Gleitschirmfliegen-FAQ

Mein Hobby provoziert immer wieder dieselben Fragen, hier eine kleine FAQ:

  • Wieviel Zeit hast du für die Ausbildung aufgewendet?
    Ich habe am 6. März 2007 den Grundkurs begonnen und am 11. August 2007 das Brevet erhalten. Dazwischen lagen 25 Tage an denen ich 70 Übungsflüge absolviert habe (Und bin dadurch knapp 15 Stunden in der Luft gehangen). Das war eher schnell, laut Jürg braucht man normalerweise ca. 1 Jahr bis zum Abschluss der Ausbildung.
  • Ist Gleitschirmfliegen teuer?
    Ja, ich habe ungefähr folgendes ausgegeben:
    1790.- Ausbildungspauschale (Inkl. Rabatt für Bezug des Materials in der Schule)
    3435.- Obligatorisches Material (Occassion-Schirm, Gurtzeug, Notschirm, Helm)
    ca. 900.- Freiwilliges Material (Vario, GPS, Sonnebrille, warme Kleider)
    ca. 950.- Transporte ins Fluggebiet*, im Fluggebiet, Landegebühren etc.
    250.- Prüfungsgebühren
    205.- SHV-Beitrag, Zusatzversicherungen, diverses

    Total: ca. 7530.-

    Mit diesen Investitionen sollte ich theoretisch für 1 bis 2 Jahre versorgt sein, laufende Kosten sind die SHV-Mitgliedschaft, das Notschirmfalten und die jährliche Schirmkontrolle.

    * = Bei Starterplus kostet eine Fahrt ins Gebiet und zurück 10.- SFr.

  • Ist das nicht gefährlich?
    Ja, es ist gefährlicher als sich unter dem Bett zu verstecken und nie wieder aus dem Zimmer zu kommen. Die Sportart an sich gilt versicherungstechnisch nicht als Risikosportart, zudem sind die Einsteigerschirme sehr auf Sicherheit und Stabilität getrimmt. Vernunft und Geduld sind zusätzliche Tugenden die man sich aneignen sollte. Und im Fall der Fälle hat man noch immer einen Notfallschirm dabei.Dennoch: Das Clubheft Swiss Glider berichtet regelmässig über Unfälle und publizierte bisher mehr als eine Todesanzeige.
  • Darf ich mal mitfliegen?
    Noch nicht. Die Tandem-Ausbildung kann ich frühestens in einem Jahr (August 2008) beginnen und selbst dann müsstest du warten bis ich sie abgeschlossen habe. Ich weiss noch nicht ob ich das je machen werde, aber kann dich schon mal auf die Warteliste setzen.
  • Wo dürft ihr eingentlich starten und landen?
    Grundsätzlich überall, ausser auf Strassen und Skipisten. Zusätzlich beschränkt wird man durch verschiedene Flugverbotszonen (Wegen Flughäfen, Wildschutzgebieten etc.)Einen guten Überblick bekommst du mit den Google Earth-Karten von Flyland.
  • Wenn du nicht mehr so oft darüber bloggst, was mache ich jetzt?
    Entweder du fängst selber an zu fliegen und schreibst dich bei Jürg Marcin’s Starterplus ein. Oder du liest weiter: Auf dem Starterplus-Blog siehst du wo sich die Schule herumtreibt. Micha und Björn führen ebenfalls einen eigenen Blog. Und wen das noch nicht überzeugt kann sich in den verschiedenen Fotogalerien satt sehen: Jürg, Björn, Rafael, Jonas. Und wenn du’s nur langweilig technisch willst, steht dir noch immer mein Flugbuch offen.
  • Ja, macht’s denn überhaupt Spass?
    Jaaa! Nur weil ich manchmal nicht so enthusiastisch schreibe, heisst das noch lange nicht dass ich nicht nach jedem Flug mit einem Riesensmile in der Gegend herumlaufe.

Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung. Oder komm in unseren neuen Verein, den Bärn Gliders!

