Kritik unseres Konzertes: Potenzierter Liederabend

‚pof‘ hat im Bund letzte Woche eine interessante Kritik unseres Konzertes ‚I Hate & I Love‘ publiziert (Zu hören noch heute Donnerstag und morgen Freitag Abend in Bern). Und damit prompt folgende Reaktion bei einem Mit-Bass provoziert: ‚Waren wir jetzt gut?‘

Ein paar sprachtechnische Rosinen aus der Kritik: Vokalisen – nachgerade – kongeniale Partner – textfundierte Entwicklung – kurlige Pointen – kecke Perkussionsinterventionen – tändelnde Miniaturen.

Und ich durfte ihn beruhigen: wir waren tatsächlich gut.

Bastian Sick und das Dings an der Kasse

Bastian Sick Live - Happy Aua Tour 2008 Gestern Abend im Theater National in Bern: Bastian Sick, Autor von Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod und Redakteur des Zwiebelfisch-Blogs, unterhielt uns während zwei Stunden mit Grammatik-Humor auf höchstem Niveau. Nein, ich wusste zuvor auch nicht dass das existiert und war positiv überrascht.

Die interessanteste Frage vom Abend: Was ist der Name des Kassen-Dings? Du weisst schon, das Teil das du zwischen deine Einkäufe und die Einkäufe des nächsten Kunden auf dem Förderband bei der Migros-Kasse stellst. Vorschläge?

Konzerthinweis: I Hate & I Love

Alle Jahre wieder eine Einladung zu unserem Konzert:

I Hate & I Love

Klassische Musik von Johannes Brahms, Dominick Argento und Robert Schuhmann. Von schwül-schön bis modernlich-interessant.

Sehr empfehlenswert, aber ich bin natürlich voreingenommen. Ich freue mich auf deinen Besuch.

Am Donnerstag 8. Mai, Donnerstag 15. Mai und Freitag 16. Mai 2008, jeweils 20:00, in der Nägeligasse 4 in Bern.

Eintritt: 25.- / 10.- SFr. Reservation im Sekretariat IVP NMS, 031 310 85 10

Weitere Infos: www.derchor.ch

Video: Chorweekend 2008


Chorweekend 2008 from christian studer on Vimeo.

Selbstkritik: Kurzes Time Lapse-Video mit der Digitalkamera-Funktion aufgezeichnet, es sind 78 Aufnahmen im Abstand von 1 Minute. Leider fand ich keine schöne und einfache Möglichkeit die Bilder zu überblenden. Von Hand wollte ich das nicht erledigen. Meinen ersten Time Lapse-Versuch habe ich damals im Video-Modus aufgezeichnet, welcher bei höherem Verarbeitungsaufwand auch wesentlich bessere Ergebnisse liefert.

Infos zum Chor: www.derchor.ch

Musik : Tryad – My Piano Sings (Creative Commons)
Video: Christian Studer, lizenziert unter AT-NC-SA Creative Commons

Video: Wolken über Bern


Clouds over Berne (Time Lapse) from christian studer on Vimeo.

Selbstkritik: Spektakuläre Wolken zogen am 14. März an meinem Haus vorüber. Leider kam ich mit meiner Kamera zu spät um sie aufzunehmen, ich erwischte nur noch eine Stunde der eher langweiligen Wolkendecke.

Die Aufnahmen erlaubten mir aber etwas mit technischen Einzelheiten zu experimentieren: Mit einer Maske habe ich den unteren Teil des Bildes anders in den Farben korrigieren können als den oberen Teil. Aufgrund der extrem unterschiedlichen Beleuchtung dieser zwei Bereiche war eine Trennung unabdingbar.

Zusätzlich probiere ich das Videoportal Vimeo aus, das sich sowohl technisch als auch sozial YouTube überlegen zeigt. Die Darstellung von 16×9-Video in HD-Qualität ist möglich (Dazu den Link oben benutzen), plus die Originalvideodatei kann auf der zugehörigen Webseite heruntergeladen werden. Und der Player ist nicht so hässlich wie derjenige von Youtube.

