…und wieder aufatmen! Apple rettet die Welt.

Eine schöne und lange Zeit bricht an für alle Applejünger: Das Warten auf das Apple iPhone wird hart. Aber schön deswegen weil es Apple geschafft hat was niemand für möglich gehalten hätte: Eine Kombination aus Mobiltelefon, Organiser und MP3-Player die nicht nur gut und klein aussieht, sondern auch noch brauchbar ist.

Ich kann mir vorstellen dass heute Nacht die Ingenieure bei HP, Nokia und Sony-Ericsson schlecht am schlafen sind. All ihre Geräte sehen jetzt wie billige Spielzeuge aus.

Schon jetzt, noch bevor es überhaupt jemand ausser Steve Jobs in den Händen hielt, geht ein magischer Glanz vom iPhone aus. Endlich geht es vorwärts mit mobiler Technologie, Apple hat einen Quantensprung für das gesamte Gebiet durchgeführt. Selbst wenn es floppen sollte (Was ich stark bezweifle, ausser irgendwelche Telekomanbieter würden mit ihren stupiden Brandingideen bei Apple durchkommen), wird doch ein gewaltiger Ruck durch die Industrie gehen müssen. Es ist mehr möglich als lächerliche 90×80-Displays und kümmerliche SMS-Speicherchen. Apple zeigt einmal mehr wie es geht. Apple bringt die Zukunft die wir so weit entfernt geglaubt haben in greifbare Nähe.

Mann, wie bringt man soviel Elektronik in ein so kleines Gehäuse? WLAN, EDGE, Bluetooth, Kamera, die ganzen Sensoren und dann noch Speicher und verhältismässig heftigen Akku.

Ich stehe da mit offenem Mund und irgendwie auch ein bisschen ungläubig.

Die Bestellung ist so gut wie sicher.

Wow.

(Bitte liebe Leser, verzeiht mir meinen Fanboy-Artikel hier, aber ich bin selten mehr so begeistert von Technologie. Nostalgie pur, es kommen Gefühle auf wie beim ausprobieren meines ersten 2400baud-Modems.)

Quicksilver für Mobiltelefone

Kürzlich im Internet:
20070107_quicksilverchat

Freund und Kupferstecher T.S. hat völlig Recht: Die völlig veralteten und umständlichen Menusysteme auf den heutigen Mobiltelefonen könnten soviel besser sein. Quicksilver beispielsweise ist ein Mac-Applikationenstarter (Und mehr…) mit dem Motto Tun ohne zu denken. Ein paar wenige Tasten, eine sich anpassende Oberfläche et voilà: Magie!

Ich will endlich ein Telefon dessen Interface ich selber programmieren kann, völlig offen und frei. (Verzeiht, aber seitdem ich Arduino gefunden habe, bin ich auf einem Open Source-Hardwaretrip.)

Links zum Wochenende: Lange Texte, viel Sinn und viel Sinnloses

Samstagsabend-Lektüre für alle Nicht-Nachtschwärmer und Teetrinker:

Edit: Bruce Sterling, nicht Bruce Schneier. Es gibt zuviele Bruces.

Frohe Weihnachten

Ich wünsche all meinen 122 Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten. Mögen sie die ganzen Weihnachtsessen der vergangenen Wochen verdauen und den Stress bei der Suche nach kreativen Geschenkideen vergessen und sich einen Moment der Ruhe gönnen, so wie ich das gerade tue. (Mit dem Soundtrack von Starfrosch.)

Schönen Abend & gute Nacht.

Und für diejenigen unter euch die noch nicht in Stimmung sind: Stille Nacht sorgt normalerweise dafür:

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh‘,
schlaf in himmlischer Ruh‘.

Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht
durch der Engel Hallelujah,
tönt es laut von fern und nah,
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da.

Stille Nacht, heilige Nacht,
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb‘ aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.