungshinweise: Maywa Denki und anderes
Der neueste Newsletter von Digitalbrainstorming.ch ist gespickt mit interessanten Dingen: Ein Vortrag vom Pirate Bay-Gründer Peter Sunde über Flattr, eine Aufzeichnung eines Interviews von Albert Stahel über Wikileaks und dann drei alte Freunde von mir: Die japanischen Instrumentebastler Maywa Denki geben wieder ein Konzert in der Schweiz.
Ich habe Maywa Denki 2006 das letzte Mal live gesehen und… seufz… werde sie leider dieses Jahr verpassen.
Geht doch bitte für mich hin und amüsiert euch so gut, wie ich es seinerzeit getan habe.
Link zum Wochenende: Kurze Kuzgeschichten
Wired hat vor einiger Zeit eine Gruppe von befreundeten Autoren nach Kürzest-Kurzgeschichten gefragt. Herausgekommen ist eine Sammlung von Geschichten in 6 Wörtern.
Ich möchte auch so kreativ sein.