Video: Christian Studer, lizenziert unter AT-NC-SA Creative Commons

3x Wikipedia: Lebenslauf, Zeitreisen, Zukunft

  • Gestern im Chat: Kollege R. neues Lebensziel ist ein eigener Wikipedia-Eintrag:

    20080322_wikipediachat.gif

  • Was wäre wenn Zeitreisen möglich und jedem zugänglich wäre? Die Weltgeschichte würde zu einem Redaktionskrieg werden: Wikihistory von Desmond Warzel
  • Und was wenn das Wiki-Konzept die Zukunft ist? Lies Wikiworld von Paul di Filippo. (Warnung: Fortgeschrittene Wikipediakenntnisse vorausgesetzt. Ein Hinweis: jimmywhale stammt von Jimmy Wales, einem der Gründer der Wikipedia.)

Kurzkritik: The Other Boleyn Girl

Das historische Drama The Other Boleyn Girl spielt am Hofe von König Henry VIII und ist nicht nur wegen der zwei Hauptdarstellerinnen schöner anzusehen als die etwas weniger opulente TV-Serie The Tudors. Letztere porträtiert das Leben zu dieser Zeit wahrscheinlich wirklichkeitsgetreuer, aber nimmt sich mehr historische Freiheiten heraus.

Ich fand den Film trotzdem sehr gut. Er taugt sowohl als Unterhaltung als auch als Geschichtsstunde.

(Kinomatographische Notiz an den Regisseur: Schon gut, Justin Chadwick, wir kapieren alle dass die Figuren im Film immer unter Beobachtung stehen. Deshalb braucht man dennoch nicht konstant aus Türrahmen, durch Gitter und hinter Möbeln hervor zu filmen… Etwas weniger hätte es auch getan.)

Video: Überraschung (Minimotion 2007)

Selbstkritik: Das war mein Beitrag für den Filmwettbewerb Minimotion 2007. Die einzige Aufgabenstellung: 10 Sekunden Film. Nicht mehr, nicht weniger.

Viele der Beiträge haben dieselbe Struktur: 9 Sekunden Aufbau und eine Pointe in der letzten Sekunde. Ich versuchte das zu parodieren mit einem kurzen Aufbau auf welchen dann eine Überraschung folgte: Nichts passiert.

Die Jury fand das offenbar nicht so originell wie ich: Ich gewann den Wettbewerb wider Erwarten nicht. Vielleicht wäre mein Beitrag mit einer komplexeren Rube-Goldberg-Maschine erfolgreicher gewesen.

Der Schnitt war überraschend knifflig, aber mit Bildüberblendungen konnte ich ’schummeln‘ und Zeit sparen. Nachträglich hätte ich noch ein schwarzes Abschlussframe hinzugefügt, damit deutlicher wird dass der Film absichtlich endet.

(Ich wollte schon immer etwas mit rotierenden Messern machen.)

Video: Christian Studer, lizenziert unter AT-NC-SA Creative Commons
Version in hoher Qualität: Ueberraschung_minimotion2007.mov (10mb, Apple Quicktime)

Video: Clubweekend Lenk


Bärn Gliders / Starterplus Clubweekend Lenk from christian studer on Vimeo.

Selbstkritik zu meinen Videoaufnahmen von zwei Tagen Gleitschirmfliegen in der Lenk:Filmen vom Gleitschirm aus im Flug klappte nicht. Mein Sony HC-1-Camcorder mit dem Weitwinkelkonverter war zu unhandlich und schwer um anständige Aufnahmen aus der Luft zu machen.

Eine Farbkorrektur habe ich nur bei einzelnen Clips vorgenommen, nachträglich betrachtet hätten es weitere Clips auch benötigt: Blauerer Himmel, weisserer Schnee, orangerere Schirme.

Mit 10 Minuten ist der ganze Film etwas lang geraten und leidet etwas unter dem Ferienfilmsyndrom: Nur interessant für diejenigen die dabei gewesen sind. Das ist aber in diesem Fall gerechtfertigt: Das Zielpublikum ist der Club selber. Deshalb zeigte ich so viele Gesichtsaufnahmen wie mir gelungen sind, und weniger die Flugaufnahmen welche Drittpersonen für gewöhnlich ansprechen.

Musik : BSK – October, LeutOhm – Small Bird’s Got It, Yeah! (Alpinechic, Creative Commons)
Video: Christian Studer, lizenziert unter AT-NC-SA Creative Commons
Version in hoher Qualität: clubweekend_20080223.mp4 (90mb, Apple Quicktime)