Auskunftsbegehren

Auskunftsbegehren

Ende März ist wieder Opendata-Hackday, dieses Mal zum Thema Finanzen. Bisher interessierte mich das Thema nicht besonders, aber ein Gespräch am letzten BLGMNDYBRN brachte mich zurück zu einer Sache, welche ich schon immer ausprobieren wollte: Auskunftsbegehren verschicken.

In der Schweiz ist jedes Unternehmen verpflichtet, dir jederzeit Auskunft darüber zu geben, was sie über dich wissen (Artikel 8 des Datenschutzgesetzes.) Auf der Seite des Eidgenössichen Datenschutzbeauftragten finden sich dann auch die Vorlagen, für die drei Briefe welche ich an Migros, Coop und die Postfinance verschickt habe.

Ich bin gespannt auf die Antwort.

Sicherheitslücke in der My Swisscom-App

Zufällig bin ich in der My Swisscom-App über eine unangenehme Sicherheitslücke gestolpert.

Ich habe die Details soeben der Swisscom kommuniziert und warte auf eine Antwort. Maximal 30 Tage lang.

Update vom 5.3.2013: Das Swisscom CSIRT hat den Empfang meiner Meldung bestätigt und intern einen Security Incident eröffnet.

Update vom 22.3.2013: Die Swisscom hat mich telefonisch kontaktiert, eine Lösung in Aussicht gestellt und mich auf ein persönliches Gespräch eingeladen.

Update vom 28.3.2013: Der Sicherheitschef der Swisscom hat sich mit einem Mittagessen bei mir bedankt und eine Publikation des Problems auf den 02.04.2013 versprochen. Behoben wird es wohl erst einen Monat später.

Update vom 3.4.2013: Die Swisscom hat Sicherheitshinweise auf ihren Webseiten und in der App platziert.

Der beste Platz, um ein klassisches Konzert zu geniessen…

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…ist noch immer im Chor.

Heute Abend im Kasino Bern: The Messiah von Georg Friderich Händel (Du weisst schon, Halleluja und so), unter der Leitung von Patrick Secchiari, mit dem Capriccio Barcokorchester und 300 Sängerinnen und Sängern von bern-singt.ch.

(Das Konzert ist seit Wochen ausverkauft, darum mache ich erst jetzt Werbung dafür.)

Das S in SSD steht für ’still‘

Mein MacBook Pro leistet nun seit 4 Jahren unverwüstlich seinen Dienst. Die Investition in genügend RAM hatten sich von Anfang an gelohnt. Um die ersten Alterserlahmungen einzuschränken, und bevor er komplett von einem Tablet ersetzt wird, habe ich mir eine grosse SSD-Festplatte geleistet. Wobei geleistet das falsche Wort ist: Der Preiszerfall der SSDs ist beträchtlich, die Option SSD lege ich von jetzt an jedem Käufer ans Herz.

Ein Nebeneffekt: Der Laptop ist komplett still. Wunderbar anzuhören.

Netrunner

Wenn es etwas gibt, für was ich Nostalgie verspüre, dann ist es die Cyberpunk-Ästhetik der späten 80er Jahre. Ich war damals zu jung, um die Entwicklung dieser Subkultur live zu erleben. Deshalb sind meine Erinnerungen an diese Zeit so künstlich wie die Haarfarben der Frauen im Jahr 2027.

Echt hingegen war das Sammelkartenspiel Netrunner vom Magic-Erfinder Richard Garfield, welches 1996 Hacker gegen übermächtige Konzerne kämpfen liess. Leider war ihm nie ein grosser Erfolg beschert, aber auf mich machte die asymetrische Spielart und die Illustrationen einen starken Eindruck.

Gross war somit meine Freude, als ich den Re-Release dieses Spiels entdeckte: Android: Netrunner kam Ende 2012 heraus und bringt das Spiel mit einem leicht modifizierten Regelwerk zurück. Vom Sammelkartenprinzip wurde abgesehen, jetzt ist es ein sogennantes Living Card Game. Das Grundset und die Erweiterungen haben fixe Kartenbestände und vordefinierte Starterdecks.

Die ersten Spielrunden provozierten bei mir wiederum einen Schwall dieser künstlichen Plastiknostalgie. Ich bin begeistert.

Wer das Spiel ausprobieren und lernen möchte, kann das nächsten Freitag (18. Januar 2013, 19:30) im Länggasstreff, Bern bei der Spielnacht des Drachenäschts tun. Ich werde dort sein und es dir gerne beibringen.

Kurzkritik: The Hobbit

Gelegentlich musste ich mich daran erinnern, dass The Hobbit ursprünglich ein Kinderbuch war: Der Film überdreht an einzelnen Stellen etwas. Aber bleibt doch ziemlich witzig. Mir gefiel er sehr gut und ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen.

Abernoch mehr freue ich mich darauf, in ein paar Jahren den Hobbit meinem Sohn vorlesen zu können.