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Wer hätte gedacht dass ich eines Tages so weit sinken würde und die Nachbarschaft bespamme?
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Wer hätte gedacht dass ich eines Tages so weit sinken würde und die Nachbarschaft bespamme?
Manchmal weiss ich nicht was lächerlicher ist: Der Gedanke dass solche Methoden tatsächlich im Kampf gegen den Terrorismus verwendet werden könnten oder die Tatsache dass es eine solche Story in eine seriöse Tageszeitung schafft:
The Observer berichtet über Killer-Delfine des Amerikanischen Militärs die beim Hurrikan Katrina verloren gegangen sind.
Snopes findet dazu übrigens: Wahrscheinlich nicht wahr.
(Via Schneier on Security)
Wenn das Wetter wieder so kalt wird dass jede Konversation, egal zu welchem Thema, nach 30 Sekunden bei der Kälte landet, dann wird es Zeit sich in seinem warmen Haus einzuschliessen und bis zum Frühling nicht mehr herauszukommen. Und was macht man im deutschen Sprachraum in einer solchen Situation? Ja, man packt Brettspiele aus. Nirgends sonst auf der Welt sind sogennante Autorenspiele so verbreitet und beliebt wie in Deutschland und dessen deutschsprachigen Nachbarn.
Sony aktualisiert kontinuierlich das mitgelieferte Betriebsystem der Playstation Portable und packt dabei ständig neue Features rein; letzthin war es ein Webbrowser und jetzt ein RSS-Reader.
Die Implementation ist… naja, halb gelungen, halb verknorzt und leider etwas stark limitiert. Neue Feeds kann man nur auf die eine Art hinzufügen: indem man einen entsprechenden Link komfortabel im Webbrowser auswählt. Danach taucht der Feed ausserhalb des Webbrowsers unter RSS-Kanal auf. Editieren oder hinzufügen ist dort nicht möglich, nur löschen der Feeds.
Die stärkste Limitation stammt aber von den wiedergegebenen Inhalten ab: Nur MP3s werden gestreamt, Text oder Video ist aber beides nicht möglich. Die Funktion ist also ausschliesslich für Musik-Wiedergabe und Podcasting gedacht.
MP3s werden dann gestreamt und nicht auf dem Memory Stick gespeichert. Das ist sowohl ein Vorteil (Keinen Platzverbrauch auf dem Medium) als auch ein Nachteil (Ständige WLAN-Verbindung erforderlich).
Fazit: Nettes Feature, aber der praktische Nutzen ist wegen der Netzabhängigkeit nur begrenzt.
Zwei Links zum Ausprobieren: Starfrosch & Escapepod
Was ist mit all den empörten Verlierern passiert, die die Schuld auf die Dummheit des Volkes und das niedrigere Plakatebudget schieben wollen? Wo sind all die Radikalen Linken, Rechten, Liberalen und Konservativen die mit Ernsthaftigkeit ihre haarsträubenden Weltanschauungen vertreten? Warum flossen am Sonntag Abend weder Tränen noch Champagner?
Es wurde sogar so langweilig dass die offizielle SF DRS-Berichterstattung einen Besuch in der eigenen Regie einlegte um die Zeit zu füllen.
Und der Blick auf hängige Volksinitiativen verspricht auch keine Besserung.
Sind wir denn jetzt plötzlich alle demokratisch eingestellt?
Gestern Abend an der Party in Zürich:
Dialog 1
Ich: Vorhin sah ich noch kurz bei den neuen Attraktionen hier in Zürich vorbei.
Er: Die Weihnachtsbeleuchtung und was?
Zehn Minuten später Dialog 2
Ich: Vorhin sah ich noch kurz bei den neuen Attraktionen hier in Zürich vorbei.
Sie: Der neue Applecenter und was?
Infamy zeigt XBox 360-Werbeclips welche wegen ihres “gewaltverherrlichenden“ Inhaltes nicht ausgestrahlt werden. (Seattle Pi berichtet.)
Als jahrelanger Konsument von blutigsten Computerspielen und Besitzer einer absolut friedlichen Persönlichkeit weiss ich nicht was mich mehr amüsiert: Die Werbeclips selber oder die zu erwartenden Reaktionen besorgter “Jugendschützern“.
(Leider sind letztere auch immer schwieriger zu provozieren: So musste YB schon fast 3 Wochen auf einen empörten Leserbrief zur blasphemischen Glaube an YB-Kampagne warten.)

Ich kann mir bildlich vorstellen mit welchen argumentativen Spitzfindigkeiten sich deren Veloparkplatzbewacherinnen und Veloparkplatzbewacher herumschlagen müssen.
Das neue Webseiten-Mess-und-Internet-Überwachungs-Tool namens Google Analytics kämpft nicht nur mit Kapazitätsproblemen: Benutzer der neuesten Safari-Version unter Mac OS X sahen bisher statt bunten Graphen nur leere Flächen.
Ich habe in diversen Blogs einen Workaround dafür gefunden: Die Schriftgrösse des Browser mit Apfel-+ oder Apfel– verändern. Voilà.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden was das Zeugs alles bedeutet.