…und wieder aufatmen! Apple rettet die Welt.

Eine schöne und lange Zeit bricht an für alle Applejünger: Das Warten auf das Apple iPhone wird hart. Aber schön deswegen weil es Apple geschafft hat was niemand für möglich gehalten hätte: Eine Kombination aus Mobiltelefon, Organiser und MP3-Player die nicht nur gut und klein aussieht, sondern auch noch brauchbar ist.

Ich kann mir vorstellen dass heute Nacht die Ingenieure bei HP, Nokia und Sony-Ericsson schlecht am schlafen sind. All ihre Geräte sehen jetzt wie billige Spielzeuge aus.

Schon jetzt, noch bevor es überhaupt jemand ausser Steve Jobs in den Händen hielt, geht ein magischer Glanz vom iPhone aus. Endlich geht es vorwärts mit mobiler Technologie, Apple hat einen Quantensprung für das gesamte Gebiet durchgeführt. Selbst wenn es floppen sollte (Was ich stark bezweifle, ausser irgendwelche Telekomanbieter würden mit ihren stupiden Brandingideen bei Apple durchkommen), wird doch ein gewaltiger Ruck durch die Industrie gehen müssen. Es ist mehr möglich als lächerliche 90×80-Displays und kümmerliche SMS-Speicherchen. Apple zeigt einmal mehr wie es geht. Apple bringt die Zukunft die wir so weit entfernt geglaubt haben in greifbare Nähe.

Mann, wie bringt man soviel Elektronik in ein so kleines Gehäuse? WLAN, EDGE, Bluetooth, Kamera, die ganzen Sensoren und dann noch Speicher und verhältismässig heftigen Akku.

Ich stehe da mit offenem Mund und irgendwie auch ein bisschen ungläubig.

Die Bestellung ist so gut wie sicher.

Wow.

(Bitte liebe Leser, verzeiht mir meinen Fanboy-Artikel hier, aber ich bin selten mehr so begeistert von Technologie. Nostalgie pur, es kommen Gefühle auf wie beim ausprobieren meines ersten 2400baud-Modems.)

Quicksilver für Mobiltelefone

Kürzlich im Internet:
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Freund und Kupferstecher T.S. hat völlig Recht: Die völlig veralteten und umständlichen Menusysteme auf den heutigen Mobiltelefonen könnten soviel besser sein. Quicksilver beispielsweise ist ein Mac-Applikationenstarter (Und mehr…) mit dem Motto Tun ohne zu denken. Ein paar wenige Tasten, eine sich anpassende Oberfläche et voilà: Magie!

Ich will endlich ein Telefon dessen Interface ich selber programmieren kann, völlig offen und frei. (Verzeiht, aber seitdem ich Arduino gefunden habe, bin ich auf einem Open Source-Hardwaretrip.)

Links zum Wochenende: Lange Texte, viel Sinn und viel Sinnloses

Samstagsabend-Lektüre für alle Nicht-Nachtschwärmer und Teetrinker:

Edit: Bruce Sterling, nicht Bruce Schneier. Es gibt zuviele Bruces.