Kurzkritik: Star Trek – Into Darkness

Für wen ist der Film? Nicht-Fans kriegen spektakuläre Raumschlachten und schlechte Charakterentwicklung. Fans kriegen ungewohnte Raumschlachten und schlechte Charakterentwicklung, welche fast wie eine Parodie auf die Originalfilme wirken.

Ich war, als Fan von spektakulären Raumschlachten und Star Trek, eigentlich gut unterhalten. Aber ein zweites Mal muss ich diesen Film nicht sehen.

Kurzkritik: Ian M. Banks Culture-Romane

Bingemässig habe ich in den letzten drei Monaten sämtliche Culture-Romane und Kurzgeschichten von Ian M. Banks gelesen. Es handeln sich fast ausschliesslich um Science Fiction-Werke in einer Nachknappheitsgesellschaft.

Meine Kurzkritken in chronologischer Reihenfolge des Erscheinens:

Consider Phlebas
Nett.

The Player Of Games
Eindrucksvoll. Ein guter Einstieg in die Welt.

Use Of Weapons
Langweilig, aber im Kontext mit Surface Detail spannend.

The State Of Art
Witzig.

Excession
Extrem unterhaltsame Hardcore-Science Fiction.

Inversions
Der Ausreisser aus der Serie spielt in einem Mittelalterszenario. Mittelmässig.

Look To Windward
Nett, Teil 2.

Matter
Spannend.

Surface Detail
Sehr spannend.

Alles in allem wunderbare Unterhaltung mit einigen bedenkenswerten Ideen. Ich freue mich auf mehr.

Kurzkritik: The Stars My Destination

Alte (Aus den 50er/60er-Jahren) Science-Fiction-Literatur finde ich oftmals eher plump und wenig erbaulich im Vergleich zu Werken aus der Cyberpunk-Ära. Daher war sehr positiv überrascht von Albert Besters Werk The Stars My Destination von 1956. Geschwindigkeit, Humor und eine abgedrehte Welt, welche in den letzten 60 Jahren gut gealtert ist, lassen dieses Buch irgendwie frisch wirken.

Kurzkritik: Tron: Legacy

Wenn man dem Originalfilm von 1982 die Nostalgiekomponente entzieht, bleiben sowohl eine dünne Geschichte als auch spektakuläre und verspielte Bilder übrig. Vom Nachfolger war somit nicht viel mehr zu erwarten, als diese zwei Dinge. Unglücklicherweise wirkte Tron: Legacy auf mich irgendwie gedämpft: Eine schwache Geschichte und eine solide Optik, welche jedoch den freudigen Umgang mit der Cyberwelt vermissen lässt.

Ich habe mich eigentlich trotzdem gut unterhalten, man hätte einfach mehr daraus machen können.

Kurzkritik: District 9

Ich mag Science Fiction. Ich mag Filme von denen ich nicht von Anfang an genau weiss, wie sie enden werden. Und ich mag den hyperrealistischen Look von Near-Future-Filmen (Und Büchern). Das sind gleich drei Gründe warum ich District 9 mag.

Was diesen Film aussergewöhnlich macht, ist das Spiel mit dem ‚Aliens besuchen die Erde‘-Motiv. Anstelle von Gewalt und Konflikten oder Erleuchtung und technologischem Fortschritt, bringen die Ausserirdischen nichts mit. Es passiert nichts. Die hängen bloss in ihrem Slum rum und essen Katzenfutter. Genial.