TEDx Bern

Über zwei Jahre ist es her, als ich an einer ersten TEDx Bern-Sitzung teilgenommen hatte. Dieser Versuch, einen lokalen Ableger der TED lokal zu organisieren, war leider versandet.

Dafür freut es mich jetzt umso mehr, dass der zweite Anlauf klappt: Die TEDx Bern findet am 5. September 2012 statt und das Anmeldeprozedere läuft ab heute.

Ich wünsche den Organisatoren viel Erfolg und mir ein Ticket. (Dieses Mal waren die Fragen weniger existenziell als damals bei der TEDx Genf.)

Kickstarter gefährdet mich finanziell

Kickstarter gefährdet mich finanziell. So viele Projekte, so viel Kreativität und Energie, so viele Menschen, welche Unterstützung verdient haben oder hätten.

Soeben habe ich Ze Franks Video Shoes gesehen und bin stolz darauf, zu dessen Realisierung beigetragen zu haben.

Die Diskussionen rund um Tropes vs. Women hatten mich derart in Rage versetzt, dass ich nicht anders konnte, als zu mitzumachen.

Neal Stephenson mochte ich schon immer, sein Clang-Projekt ist eine logische Weiterführungs seiner literarischen Arbeit. Ich hoffe es kommt durch.

Schwarz sehe ich für den M.U.L.E.-Tribut Alpha Colony. Nostalgie scheint als Motivator nicht immer zu funktionieren.

Kreativität trumpft eben noch immer alles. Besonders freue ich mich auf das Daft Punk-Gebläse der New Orleans Brass Band.

Auf die Schweizer Kickstarter-Alternativen wemakeit.ch und 100-days.net wage ich schon gar nicht einen Blick zu werfen. Was, wenn neben Kreativitätsneid auch noch sozialer Druck zum Spenden animiert?

Fragen die mich bewegen: Was heisst ‚dermatologisch getestet‘?

Mir ist natürlich bewusst, dass damit Waschmittelhersteller und Handcrèmeproduzenten versuchen auszudrücken, dass ihre Produkte bedenkenlos mit den Händen in Kontakt kommen dürfen. Aber ‚dermatologisch getestet‘ macht diese Aussage nicht.

Es könnte gerade os gut bedeuten, dass nach dem dermatologischen Test das Resultat fürchterliche Verbrennungen, blutiger Ausschlag und eine leichte Verfärbung der Fingernagleränder war. Aber wenigstens ist es getestet…

Fehlermeldung

Irgendjemand wird schon reklamieren.

In diesem Blog war während Jahren das Datum der Einträge nicht ersichtlich. Erst ein Hinweis eines Lesers machte mich auf dieses Problem aufmerksam.

Anfang Jahr funktionierte die Kreditkartenabrechnung in einem von mir betreuten Onlineladen nicht mehr. Meine Überwachung erfasste dieses spezifische Problem nicht. Erst nach mehreren Wochen Ausfall beklagte sich der erste Kunde bei mir.

In beiden Fällen war ich äusserst dankbar für die erhaltene Mail. Derart dankbar, dass ich mir folgendes vorgenommen habe: Ich werde jeden von mir gefundenen Fehler melden.

Sei es auf einer Webseite, in einer Applikation, in einer mobile App oder überhaupt in irgendeinem Prozess.

Vereinzelt habe ich das bisher schon getan, mit unterschiedlichen Erfolg: Einzelne Fehler wurden behoben, machmal wurde ich dafür verdankt; vielfach gab es keine Reaktion oder nur Marketing-Blabla zurück.

Und etwas habe ich bereits gelernt: Ich werde mich in Zukunft achten, bei meinen eigenen Produkten eine möglichst einfache und sichtbare Kontaktfunktion zu implementieren. Und hoffen, dass sich meine Benutzer nicht einfach im Stillen ärgern und denken: Irgendjemand wir da schon reklamieren…

(Tippfehler gefunden? Hinterlass einen Kommentar oder schreib mir auf cstuder@existenz.ch.)

Aare.schwumm.ch

Pünktlich auf den ausbrechenden Sommer habe ich eine funktionstüchtige Version meiner Aare-Temperaturanzeige fertiggestellt: aare.schwumm.ch. Viele Ideen habe ich noch, aber für heute muss das reichen: Die Sonne scheint und ich muss raus hier.

Für Webdesigner: Das ganze funktioniert dank jQuery Mobile relativ sauber ohne grossem Aufwand platformübergreifend. Die Daten werden von meiner Aare-API per JSON regelmässig aktualisiert. Ein bisschen Javascript-Timer-Zauberei sorgt dafür, dass die Anzeige auch nach dem Wegtabben von der Webseite auf mobilen Geräten schnell wieder aufgefrischt wird.

Für Feedback und Kritik bitte die Kommentarfunktion bei der Ankündigung auf dem Schwumm.ch-Blog verwenden.

Surreale Messewelt

15 Hallen, künstliches Licht, exakte Bepflanzung, endlose Teppiche, makelloses Lächeln, EHEC-konformes Essen, Kravatten und Anzüge, keine Gefälligkeiten…

Nach drei langen Tagen am Stand entkam ich glücklicherweise dieser surrealen Welt.

(Und ich bin froh, dass unsere Software quasi konkurrenzlos auf dem Markt ist. In den restlichen Hallen buhlten Hunderte von Solarmodulherstellern aus aller Welt um Kunden. Ihre Produkte sind praktisch allesamt identisch und die Konkurrenz ist gnadenlos.)