Gestern Abend war ich im Sous-Soul, für mich das erste und wahrscheinlich letzte Mal. Kollege D. B. gab als Dabu Fantastic ein Konzert. Und es machte Spass.
Das Album dazu heisst Disco Titanic. Hör mal rein.
Gestern Abend war ich im Sous-Soul, für mich das erste und wahrscheinlich letzte Mal. Kollege D. B. gab als Dabu Fantastic ein Konzert. Und es machte Spass.
Das Album dazu heisst Disco Titanic. Hör mal rein.
Im kurzen Buch The Developer’s Code (Gratis online zu lesen) fasst der Webentwickler Ka Wai Cheung seine Erfahrungen der letzten Jahre Arbeit zusammen.
Wen die technischen Teile nicht interessieren, sollte zumindest das Kapitel Pride lesen. Der fulminante Schluss desselben:
We work miracles with our code, dream, build, and lay down the law.

Dieses Jahr begleiten wir vom Ehemaligenchor des Gymnasium Neufeld wieder das Berner Kammerorchester beim Festkonzert im Kasino Bern.
Wer sich für klassische Musik mit modernen und ägyptischen Einschlägen interessiert, kann versuchen auf der fürchterlichen Seite von Bern Billett Tickets zu kaufen.
Viel Erfolg und gute Unterhaltung.
Ein neues Feature von Mac OS X Lion lerne ich erst jetzt gerade zu schätzen: Resume. Das Betriebsystem
merkt sich, welche Applikationen und Fenster wo offen waren, bevor man sich abmeldet oder das System neu startet. Nach dem Anmelden kann man seine Arbeit dort fortsetzen, wo man sie stehen gelassen hat.
Bisher hatte ich das nicht gross beachtet, weil ich mein System selten neu starte. Aber wenn mich gelegentlich die Spiellust packt und ich deshalb Windows booten muss, gestaltet Resume den Wechsel etwas schmerzloser.
Update: Mir ist ein originellerer Titel eingefallen.
Wie das von mir hochgelobte Braid, stammt das ebenfalls wunderschöne Spiel Bastion von einem kleinen Entwicklerteam. Anders als Braid brilliert Bastion weniger mit origineller Spielmechanik, sondern mit seiner Handlung. Ein Erzähler kommentiert dauernd die Aktivitäten des Spielers, und gibt zusätzlich Informationen zur verwüsteten Welt und der dazugehörigen Katastrophe preis. Bis sich dessen Erzählungen gegen Schluss zu einem fulminanten Ende zusammenfügen.
Auf jeden Fall spielenswert für alle, welche gerne Geschichten hören.
Irgendjemand wird schon reklamieren.
In diesem Blog war während Jahren das Datum der Einträge nicht ersichtlich. Erst ein Hinweis eines Lesers machte mich auf dieses Problem aufmerksam.
Anfang Jahr funktionierte die Kreditkartenabrechnung in einem von mir betreuten Onlineladen nicht mehr. Meine Überwachung erfasste dieses spezifische Problem nicht. Erst nach mehreren Wochen Ausfall beklagte sich der erste Kunde bei mir.
In beiden Fällen war ich äusserst dankbar für die erhaltene Mail. Derart dankbar, dass ich mir folgendes vorgenommen habe: Ich werde jeden von mir gefundenen Fehler melden.
Sei es auf einer Webseite, in einer Applikation, in einer mobile App oder überhaupt in irgendeinem Prozess.
Vereinzelt habe ich das bisher schon getan, mit unterschiedlichen Erfolg: Einzelne Fehler wurden behoben, machmal wurde ich dafür verdankt; vielfach gab es keine Reaktion oder nur Marketing-Blabla zurück.
Und etwas habe ich bereits gelernt: Ich werde mich in Zukunft achten, bei meinen eigenen Produkten eine möglichst einfache und sichtbare Kontaktfunktion zu implementieren. Und hoffen, dass sich meine Benutzer nicht einfach im Stillen ärgern und denken: Irgendjemand wir da schon reklamieren…
(Tippfehler gefunden? Hinterlass einen Kommentar oder schreib mir auf cstuder@existenz.ch.)
Der Grossteil der Literatur, welche ich mir mit Instapaper, der Kindle App, mit GoodReader oder in den iBooks in elektronischer Form zu Gemüte führe, ist englisch. Ein Wörterbuch, stets nur einen Fingerdruck weit entfernt, führt mich direkt zu einem besseren Verständnis der Texte und zu einer lehrreicheren Lektüre.
Am 6. Dezember ist der Autor und Politaktivist Cory Doctorow zu Gast im Walcheturm in Zürich. Er wird zum Thema Urheberrecht und die neue Kulturökonomie referieren.
Cool. Ich werde ich mir das nicht entgehen lassen, trotz dem hässlichen Flyer.
Wer etwas in Cory Doctorows Werken schmökern möchte, hat Glück: Seine Romane, Kurzgeschichten und Essays stellt er unter der Creative Commons-Lizenz auf seiner Webseite zur freien Verfügung. Über den einen oder anderen Text hatte ich hier schon berichtet.
Noch bis zum 26. November wird täglich um 1900 und 2030 das Bundeshaus für 15 Minuten von einer Gruppe lichtstarker Projektoren als Projektionsfläche benutzt. Jeden Abend finden sich Tausende von Zuschauern ein, um diesem Spektakel zu zu sehen.
Gestern war ich auch mit dabei und war absolut fasziniert von der technisch einwandfreien Implementierung dieser Idee: Das Bild war toll, der Sound klar und die Effekte überzeugend. Keine einfache Aufgabe, bei einer so unebenen Leinwand.
Aber zum Inhalt habe ich gemischte Gefühle: Auf der einen Seite ist die Installation sehr verspielt und integriert beispielsweise zahlreiche Elemente des Gebäudes. Auf der anderen Seite sind einzelne Sequenzen derartig kitschig, dass… Mir fehlt die Allegorie dazu.
Wenigstens hat sich die französische Autorengruppe nicht auf Klischees wie Matterhorn, Schoggi und Geld gestützt. So kann ich den Besuch durchaus empfehlen. Auch wenn man sich gelegentlich mehr an der Technik erfreuen muss, als an den Bildern.
Das war der Name der ersten iPhone-App, welche ich und Kollege Fabian P. schreiben wollten. Inspiriert vom Geräusch, welches jedes respektierliche Personenscan-Gerät von sich gibt, planten wir eine optisch verspielte App, welche es einfach machen sollte, Freunde zu lokalisieren. Die Idee tauchte am Gurtenfestival auf.
Mit Enthusiasmus machten wir uns daran, kamen aber nicht viel weiter als ein cleveres Serverkonzept mit Schutz der Privatsphäre und ein paar kruden Skizzen, bevor wir uns in einem Objective-C-Tutorial verloren.
Aber einmal mehr wurde uns die Arbeit abgenommen: Drei Jahre nach den ersten Woop Woop-Gesprächen hat Apple die App Meine Freunde suchen herausgebracht. Etwas weniger verspielt, aber mit derselben Funktionalität.
Ich habe den Eindruck, dass sich alle meine Ideen mit genügend Geduld bequemerweise von selbst implementieren.