Wie viele Stabmixer, Toaster, Teekocher, Küchenwagen etc. von Kuhn-Rikon werden dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen?
Kategorie: Umwelt
Mir gefällt das neue Swisscom-Logo
Ich seh’s schon kommen: Wie schon beim neuen Sunrise-Logo bin ich sicher wieder der einzige dem das neue Swisscom-Logo gefällt.
Animation und Bewegung ist zeitgemäss, aber die Printvariante (Bei mir intern Birne genannt) wird sicher für Spott sorgen.
(Disclaimer: Ich arbeite nicht mehr für die Swisscom und dürfte jetzt von Herzen lästern, will ich aber nicht.)
Das 200-Franken-Piktogramm
Black Mesa Research Facility Zürich
Der Shuttletransporter am Flughafen Zürich erinnert mich stark an das Black Mesa-Transitsystem aus Half Life 1.
Die Kuhglocken und das Jodeln sind übrigens Original. Kombiniert mit dem Beton vermittelt diese Fahrt unseren ausländischen Gästen einen interessanten Einblick ins das Schweizer Selbstverständniss.
Sony hat das Urheberrecht auch nicht im Griff
Bei meinem Besuch auf dem Potsdamer Platz vor zwei Wochen stiess ich unter dem Sony Center auf ein interessantes Schild. Neben einigen Fotos und Illustration über die bewegte Geschichte des Platzes, gleich unter der europäischen Sony Zentrale, findet sich folgende Notiz:
Sony hat das Urheberrecht selbst nicht im Griff! (Aber das ist ja nichts neues.)
Berlin für Geeks
Ein paar geeky Dinge die man in Berlin machen kann:
- An einer Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung teilnehmen. (Ging dann doch nicht, es war mir zu kalt. Und das Gesetz wurde prompt verabschiedet.)
- Dem iPhone-Launch Deutschland beiwohnen. Tolles Teil.
- Ein Conrad-Elektronik-Geschäft besuchen. Ich kannte bisher nur den Katalog…
- Das Quartier Moabit die ganze Zeit als Muad’Dib lesen.
- Die Ausstellung Vom Funken Zum Pixel besuchen und dabei konstant nur die (faszinierende) Technik dahinter sehen.
Berlin
Ich war vom 2. bis 9. November zum ersten Mal in meinem Leben in Berlin und möchte dazu noch einige Gedanken loswerden.

Die Stadt ist… so vielseitig wie ich bisher noch keine Stadt erlebt habe. Weder London, Paris, Rom, Tokyo noch Bern haben bei mir derartig viele Eindrücke hinterlassen. Es liegt eine Dynamik und Beweglichkeit in der Luft, Berlin strahlt und guckt optimistisch der Zukunft entgegen. Und kämpft gleichzeitig mit einer lähmenden 20%-Arbeitslosenquote und chronischem Geldmangel.- Deutschland und insbesondere Berline quellt über mit Geschichte. Der 1. und 2. Weltkrieg, die Spaltung und Wiedervereinigung des Staates, alle diese Geschehnisse sind noch stark präsent und in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Ich war überrascht; wir haben uns in der Schweiz beispielsweise vom 2. Weltkrieg und Nationalsozialismus schon derart mental entfernt und verbringen seither eine eigentlich ‚geschichtslose‘ Zeit.

Die beste Art eine Mauer auszustellen ist: Als Mauer.- Irgendwie hatte ich konstant das Gefühl etwas zu verpassen, derartig reichhaltig ist das kulturelle Angebot.
- Und erst die Gastronomie: Abwechslungsreich, international und für Schweizer Verhältnisse wirklich günstig. Kreative Bars und Restaurants machten das Ausgehen zur Freude. Wie jedes Mal nach einem Auslandaufenthalt überlege ich mir was die hiesigen Lokale doch alles besser machen könnten. (Z.B. die Küche nicht einfach schliessen nur weil es etwas später wird. Oder das Frühstücksbuffet wie in Berlin bis um 17:00 Nachmittags anbieten.)
- Auch in Berlin gibt’s eine Turnhalle und ebenso wie beim Bernischen Pendant mussten wir lange auf die Bedienung warten.

Allen Unkenrufen zum Trotz geht es der Deutschen Sprache gut. Gerade junge Unternehmen spielen gerne mit kreativen Firmennamen herum: Wurst ;-) (Wurst…), Hoppel (Tierhandlung), Trittfest, Oder Barfuss (Schuhe), Vergangenheit (2nd-Hand Mode), Proviant (Lebensmittel), Haarwerkstatt….- Es wurde kalt in der Woche. Und mit der Kälte zog sich der beissende Geruch von Kohle quer durch die Quartiere. Dieser Brennstoff wird noch immer in vielen Wohnungen zur Heizung eingesetzt.
- Berlin gibt schätzungsweise mehr Geld für ‚Gehwegschäden‘-Schilder aus als zur Behebung von Gehwegschäden.
Und zum Abschluss noch die witzigste Konversation die ich in der U-Bahn überhört habe:
Ansage: „Bitte beachten Sie beim Verlassen des Wagens die Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante.“
Kleines Mädchen: „Papa, dürfen wir die Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante gucken gehen?“
Papa: „Was?!?“
Antworten auf Fragen die mich bewegen: Ist schon Weihnachten?
Diese Webseite (inkl. RSS-Feed) bietet eine bequeme Übersicht auf die Frage ob denn schon Weihnachten ist: www.isitchristmas.com.
Fragen die mich bewegen: Weihnachtseinkäufe
Muss ich ein schlechtes Gewissen haben weil ich unsere Wohnung noch nicht weihnächtlich dekoriert habe, meine Weihnachtseinkäufe noch nicht erledigt habe und überhaupt noch gar nicht in weihnächtlicher Stimmung bin? Und damit meinen Pflichten als Konsument nicht nachkomme?
Coop & Migros sagen ‚ja‘.



