Google Earth Schweiz

Endlich ist Google Earth auch offiziell für den Mac erhältlich. Ah, ist das schön…

Ein paar Gedanken dazu:

  • Map.Search.Ch hat in der Schweiz noch immer die Nase vorn. Die Karten sind schärfer und höher aufgelöst, besonders auf dem Lande. Dazu ist die Adresssuche schlichtwegs unschlagbar.
  • Dafür sind die Flugfunktionen von Google Earth spektakulär! Mein Tipp: In den Optionen unter ‚View – Rendering‘ die ‚Elevation Exaggeration‘ auf 2 schrauben, heftig tilten (Umschalttaste-Pfeil nach unten) und über die Alpen segeln.
  • Was fehlt ist schnell nachgerüstet: Bei Polybos gibt’s sämtliche Schweizer Ortschaftsnamen für Google Earth.

Ich frage mich bloss warum Google da so ein hässliches Interface bastelt. Und warum Vollbild nicht funktioniert.

Rasanter Apple-Service und elende Kuriere

Ich bin beeindruckt: Am Sonntag habe ich das Supportformular wegen meiner defekten iPod-Ohrhörern ausgefüllt (Die sind dem aktuellen Schweizer Klima einfach nicht gewachsen) und bereits am Dienstag waren sie da.

Naja, fast. Einmal mehr fand der Kurierdienst mein Haus nicht. Ob die Map.Search.Ch nicht kennen?

Das ist nicht das erste Mal dass einer der grossen Anbieter bei mir versagt. Gewiss, das Haus hier in Konolfingen ist etwas hinter einer Kirche versteckt, aber auch schon früher inmitten der Stadt Lausanne durfte ich regelmässig Kuriere zu meiner Wohnung lotsen.

Ich bin etwas verwirrt: Habe ich nur Pech oder sind diese Dienste so auf Geschäftslieferungen ausgerichtet dass sie von Privatkunden vollkommen überfordert werden?

Link zum Wochenende: Radiohead Remixed

So illegal und doch so schön! Wo sonst sieht man die Vorzüge des Internets besser als wenn man sich solche Alben anhört?

Das Grey Album von DJ Danger Mouse (Ein Mix des White Album der Beatles zusammen mit dem Black Album von Jay Z) ist wohl das prominenteste Beispiel von illegaler Kunst.

Und jetzt bin ich über Panzah Zandahz Album Radiohead Remixed gestolpert. Kann soviel Kreativität denn wirklich Sünde sein?

Via Piecoplastic.com

Politisch korrekter Dreikönigstag

Politisch korrekter Dreikönigstag

Dazu gab es für jeden ein Stück Dreikönigskuchen mit Plastikkönig und für jeden eine Krone.

Als aufrechter Katholik bin ich über diese Perversion dieses heiligen Anlasses erzürnt. Und überhaupt: Was ist mit all den Königinnen passiert? Müssten die nicht auch erwähnt werden? Der politischen Korrektheit wegen?

(When I am King you will be first against the wall.)

Unser Geisteszustand im Informationszeitalter

Nach dem Aufkommen von Headsets für Mobiltelefone musste man sich plötzlich umgewöhnen: Wenn man jemanden am Strassenrand mit sich selber reden hörte, war die Person nicht zwangsläufig geistesgestört, nein, sondern meistens nur dabei seinen Anteil am Bruttosozialprodukt beizutragen.

Nun muss man sich schon wieder an etwas Neues anpassen: Jemand mit Kopfhörern der von Zeit zu Zeit laut auflacht oder blöd durch die Gegend grinst, muss nicht unbedingt unter Drogen stehen. Diese Person könnte auch einfach nur einen guten Podcast am hören sein.

Ich postuliere hiermit das 1. Gesetz zum Informationszeitalter: Moderne Technologie verändert unsere Auffassung des Geisteszustandes unserer Mitmenschen.

PGP-Kex expires: Sylvester

Grr, plötzlich ist da ein iCal-Popup das mich erinnert dass heute mein PGP-Schlüssel abläuft. Ich war so ungeschickt und habe das Expire-Datum auf Sylvester angesetzt, einem Tag an dem kaum jemand Zeit hat sich nach intensivem Studium des GnuPG-Handbuchs einen neuen Schlüssel zu generieren, diesen zu signieren, den alten für ungültig erklären zu lassen, die Schlüsselserver informieren…

Naja, ich habe jetzt einfach das Expire-Datum auf Sylvester 2006 gesetzt, das löst das Problem.

(Download.)

Links zum Jahresende: Zeitgeister

Der Begriff Zeitgeist ist einmal mehr etwas was von Google populär gemacht wird.

Da lasse ich mich natürlich mitreissen und präsentiere hier weitere Zeitgeister und ihren kleinen, verkümmerten Bastarde namens Top-10-20-25-irgendwas-Listen:

Den persönlichen Geistern die ich in 2005 rief, erspare ich euch. Guten Rutsch und auf ein erfolgreiches 2006!

Informatiker sollten keine Benutzerinterfaces schreiben dürfen

Bei all meinen bisherigen Arbeitsstellen wurde die eine oder andere Version von einem Kundenbeziehungsmanagment (CRM) eingesetzt, normalerweise Software wie Clarify oder Remedy. Und rege mich jedes Mal fürchterlich darüber auf.

Diese Applikationen mögen mächtig und kompetent sein, aber leider leider überlassen sie den zuständigen Administratoren zuviele Freiheiten bei der Gestaltung der Benutzerführung: Wild umherspringende Cursor beim Tabben, Radio-Buttons die sich mehrfach auswählen lassen, Dropdown-Listen die man nur mit der Maus selektieren kann, ja überhaupt: Mit der Tastatur können praktisch keine Informationen effizient erfasst werden.

Aber das schlimmste ist dass die ganze Prozessabwicklung innerhalb der Applikation nicht mit den effektiven Benutzern abgesprochen wird. Das Interface wird übersäht mit unnützen Detailangaben währendem man die wichtigen Infos mühsam aus Unterdialogen zusammensuchen muss. Das ganze System, mächtig wie es wäre, verkommt so zu einer reinen Datenbankansicht. Und das ist kein Benutzerinterface.

Natürlich hocken diejenigen die mit diesem Unding leben müssen auf der unteresten Ebene der Hierarchie und können wohl klagen, aber bekommen keinen Einfluss auf die ‚Gestaltungsarbeit‘ der Administratoren.

Informatiker sollten keine Benutzerinterfaces schreiben dürfen. Basta. Lasst mich das machen.

Homi Photolis Handies

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Handy-Photi-Menschen

Anekdote zum Thema: (Ich glaube allerdings dass ich das schon einmal gepostet habe…) In Japan ist der Markt für Digitale Kameras im Consumer-Bereich so ziemlich zusammengebrochen seit deren Handies allesamt Auflösungen von 2 bis 3 Megapixel haben, über eine anständige Optik verfügen und Speicherkarten aufnehmen.