mtChart – Graphenbibliothek für PHP

mtChart LogoNicht ohne Stolz präsentiere ich die aktuelle Version meiner Graphenbibliothek: mtChart V0.1.2 (GPL V3).

Jetzt fühle ich mich auch langsam revolutionär: Nach Jahren als Anwender und Nutzniesser von freier Software ist das das erste Mal dass ich mich an einem komplett eigenen Projekt versuche. Wobei ich hier auch nur auf bereits getane Arbeit aufbaue: mtChart ist eine Abspaltung (Ein sogenannter Fork) von pChart. Dank der offenen Lizenz konnte ich den Code dieses ins Stocken geratene Projekt einfach übernehmen und meinen Bedürfnissen anpassen.

Greif zu und geniesse.

Temperatur Meteotest Dachstation
Beispiel: Lineplot aktueller Temperaturdaten (Dachstation Meteotest, Bern)

Drehbuchvorschlag: Asteroids

Dramatische Szenen spielen sich an Bord des Raumschiffs Triangel ab: Ein Routineflug wird zur Katastrophe als das fragile Schiff in ein Asteroidenfeld gerät. Alte Feindschaften brechen auf und Beziehungen werden auf die Zerreissprobe gestellt, Schuldzuweisungen fliegen hoch. Der Kapitän muss sich jetzt entscheiden: Links? Rechts? Oder Schub nach vorne geben? Und damit womöglich die Situation ausser Kontrolle geraten lassen?

Die Bordkanonen glühen, die Zahl der Asteroiden steigt ständig an, mit unglaublicher Geschwindigkeit fliegen immer mehr Brocken auf die Triangel zu. Als eine Kollision unabwendbar erscheint, aktiviert der eigensinnige Wissenschaftsoffizier gegen den Willen des Kapitäns den experimentellen Hypersprung. Noch nie getestet und schlecht kalibriert springt das Schiff in einen unbekannten Teil der Galaxie. Gerettet?

Geschützt von der ewigen Nacht und unbemerkt von der sich in Sicherheit wähnenden Crew, richten sich die Sensoren eines mysteriösen Objekts auf die Triangel. „Kztt-Ka-Chan! Gffz prkl dsche zorhg!“ tönt es plöztlich aus dem Kommunikationssystem. Eiskalte Stille herrscht an Bord als der Computer emotionslos übersetzt: „Drei-Eck-Schiff! Tod allen Eindringlingen!“

Ein Torpedo kreischt durch die Stille des Alls auf die Triangel zu. Entschlossen greift der Kapitän zum Steuerknüppel. Der Rest der Crew hält sich fest und beginnt zu beten.

„Für die Kaiserin!“ flüstert er leise und gibt Schub. Vorwärts, ins Ungewisse…

Hinweis für jüngere Semester: Asteroids ist ein Schwarz-Weiss-Videospiel von 1979: Herumschwirrende Asteroiden müssen ausgewichen und zerstört werden.
Du findest die Idee aus diesem Spiel einen Film zu machen absurd? Nun, soeben ist bekannt geworden, dass das Filmstudio Universal die Verfilmungsrechte zu Asteroids erworben hat und sich an dessen Realisierung macht. Nein, kein Witz.

USB-Lego

Spontane Bastlerei spät am Abend: Mein winziger USB-Key flog auseinander und schreite förmlich nach einem neuen Gehäuse. Mein Blick auf einen herumliegenden Legostein:

20090702_usb

Dabei habe ich drei Dinge gelernt:

  • Dremel machen noch immer Spass. Handstaubsauger noch mehr.
  • Der wichtigste und meistbenutzte und universalste Dremelaufsatz ist die Gravierspitze.
  • Lieber Brille tragen als Kontaktlinsen beim dremeln.

Drei Eclipse/PDT-Shortcuts

Das sind meine Lieblingsshortcuts aus Eclipse (In der PDT-Inkarnation) welche ich nicht auf Anhieb kannte. Und welche dir einen Griff zur Maus ersparen können:

  • Ctrl-Shift-P: Von einer Klammer zum dazugehörenden Gegenstück springen.
  • Ctrl-O und Funktionsname: Schon beim Tippen werden die Funktionen gefiltert, mit den Cursortasten zur gewünschten Funktion bewegen und mit Enter zur Implementation springen.
  • Ctrl-Shift-R und Dateiname: Alle geöffneten Projekte nach einem Dateinamen durchsuchen und anspringen.

Das sollte den Neid auf das unter Windows fehlende Textmate etwas lindern.

Tenero: Dorf/Autobahn/Campingplatz

Unser verlängertes Wochenende auf einem der sechs Campingplätze im kleinen Tessiner Dorf Tenero war geprägt von Sonne & Baden in wunderschöner Umgebung: Der Lago Maggiore, Locarno, Ascona, die waldbehangenen Berge, das Verzasca-Tal.

Tenero selber hingegen ist eine Ausgeburt von schlechter Städteplanung, ein kleines Drama, geflissentlich ignoriert von all den Deutschschweizern die dort ihre Sommer verbringen. Ich weiss nicht ob selbstverschuldet oder aufgezwängt, aber das Dorf sieht in etwa genau so aus: Dorf – Autobahn – Campingplätze. Der Platz am See wird von letzteren und dem riesigen Jugensportzentrum fein säuberlich in Parzellen gesperrt, dazwischen zwängt sich ein winziges Strandband für die Lokalbevölkerung.

Schön für mich als Campingplatzbesucher. Aber leben möchte ich dort nicht.