Posting konvolviert, konfus, kreativ

Konvolvierend alles persönlich und international relevantes in ein paar konfusen Zeilen und mit einem halben Dutzend Links: Das eine Hobby hat spektakulär geendet, dafür habe ich ein neues aufgegriffen (Was mich daran erinnert dass ich noch schnell aus dem Postomaten gekommen sein werden muss) und gleich mit einer eigenen Kategorie beehre. Heute war leider wettermässig nichts mit fliegen und so blieb ich auf dem Boden der Realität und fange spontan an Sport zu treiben, mit dem Ziel meinen kleinen Bruder beim Grand Prix Bern zu schlagen. Bis es soweit ist noch drei Links zum letztmontäglichen BLGMNDYBRN (Protokoll): Da wären Imified, Stikkit (Web 2.0 für Poweruser, fast so schön wie mein heissgeliebtes Quicksilver* und das Shadow IT Department (Ich mag die Druckansicht von Webseiten, der ganze Artikel mehr oder weniger ohne Werbung auf einer Seite). Das war mein Post, meines ganz allein und irgendwie ist es mir egal ob ein Metablog über mich wacht oder nicht, ich tue das hier zum Spass und aus reiner Besserwisserei und weil es alle tun. Ich glaube zuviel Sport schadet der Textqualität. Das neue Björk-Album heisst übrigens Volta und kommt am 7. Mai raus. Damit ist dieses Jahr offiziell gerettet. **

* = Ich bin mit dem Baroque Cycle schon fast ein zweites Mal durch.
** = Normalerweise folgt hier ein Spruch von wegen ‚Ferien nötig‘ aber ich habe ja Ferien und kann darum nicht klagen.

Komm wir machen ein Spiel, ein Fotospiel…

Wer schafft es ein möglichst peinliches Selbstporträt in eine grössere Berner Tageszeitung zu bringen?

(Bekanntgabe des Gewinners und Preisvergabe an mich in Kürze auf dieser Seite.)

Update: Das Gewinnerbild erscheint heute Freitag, 22. Dezember 2006, in der Berner Zeitung.

Update 2: Seite 34.

Das Bild das ich nie gemacht habe

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An einem Samstag vor einigen Wochen rief die Familie zum gemeinsamen Kartoffelgraben auf dem ehemaligen Bergbaubetrieb meiner Grosseltern in Visperterminen. Das Wetter war einwandfrei, die Aussicht toll, die halbe Verwandschaft gemeinsam am arbeiten; selbst Grossmutter und Grossvater bestanden trotz ihres Alters darauf mitzuhelfen. Ich hielt mich nicht dafür unter diesen Umständen die Digitalkamera aus dem Auto zu holen und grub lieber fleissig mit.

Und so kam ich nie dazu ein letztes Bild meiner Grossmutter zu machen.

Ein Velo, eine Sandale, eine Tramschiene und fünf Zehen

Ich wohne seit knapp 4 Monaten in der Stadt Bern, benutze hier fast täglich das Velo und überquere dabei bei jeder Fahrt sicher an das Dutzend Tramschienen. Überschlagmässig ausgerechnet macht das 1440 erfolgreiche bezwungene versenkte Stahlträger.

Gestern hingegen klappte es nur bis und mit Nummer 11, in der zwölften dann hat sich mein Velo verfangen und ich stürzte. Glücklicherweise war kein Verkehr und so litten als einziges meine Zehen die, dank offener Sandalen, fröhlich dem Asphalt entlang schmirgelten.

20060628_fuss

Resultat: Schürfungen, kaputte Hose, eine Ambulanz und einen Notfallaufnahme in Beschlag genommen, mehrere Tage Bettruhe sowie Bade-, Sonnen- und Fussballspielverbot.

Zurück, alive & kicking

Keine Angst, ich lebe noch und schreibe weiter. Nach dem Umzug und der nervenzerreissenden Warteperiode bis das ADSL-Signal aufgeschaltet wurde, brauchte ich noch einen Moment bis ich mich wieder zum Schreiben überwinden konnte. Ideen haben sich massenhaft angesammelt, die halbfertigen Beiträge und Post-Its auf dem Monitor beginnen schon flächendeckend zu sein und die Lust zum Besserwessen ist auch wieder vorhanden. Früher oder später werde ich sogar mein Design fertigstellen, bis dahin muss ich Microsoft Internet Explorer-Benutzer halt einfach auf Firefox und Konsorten verweisen.

Zufällige Links zum Tag: Das Programm zum Jazzfestival Montreux ist verfrüht auf ein Blog geraten. – Heute Abend stellt etoy seine Mission Eternity im Kornhausforum vor. – Mein neues Natel verweilt weiter in Reparatur, darum gibt’s leider noch keine hochauflösende Web 2.0-Fotos.

Hiatus

Ich mag das Wort. Obwohl ich nicht einmal sicher bin ob es im Deutschen überhaupt existiert. Wenn nicht, dann führe ich es hiermit ein.

Auf jeden Fall herscht hier bis am 13. Februar 2006 Pause. Andere Hobbies nehmen im Moment meine ganze Freizeit in Beschlag. Und meine Bürgerpflicht als konventionelle-Medienarbeit-untergrabende-subversive-Kraft werde ich für ein paar Tage ignorieren.

Posts zum Wochenende: Ruhe vor dem Weihnachtssturm

Und plötzlich steht man nach einer turbulenten Woche da und es ist für eine Stunde Ruhe: Das Weihnachtsessen ist vorbereitet, das Wohnzimmer geschmückt, die Geschenke besorgt & verpackt und man hat nichts mehr zu erledigen bis die ganze Familie eingetroffen ist.

Ein geeigneter Zeitpunkt um ein paar Gedanken zu posten, die ich letzte Woche hier nicht niederschreiben konnte:

  • Wenn alle im Zug am Morgen stumm ihr 20 Minuten lesen und nur einer glücklich dahockt und grinst, dann bin das wahrscheinlich ich und höre gerade das neue Album von Sigur Rós: Takk.
  • Gehe nie am 23. Dezember in eine Bücherhandlung.
  • Podcasts im Internet können mit dem Kürzel pcast:// direkt fürs iTunes-Abo verlinkt werden. Beispiel: Starfrosch.
  • Letzthin hörte ich den ersten lustigen Blondinenwitz überhaupt und möchte ihn euch nicht vorenthalten: Zum Blondinenwitz.
  • Ich beantworte Mails entweder nach 3 Sekunden oder nach 3 Monaten, dazwischen gibt’s nicht. Tut mir leid, ich verspreche mich auf nächstes Jahr hin zu bessern.
  • Walliser Mitarbeiter sind die besten Mitarbeiter die es gibt. Gestern war der letzte Arbeitstag und die haben den Wein bereits um 0700 am Morgen ausgepackt. Am Mittag war schon die ganze Abteilung betrunken.
  • Cede.ch und Laserzone mögen gute Läden sein, aber ihre Online-Warenkörbe sind einfach schlecht.
  • Meine Zimmerpflanze habe ich vor zwei Jahren auf Weihnachten erhalten. Und sie lebt immer noch.