Sehenswerte nüchterne Eindrücke in eine Welt, welche ich nie aus der Nähe erleben müssen möchte.
Schlagwort: Kritik
Kurzkritik: Diablo 3
Diablo 3 ist eine eintönige Klickorgie, welche nur zusammen mit Kollegen Spass macht. Nichts neues, das war bereits beim Vorgänger so.
Was mich aber wirklich enttäuscht, ist die Handlung. Sie ist, trotz technisch spektakulärer Erzähltechnik, langweilig, vorhersehbar und zu sehr klischeebeladen.
Kurzkritik: Prometheus
Hardcore-Science Fiction wie ich sie liebe.
Kurzkritik: 360
Basierend auf Arthur Schnitzlers Reigen erzählt der Film 360 mit grossem Staraufgebot und relativ subtiler Darstellung die lose verknüpften Geschichten mehrerer Menschen.
Schön anzusehen, aber besonders viel blieb mir nicht davon. Ich würde ihn mir nicht nochmals ansehen. (Und das ist ein aussagekräftigeres Verdikt als eine Sternchenbewertung.)
Kurzkritik: Moonrise Kingdom
Das Orange-OpenAir-Kino war dank dem Buskers halb leer, dafür war Moonrise Kingdom desto voller mit Details zum Entdecken.
Ich habe es schon zuvor gesagt: Ich mag Filme, welche man mit dem Adjektiv skurril bezeichnen kann. Dieser Film ist keine Ausnahme, er ist einfach toll.
Kurzkritik: Camille Redouble
Da wir zufälligerweise während des Festival del Film Locarno in der Nähe unserer Ferien verbrachten, begaben wir uns eines Abends auf die Piazza Molto Grande und sahen uns Camille Redouble von und mit Noémie Lvovsky an.
Diese französische Komödie versprüht mehr rauhe positive Energie als L’amour dure trois ans. Trotz des gedämpften Endes im Schnee, hinterliess sie bei mir ein positives Gefühl: Die Entscheidungen, welche man im Leben trifft, sind integral für die eigenen Persönlichkeit. Sich dagegen zu sträuben, bedeutet sein eigenes Ich zu verleumden; das ganze Universum wird sich dagegen wehren. Und dich im Notfall in der Zeit zurück schicken, um dir diesen Punkt klar zu machen.
Kurzkritik: Aufbruch ins Glück
In Visperterminen wird im Moment die „inszenierte Sesselbahnfahrt“ Aufbruch ins Glück inszeniert: Nach kurzen Szenen im Dorf, der Heimat, fährt man mit der Sesselbahn über den Atlantik, um oben in der neuen Welt zu landen.
Ich war begeistert, die Installationen auf dem Berg werden mir in Erinnerung bleiben.
Kurzkritik: Titanic
Auf einer spektakulären Bühne im Thunersee wird das musikalisch starke, toll choreographierte, gut gesungene Musical Titanic aufgeführt. Noch nie fand ich ein derartiges Drama so unterhaltsam.
Die Story fällt allerdings ab. (Spoiler: Das Schiff sinkt…)
Kurzkritik: L’amour dure trois ans
A. und ich wollten uns eine unbeschwerte romantische Komödie ansehen. Stattdessen landeten wir in L’amour dure trois ans.
Französische Komödien sind nicht unbeschwert, sind sind realistischer als ihre amerikanischen Pendants. Mittelmässig angenehm.
Kurzkritik: Cosmopolis
Die seltsame Stimmung, welche in der schallisolierten Limousine sich schon zu Beginn von Cosmopolis eintritt, liess mich bis am Ende nicht mehr los. Trotz der eindrücklichen Stimmung, wurde ich aus dem Film nicht ganz schlau. Vielleicht müsste ich mir die Romanvorlage mal zu Gemüte führen. Schon nur weil die Dialog so intensiv sind und der Film im Kino nicht pausiert werden kann.
Mein Lieblingsspruch: Die Cheftheoretikerin welche wilde Theorien aufstellt und dabei dauernd betont:
I know nothing of these things.