Rückblick Bergwärts 2007

Jahr für Jahr bin ich beindruckt wieviel Energie und Motivation unserer Teilnehmer (Die meisten zwischen 14 und 20 Jahre alt) und unsere Ausbildner ins Bergwärts stecken. Bergwärts ist die nationale Ausbildungswoche des Ten Sing Schweiz, einer christlichen Jugendchorbewegung. Wir bilden die Jugendlichen in kreativen (Band, Chor, Tanz, Theater etc.) und organisatorischen (Leitung, Projektorganisation) Dispziplinen derart aus, dass sie selbständig ihre Ortsgruppen führen und Events auf die Beine stellen können.

Ich durfte mit 4 motivierten Teilnehmern zusammen während der Woche einen Ten Sing-Werbefilm erstellen. Besonders spannend war dabei auf die geballte Kompetenz des ganzen Lagers zurückzugreifen zu können. Das Resultat wird im November publiziert, ich werde sicher einen Link dazu auch hier hinein stellen.

Die Fotos finden sich bei Gaudi@flickr. Eine kleine Auswahl folgt hier:

Es geht mir gut, ja, danke der Nachfrage…

Meine Crew bei der Arbeit.

Das Ausbildnerteam nach der Arbeit. Oder war’s in der Mittagspause?

Die Abschlussszene draussen mit Tanz, Band & Chor.

(Und dann zurück ins Berufsleben wo Motivation ein Fremdwort zu sein scheint. Wenn wir bei uns so arbeiten würde wie in dieser Woche, wären wir zwar konstant kaputt, dafür hätten wir schätzungsweise 8 Monate Ferien pro Jahr. Genug Zeit um mehr Lager zu leiten…)

Hypersozialität

Vor ein paar Monaten wurde ich überredet mich auf StudiVZ zu registrieren. Kaum dort eingerichtet erhalte ich eine Nachricht von einer alten Bekannten ob wir uns nicht auf Facebook austauschen wollen. Und seitdem ich dort Tag und Nacht meine Freundesliste zusammenklicke, erhalte ich die ganze Zeit Einladungen für LinkedIn.

Ich bin hypersozial.

Mein Profil bei smartvote.ch

Aufgefordert durch chm@bloxxs habe ich bei Smartvote.ch mein politisches Profil zu den Nationalratswahlen 2007 erstellt. Herausgekommen ist dies:

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Ich war ehrlich gesagt überrascht: Laut dem Profil bin ich wesentlich liberaler und weit weniger sozialer eingestellt als dass ich mich selber eingeschätzt hätte. Trotzdem bin ich der SP und den Grünen nach wie vor nahestehend, die CVP bleibt abgeschlagen in einiger Distanz. Von den restlichen Parteien ganz zu schweigen.

Trotz der vielen interessanten Statistiken und Visualisierung wird mir die Entscheidung schlussendlich doch nicht ganz abgenommen. Das einzige was ich weiss: Je weniger dumme Plakate ich von einer Partei sehen muss, desto sympathischer ist sie mir.

Kurzmeinung: Stardust

Stardust ist eine ziemlich romannahe Verfilmung vom gleichnamigen Buch von Neil Gaiman.

Grundsätzlich ist Stardust eine belanglose aber sehr unterhaltsame Fantasy-Romantik-und-Schwertkampf-Komödie in bester Princess Bride-Tradition. Zwei Dinge heben den Film über das Fantasy-Einerlei hinaus:

  1. Die relativ unverblühmte Art und Weise wie ein grosser Teil der Charakteren vergiftet, erstochen, aus dem Fenster geworfen, geköpft oder verbrannt werden.
  2. Aufmerksamkeit wird belohnt. Der Humor ist grösstenteils sehr fein, eine Menge Witze verstecken sich in den Bildern und in subtilen Parodien auf das Genre.

Wer sich darauf einlässt wird blendend unterhalten. Für alle anderen gibt’s die neue Tell-Verfilmung.