
Ich möchte mich all meinen virtuellen Kolleginnen und Kollegen anschliessen und dir auch ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein paar Tage Ruhe im Sturm wünschen.

Ich möchte mich all meinen virtuellen Kolleginnen und Kollegen anschliessen und dir auch ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein paar Tage Ruhe im Sturm wünschen.
Und plötzlich steht man nach einer turbulenten Woche da und es ist für eine Stunde Ruhe: Das Weihnachtsessen ist vorbereitet, das Wohnzimmer geschmückt, die Geschenke besorgt & verpackt und man hat nichts mehr zu erledigen bis die ganze Familie eingetroffen ist.
Ein geeigneter Zeitpunkt um ein paar Gedanken zu posten, die ich letzte Woche hier nicht niederschreiben konnte:
10$ an Escapepod, aus Dankbarkeit für die Unterhaltung.
10€ an die Wikipedia, aus Dankbarkeit für das konzentrierte Wissen.
10$ an Child’s Play, aus Dankbarkeit allgemein.
Mein Beitrag zum Abbau von Adventsstress: Eine Leere Seite.
Einfach mal zurücklehnen und entspannen, nichts tun, nichts klicken.
Ich empfehle als Soundtrack dazu John Cage’s 4′ 33″.
Kürzlich so geschehen:
Vater: Kannst du mir schnell beim Computer mit dem und dem helfen?
Ich: (Denkend) Grr, das kannst du doch.
Mutter: Das kann ich dir sonst schon zeigen.
Ich: ?!?
Ich glaube ich kann mich jetzt ohne schlechtes Gewissen zur Ruhe setzen.
Websoftware gibt’s wie Strand am Meer. Und ebenso wie jedes Sandkorn dem nächsten gleicht, scheint es nur einen Typen von Foren und Fotogalerien zu geben: Hässliche.
Bisher waren PhpBB und Gallery das Höchste der Gefühle. Zahlreiche andere Skripte, ob frei oder kommerziell, waren bloss Varianten des ewig selben Themas: Mit Funktionen überladen, Skins und HTML aus dem letzten Jahrhundert, kaum benutzerorientiert.
Und so freue ich mich immer wieder wenn mir jemand etwas Frisches zeigt: Mein Dank geht an Nchenga für die wunderbare Foren-Software Vanilla und an Rouge für die spektakuläre Flash-Gallery Exposé4.
Ich kann das basisdemokratische Klagen der Raucher gut verstehen: Schliesslich werden sie in ihrer Freiheit eingeschränkt Mitbürger zu vergiften. Wehret den Anfängen!
Und dank des Rauchverbots habe ich persönlich die grössere Freiheit bei der Auswahl der… ähm… Stehplätze.
Nur ich sitze… ähm… stehe glücklich rum und werde schräg angeguckt: Ich nehme mir die Freiheit heraus 20 Minuten blöd zu finden und als Einziger im Wagen nicht an der gemeinsamen Lektüre teilzunehmen.
Heute Samstag Abend in der Dampfzentrale: Bloggertreffen/Weihnachtsessen/Wahlkampfsniederlagefeier.
Und wie immer an Internet-Community-Treffen über Nicht-Anwesende lästern. Aktuelles Thema: Wem gehören unsere URLs? (Und ich halte mich dabei lieber raus…)
Nein, es geht nicht um Ghostwriter.
ProLitteris, die Schweizer Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, kriegt manchmal etwas komische Anfragen. So im Dezember 2004 als jemand fragt: Kann ein Medium Urheberrecht beanspruchen?
Ich bin der Meinung, dass der verstorbene Mann der eigentliche Urheber ist.
(Darauf gestossen bin ich übrigens via einer Mail von Daniel Boos von der Digitalen Allmend. Offenbar lässt ProLitteris zu dass Autoren einzelne ihrer Werke unter die Creative Commons-Lizenz stellen, im Gegensatz der Suisa bei der nur Alles-Oder-Nichts gilt. Wenn das Kus wüsste…)
Heute fiel mir eine Werbung für ein Notebook-Angebot bei Aldi Schweiz auf.
Das revolutionäre daran: Nirgendwo im Inserat steht die sonst so wichtige Gigahertz-Zahl.
Es scheint ein Paradigmenwechsel stattzufinden: Weg von reiner Rechenpower hin zu anderen wichtigen Dingen, z.B. einem hübschen Design.
Apropos Design: Das sieht verdächtig dem Apple iBook ähnlich.