Konzert: Der Chor – Requiem For The Victims Of Nazi Persecution

Requiem For The Victims Of Nazi Persecution

Der Chor führt dieses Jahr ein schweres, aber schönes Werk vom Norwegischen Komponisten Ståle Kleiberg auf: Das Requiem For The Victims Of Nazi Persecution, begleitet vom Orchester In Takt.

Selber singe ich dieses Jahr nicht mit, aber ich kann den Besuch jedem ans Herz legen.

Donnerstag, 02.05.2013 um 20.15 Uhr in der Petruskirche, Brunnadernstrasse 40, Bern
Freitag, 03.05.2013 um 20.15 Uhr in der Kirche Oberstrass, Stapferstrasse 58, Zürich
Samstag, 04.05.2013 um 20.15 Uhr in der Petruskirche, Brunnadernstrasse 40, Bern

Tickets an der Abendkasse verfügbar.

Noch ein Crowdfunding-Reward: Eine Banane

Banane

Als Belohnung zur Unterstützung der Helionauten für einen Werbefilm kriegte ich eine Banane. (Entspricht energiemässig in etwa 0.11629 kWH) Merci.

Der Werbefilm wurde übrigens von einem ehemaligen Arbeitskollegen von mir realisiert: edprojects.

Herzlichen Glückwunsch, sieht gut aus.

Shepard und Jesus

Surely, he hath borne our griefs and carried our sorrows. He was wounded for our transgressions, he was bruised for our iniquities: the chastisement of our peace was upon him.

Am Abend vor dem Messiah-Konzert habe ich ein letztes Mal Mass Effect 3 durchgespielt. (Eine atmosphärisch-schwülstige Zusammenfassung der Trilogie gibt es auf YouTube.)

Dabei kam mir ein Gedanke: Die Geschichte von Shepard zeigt erstaunliche Parallelen zu Jesus‘ Lebensgeschichte auf. Beide wurden unfreiwillig auserwählt, die Welt zu retten. Beide müssen sich gegen Dämonen aus anderen Dimensionen bewähren, währenddem sie die ganze Zeit durch Seitenquests abgelenkt werden. Beide opfern ihr Leben für das Gemeinwohl. Und an beide erinnert man sich noch lange nach ihrem Tod.

Ok, Shepard benutzt etwas mehr Schusswaffen, aber sonst, fand ich, ist die Analogie perfekt. Und ich dachte, ich habe die Welt um einen originellen Gedanken bereichert.

Nichts da. Eine kurze Suche bei Google ergab mehr als ein Dutzend ähnliche Diskussionen und Theorien. Die einhellige Antwort: Mass Effect ist keine Allegorie auf das Leben Jesu.

Tja nu, ich hab’s probiert.

Zum persönlichen Abschluss der Trilogie empfehle ich Reignite von Malukah.

Zu Beziehen auf Netflix

Zu Beziehen Auf Netflix

Vor einigen Wochen erschien im Bund (Artikel nicht online) eine Kritik der TV-Serie House Of Cards. Das fand ich aus zwei Gründen interessant:

Zum einen ist diese Serie hoch-amerikanisch: Ein Politdrama im und um das Weissen Haus herum. (Obwohl es lustigerweise ein Remake einer britischen Serie mit gleichem Namen ist.)

Andererseits wegen der kleinen Notiz Zu Beziehen auf Netflix. Tatsache ist, dass House Of Cards eine exklusive Netflix-Produktion ist, ausschliesslich auf diesem Service erhältlich und noch lange nicht auf DVD. Und Netflix ist in der Schweiz nicht verfügbar.

Wie kommt der Herr Bund-Journalist nun an seine Kopie? Wie soll der werte Bund-Leser nun an seine Kopie kommen? Der wird doch nicht etwa…

Es gibt da eine zwielichtige Quelle, eine regelrechte Piratenbucht, auf welche ich hier nicht näher eingehen will.

Ich will jetzt Schluss machen, soeben hat die dritte Season von Game Of Thrones begonnen. Wie ich an meine Kopie kam? Wahrscheinlich auf demselben Weg wie der obengenannte Journalist.

Logistikrätsel

Batterien in einer viel zu grossen Schachtel

Warum verschickt digitec Batterien in einer viel zu grossen Schachtel? Warum berechnen sie mir dafür keine Versandkosten oder Kleinmengenzuschlag? Warum verschickt digitec Batterien?

Eine Bestellung - Vier Schachteln

Warum verschickt ifolor 80 identische Karten in vier Paketen? Und warum legen sie vier einzelne Rechnungen mit vier verschiedenen Referenznummern dazu?

Politische Komplexität vs. Datenjournalismus

Und wir Hacker mittendrin…

An der Podiumsdiskussion anschliessend an der gestrigen Generalversammlung des Vereins Opendata.ch wiesen die Teilnehmer auf ein klassisches Problem hin: Die anwesenden Politiker betonten die komplexe Realität, welche sich kaum mit nackten Zahlen abbilden lassen. Und auf der anderen Seite die Datenjournalisten, welche diese komplexe Realität auf eine Schlagzeile reduzieren müssen.

Und jetzt hacken zwei Tage lang wir Amateure an den Daten herum und laufen Gefahr, dieses Problem zu verschärfen. Dabei hat mich Jan im Gespräch aber hingewiesen, welche Aufgabe wir Entwickler am OpenData-Hackday eigentlich haben: Nicht zu vereinfachen, sondern die Komplexitäten anschaulich darzustellen.