Nein. Es platzen auch Schläuche am hinteren Rad.
Wieder etwas gelernt.
Nein. Es platzen auch Schläuche am hinteren Rad.
Wieder etwas gelernt.
Dieses Bild vom Guisanplatz in Bern habe ich ca. 2 Stunden nach dem GP gemacht. Hier rannten den ganzen Tag über 20’000 Personen herum, tranken aus Wegwerfkartonbechern, assen Zieleinlaufbananen und kämpften sich durch die Sponsorenwerbeschlacht.
2 Stunden später ist nichts mehr davon zu sehen.
Das ganze hat etwas surreales an sich. Und lässt mich den Kopf schütteln wann immer ich jemanden über ein dreckiges Bern sprechen höre.
Kaum ist die Sonne wieder zu spüren, nimmt die Zahl der Verkehrsteilnehmer schlagartig zu: Fussgänger packen ihre Sommerschuhe aus, die Velos werden entstaubt, Roller frisch getankt.
Und die Autos? Quälen sich drängelnd durch die Massen. 5-Plätzer mit 4 leeren Sitzen, auf der ewigen Suche nach Platz, sperrig wie sie sind.
Viel Spass.
(Ich bin heute ein BionX gefahren, sehr witzig, aber ich bleibe bei meiner Beinmuskulatur als primären Antrieb.)
Ich habe mich komisch gefühlt als ich letzte Woche mit meiner Skiausrüstung durch den Bahnhof gestampft bin, durch die frühlingshafte Luft, vorbei an leichtbekleideten… ähm… Litfasssäulen.
Aber die Pisten waren toll, das Wetter ausgezeichnet, das Wochenende äusserst erholsam.
Etwas weiteres verwirrendes: Grimentz und seine geografischen Bezeichnungen tönen meist eher rätoromanisch und italienisch als das was es sein sollte: Französisch.
Update: Offenbar heisst das Teil Litfasssäule… Danke Dschango.
Kürzlich an der Kasse eines hier ungenannten Detailwarenhändlers:
Sie: „Supercard?“
Ich: „Nein.“
Sie: „Nehmen Sie Märkeli? Ist für Gläser.“
Ich: „Äh, ja.“
Sie: „Haben Sie schon eine Karte zum Aufkleben?“
Ich: „Ähm, ich glaub schon.“
Sie: „Zätteli?“
Ich: „Argh!“
(Ich wollte doch nur ein Sandwich…)
Als Revanche für die erhaltene Hilfe bei meinem Umzug vor drei Jahren durfte ich heute einen Transporter laden, diesen nach Wil fahren, dort in den 4. Stock entladen, und abends wieder nach Bern zurückfahren. Alles in allem etwa 5 Stunden Autofahrt durch strömenden Regen.
Einige Gedanken:
Dankbar die Fahrt unbeschadet überstanden zu haben, schwingte ich mich abends wieder auf mein Velo und radelte durch den erfrischen kühlen Regen nach Hause.
Heute entdeckte ich ein mir bisher unbekanntes Gebäude an der Autobahn zwischen Bern und Zürich:
(Andere Ansicht auf Wikipedia)
Mein erster Gedanke war: Cool, ein Zeppelinhafen.
Ein Blick in das Gebäude hingegen offenbarte aber keine Luftschiffe, dafür einen Haufen Erde in der gigantischen Halle.
Fasziniert suchte ich zu Hause nach dem Namen des Ortes und stiess schnell auf die Webseite der Sondermülldeponie Kölliken.
Ich weiss dass wohl kaum jemand die Begeisterung mit mir an diesem 650-Millionen-Desaster teilt. Wenn doch, finden sich auf deren Webseite eine Webcam und interessante Bilder aus den ersten Deponietagen. Damals wurden Fässer voller Sondermüll einfach in die Tongrube gestellt und zugeschüttet. Laut den damaligen Abklärungen war das eine durchaus akzeptable Variante welche erst durch die missbräuchliche Einlagerung von ‚falschem‘ Müll zur Kontaminierung des Geländes und des Grundwassers beitrugen.
Die Faszination der Konstruktion gegenüber bleibt mir (Hmm, die bieten Führungen an, Vorreservation aufgrund der grossen Beliebtheit empfohlen), jedoch stelle ich mir einige Fragen: Welche unserer Aktivitäten haben ungewollte langfristige Konsequenzen von denen wir noch nichts wissen können? Und dürfen wir deshalb gar nichts mehr tun/experimentieren/bauen/schaffen?
Aktueller Stand über die letzten 5 Jahre Velofahren:
Geplatzte Vorderreifen: 4
Geplatzte Hinterreifen: 0
Morgen Samstag (14.03.2009) findet an der der Universität Bern im Rahmen ihres 175-Jahres-Jubiläum der Fakultätstag statt.
Einige der öffentlichen Vorträge machen definitiv Lust: Biblisches Kochen, Minarette, Jugenreligiösität, Radikale Idioten, Forensik, Babel, Studieren vor 175 Jahren, E-Bikes etc.
Früher gab es bei Gewerbeausstellungen immer einen Stand einer heute längst vergessenen Versicherung: Man gab sein Geburtsdatum an und wenig später erhielt man ein ausgedrucktes Blatt mit interessanten Fakten zu jenem Tag.
Heute habe ich entdeckt dass das Schweizer Fernsehen dasselbe auf ihrer Webseite anbietet: Schon vergessen heisst die Rubrik in der man zu einem beliebigen Jahrestag die interessantesten Tagesschaubeiträge abrufen kann.