Musik zum Wochenende: CPI

Draussen regnet es. Der fehlende Schnee lässt noch keine Adventsstimmung aufkommen, die Weihnachtsmärkte sind noch etwas fehl am Platz. Perfektes Wetter, um zu Hause im Bett liegen zu bleiben. Und zu chillen. Zum Beispiel zu den Sets von der kanadischen DJ CPI.

Keine Ahnung, wie ich auf diese Seite gestossen bin. Eines weiss ich aber: Das Herunterladen von Musik in der Schweiz bleibt legal. Greift zu und geniesst.

Lektüre zum Wochenende: The Developer’s Code

Im kurzen Buch The Developer’s Code (Gratis online zu lesen) fasst der Webentwickler Ka Wai Cheung seine Erfahrungen der letzten Jahre Arbeit zusammen.

Wen die technischen Teile nicht interessieren, sollte zumindest das Kapitel Pride lesen. Der fulminante Schluss desselben:

We work miracles with our code, dream, build, and lay down the law.

Festkonzert mit dem Berner Kammerorchester und dem Ehemaligenchor


Dieses Jahr begleiten wir vom Ehemaligenchor des Gymnasium Neufeld wieder das Berner Kammerorchester beim Festkonzert im Kasino Bern.

Wer sich für klassische Musik mit modernen und ägyptischen Einschlägen interessiert, kann versuchen auf der fürchterlichen Seite von Bern Billett Tickets zu kaufen.

Viel Erfolg und gute Unterhaltung.

Booteln

Ein neues Feature von Mac OS X Lion lerne ich erst jetzt gerade zu schätzen: Resume. Das Betriebsystem
merkt sich, welche Applikationen und Fenster wo offen waren, bevor man sich abmeldet oder das System neu startet. Nach dem Anmelden kann man seine Arbeit dort fortsetzen, wo man sie stehen gelassen hat.

Bisher hatte ich das nicht gross beachtet, weil ich mein System selten neu starte. Aber wenn mich gelegentlich die Spiellust packt und ich deshalb Windows booten muss, gestaltet Resume den Wechsel etwas schmerzloser.

Update: Mir ist ein originellerer Titel eingefallen.

Kurzkritik: Bastion

Wie das von mir hochgelobte Braid, stammt das ebenfalls wunderschöne Spiel Bastion von einem kleinen Entwicklerteam. Anders als Braid brilliert Bastion weniger mit origineller Spielmechanik, sondern mit seiner Handlung. Ein Erzähler kommentiert dauernd die Aktivitäten des Spielers, und gibt zusätzlich Informationen zur verwüsteten Welt und der dazugehörigen Katastrophe preis. Bis sich dessen Erzählungen gegen Schluss zu einem fulminanten Ende zusammenfügen.

Auf jeden Fall spielenswert für alle, welche gerne Geschichten hören.

Fehlermeldung

Irgendjemand wird schon reklamieren.

In diesem Blog war während Jahren das Datum der Einträge nicht ersichtlich. Erst ein Hinweis eines Lesers machte mich auf dieses Problem aufmerksam.

Anfang Jahr funktionierte die Kreditkartenabrechnung in einem von mir betreuten Onlineladen nicht mehr. Meine Überwachung erfasste dieses spezifische Problem nicht. Erst nach mehreren Wochen Ausfall beklagte sich der erste Kunde bei mir.

In beiden Fällen war ich äusserst dankbar für die erhaltene Mail. Derart dankbar, dass ich mir folgendes vorgenommen habe: Ich werde jeden von mir gefundenen Fehler melden.

Sei es auf einer Webseite, in einer Applikation, in einer mobile App oder überhaupt in irgendeinem Prozess.

Vereinzelt habe ich das bisher schon getan, mit unterschiedlichen Erfolg: Einzelne Fehler wurden behoben, machmal wurde ich dafür verdankt; vielfach gab es keine Reaktion oder nur Marketing-Blabla zurück.

Und etwas habe ich bereits gelernt: Ich werde mich in Zukunft achten, bei meinen eigenen Produkten eine möglichst einfache und sichtbare Kontaktfunktion zu implementieren. Und hoffen, dass sich meine Benutzer nicht einfach im Stillen ärgern und denken: Irgendjemand wir da schon reklamieren…

(Tippfehler gefunden? Hinterlass einen Kommentar oder schreib mir auf cstuder@existenz.ch.)

Veranstaltungshinweis: Cory Doctorow in Zürich

Am 6. Dezember ist der Autor und Politaktivist Cory Doctorow zu Gast im Walcheturm in Zürich. Er wird zum Thema Urheberrecht und die neue Kulturökonomie referieren.

Cool. Ich werde ich mir das nicht entgehen lassen, trotz dem hässlichen Flyer.

Wer etwas in Cory Doctorows Werken schmökern möchte, hat Glück: Seine Romane, Kurzgeschichten und Essays stellt er unter der Creative Commons-Lizenz auf seiner Webseite zur freien Verfügung. Über den einen oder anderen Text hatte ich hier schon berichtet.