Adieu Weinachtsbeleuchtung in Zürich

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Soweit ich weiss, wird die umstrittene Weihnachtsbeleuchtung der Bahnhofstrasse in Zürich nach diesem Jahr für immer verschwinden.

Schade. Mir gefiel das Konzept und die Ausführung ausserordentlich gut. Ich kann aber verstehen dass die Wahl der Lichtfarbe unglücklich war: Anstelle von warmem Gelb leuchteten die Röhren in klinisch-kaltem weiss.

Ich warf letzte Woche einen letzten Blick auf die Installation und fragte mich laut was mit diesen Röhren nun geschehen wird. Und ob ich eine davon bei mir zu Hause installieren könnte.

Diese Idee wurde mir jedoch von meiner zufällig anwesenden Besseren Hälfte unter Androhung der sofortigen Beendigung der Beziehung verboten. So werde ich in Zukunft zugunsten seelischem Frieden auf originelle Weihnachtsbeleuchtung verzichten.

Sortieren nach Wert in einem assoziativen Array (PHP)

PHP verfügt über ein Dutzend verschiedene Sortierfunktionen für Arrays, aber gelegentlich möchte ich ein assoziatives Array nach einem Feld im Array sortieren. Am einfachsten geht das mit einer Hilfsfunktion und usort:

function sortierNachFeld($a, $b) {
    return strnatcmp($a['feldname'], $b['feldname']);
}

usort($meinArray, 'sortierNachFeld');

Die eigentliche Vergleichsfunktion (Hier: strnatcmp) muss ich natürlich den Anforderungen jeweils anpassen.

Etwas unschön ist der hardgecodete Name des Feldes ('feldname'). Aber ich wüsste nicht wie man diesen flexibel ohne den hässlichen Umweg über globale Variabeln übergeben könnte.

Links zu diesen Tagen: Weihnachten? und Jahresrückblick in Bildern

Schnell zwei Links bevor ich mich persönlich ins Weihnachtsgetümmel stürze: Zum einen mein persönlicher Klassiker: Ist schon Weihnachten? (Inkl. RSS-Feed)

Und zum anderen ein Jahresrückblick 2008 von Boston.com in 120 Bildern. Die Hälfte atemberaubend spektakulär. Die andere Hälfte hingegen atemberaubend schrecklich: (Die schlimmsten werden dir erst auf deine Zustimmung hin angezeigt.) Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Erstaunlich wie schnell ich teilweise vergessen habe was dieses Jahr schon alles passiert ist.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Alles kommt gut.

Weiss

Als ich gestern um Mitternacht vom Webtuesday aus Zürich nach Bern zurückkehrte war noch nichts davon zu spüren. Heute morgen hingegen war mein Velo mit 15cm Schnee bedeckt. Die Achseln zuckend stieg ich auf und fuhr los.

Es war wunderschön.

Den Viktoriarain hinunterschlitternd lauschte ich dem gedämpften Lied der frustrierten Autofahrer, dem kollektiven Schnauben der ÖV-Benutzer, dem vergeblichen Schaufeln der Stadtarbeiter im Kampf gegen das weisse Gold, dem empörten Schreiben der Leserbriefschreiber über die mangelhafte Klimaerwärmung und dem schlussendlich strahlenden Lachen all jener, die es heute Morgen zur Arbeit geschafft haben.

Schönen Winter wünsche ich euch allen.

Der Chor vs. die Passanten

Beim heutigen Bloggerglühweintrinken habe ich ein unerwartet grosses Interesse an Chorkonzerten festgestellt. Deshalb hier ein kurzer Hinweis in eigener Sache:

Kommenden Mittwoch Abend, 3. Dezember 2008 gibt Der Chor in der Haupthalle des Bahnhofs Bern (Treffpunkt) um ca. 1915 ein kurzes Adventskonzert.

Unser reguläres Konzert wird Ende April/Anfangs Mai 2009 stattfinden. (Wir singen ab der Zwanzigernote…)

Advent ist… erst jetzt.

Obwohl ich in der unmittelbaren Berner Agglomeration geboren bin, den grössten Teil meines Lebens im Kanton verbracht habe und jetzt auch schon über ein Jahr in der Stadt selber wohne, trotz dem allem war ich dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt bewusst am Zibelemärit. Und kam ob der Atmosphäre und der Beleuchtung tatsächlich etwas in Weihnachtsstimmung.

Ich schlage hiermit vor zumindest in unserer Stadt den Advent erst mit dem Zibelemärit beginnen zu lassen.

Den Detailwarenhändlern spreche ich besonders seit dem diesjährigen Halloweendesaster jegliche Authorität diesbezüglich ab.

Schönen ersten Advent wünsche ich und besinnliche Adventszeit.

LED-Ballon-Ring-Dings

Wie versprochen hier ein Beschrieb unserer Abschlussinstallation des diesjährigen Jugendausbildungslager Bergwärts zum Thema Shinewelt. Wolfi und ich liessen unserer Fantasie freien Lauf und aus unseren wirren Skizzen entstand tatsächlich folgendes Ballon-Ring-Dings. Leider existieren keine Nacht-Fotos welche dem Projekt gerecht werden, du musst nun auch deine Fantasie bemühen.

20081130_schematics20081011_balloons_by_night

Aus federleichtem Balsaholz und einer Menge Gaffaklebeband fertigten wir einen Ring mit knapp 10m Durchmesser an. Daran begannen wir heliumgefüllte Ballone zu binden währenddem die Jugendlichen LED-Throwies bastelten: Eine Leuchtdiode mit einer Flachbatterie zwischen den Beinen und mit Klebeband umwickelt ergibt eine kleine leichte Lichtquelle. Davon haben wir ca. 60 Stück gebastelt und mit weiteren Ballonen am Ring befestigt, welchen wir dann kontrolliert mit Schnüren auf einigen Metern Höhe über unseren Köpfen schweben und scheinen liessen.

Der Umwelt zuliebe wollten wir nicht dass der Ring davon fliegt, leider erwies er sich nicht als solide genug zerbrach im leichten Wind an mehreren Stellen in Kreissegmente. Zwei dieser Segmente flogen schon bald das Tal hinunter und dürfte doch den einen oder anderen Mattertaler Bewohner verwirrt haben. Am nächsten Tag bot sich dann folgendes Bild:

20081011_balloons

Die Ballone trotzten der bitterkalten Nacht und flogen noch immer.

Ein paar technische Einzelheiten: Den ersten Plan, nämlich die LEDs in den Ballone zu platzieren und diese erst dann aufzublasen, verworfen wir. Zu eng war der Lichtkegel der LEDs, zu schwach der Effekt besonders in den dunkleren Ballonen.

Ballone haben zwar nur einen Auftrieb von knapp 20g, aber mit 7g schweren Balsahölzern und 3g schweren LED Throwies war es kein Problem die Konstruktion zum schweben zu bringen.
Als Lichtquellen verwendeten wir kleine weisse superheller LEDs von Longlight, 40 Rappen das Stück.
Die Batterien (Lithium CR 2025) konnte ich vor einiger Zeit günstig in grösseren Mengen bei Batterien Online beziehen.
Helium & Ballone gibt’s einfach in einer Carbagas-Filiale. Das dazugehörige Ventil haben wir schlussendlich nicht benutzt, es war schneller die Ballone direkt ab Flasche aufzublasen.