- Gödel Escher Bach: Seite 232 von 791
- The Peripheral: Seite 1250 von 1434
The Peripheral liest sich ziemlich flott…
The Peripheral liest sich ziemlich flott…
Wie schon sein Vorgänger Bastion ist Transistor ein stylisches Actionabenteuer in einer coolen Umgebung mit einem interessanten Kampfsystem (Welches ich allerdings nie 100% durchblickt habe.)
Gefiel mir gut, belasse es aber beim einmaligen Durchspielen.
Ich habe eine Schwäche für Musikfilme und die A capella-Inszenierungen von Pitch Perfect haben es mir besonders angetan. Schade nur, dass die Story (trotz anderslautenden Anspielungen) absolut null Überraschungen bietet. Und dass die dargestellten Wettkämpfe in Wirklichkeit etwas harmloser daher kommen.
Unterhaltsam.
David Foster Wallaces moderner Literaturklassiker Infinite Jest beschäftigte mich etwas über ein Jahr lang. Die wilde Mischung aus verschiedenen Schreibstilen, lange Beschreibungen von Tennisschulen, Drogentrips und Amateurfilmen, die etwas irrsinnige Welt der nahen nordamerikanischen Zukunft mit ihrem Abfallproblem (Alles wird nach Kanada katapultiert) und ihrem Terrorismusproblem (Die Kanadier sind nicht so glücklich darüber), das alles verpackt in einer anachronistischen Ordnung auf hunderten von Seiten, mit teils überlangen Sätzen* und einem vielfältigen, bunten, abwechslungsreichen, reichem Vokabular, das alles war faszinierend zu lesen und dennoch: Der Schluss liess den unendlichen Spass schnell zu Ende gehen. Etwas gar schnell. Dafür wird mir der Text sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Empfehlenswert für geduldige Leserinnen und Leser.
* = Und vielen Fussnoten.
Infinite Jest hat ein (abruptes) Ende gefunden. Dafür habe ich mit William Gibsons The Peripheral und mag es bisher sehr. Unterhaltsam und intelligent, allerdings bin ich gespannt ob mir die Zeitreisen-Thematik gefallen wird. (Das Buch ist auf Papier knapp 500 Seiten lang, die Seitenzahl hier stammt vom E-Book.)
Wer auch nur einen Funken von Interesse an Programmieren hat einen einen Einblick braucht in die Revolution welche Software heisst (Und einiges Englisch versteht), darf das absolute Meisterwerk eines Artikels von Paul Ford nicht verpassen: What is Code?
Umwerfend.
Wir brauchen uns vor einer Roboterrebellion noch nicht zu fürchten.
Seit einiger Zeit benutze ich Safari unter iOS nur noch im Modus Privates Surfen. Der Browser merkt sich dabei nicht mehr so viele Daten, speichert Cookies weniger lange und schützt damit die Privatsphäre. Für die allermeisten Webseiten ist das kein Problem, eingeloggt bleibe ich tendenziell eher in spezialisierten Apps.
Einer der angewandten Methoden in iOS 8.3 ist die Beschränkung der Quote von HTML5 Local Storage auf Null. Versucht man es trotzdem zu benutzen, erhält man die Fehlermeldung QUOTA_EXCEEDED_ERRROR DOM Exception 22.
Das oben verlinkte, ansonsten exzellente Dive Into HTML5 liefert just in dieser Situation die falsche Routine, um die Unterstützung von Local Storage in einem JavaScript zu testen.
Besser funktioniert der Ansatz aus Modernizr:
function localStorageEnabled() {
try {
localStorage.setItem('test_key_which_noone_else_uses', 'test');
localStorage.removeItem('test_key_which_noone_else_uses');
return true;
} catch (e) {
return false;
}
}
Mich hatte bereits die Dune-Verfilmung von David Lynch aus dem Jahr 1984 stark beeindruckt. Jetzt habe ich aber aus dem Dokumentarfilm Jodorowsky’s Dune gelernt, was der Originalplan gewesen wäre: Ein 10 stündiges Epos Schauspielern wie Orson Welles und Salvador Dalí. Oh, was hätte sein können!
Die perfekte App für jede alternativ angehauchte Siedlung: Wo ist mein Kind?
Dein Kind ist ab und hat sich irgendwo in der Überbauung versteckt? Oder ist es eventuell nur bei einer der 99 Nachbaren zu Besuch? Oder spielt es doch nur ausser Sichtweite hinter einem Baum?
Ein Klick in der App und alle teilnehmenden Eltern kriegen eine Notifikation. Wer das gesuchte Kind sieht, bestätigt mit Ja, andernfalls mit Nein. Innert Kürze hat man sich so wieder gefunden. Wenn nicht, gibt es als zweite Stufe einen Panik-Knopf mit hartnäckigeren Notifikation.
Alternative Anwendungsart: Kommt ein fremdes Kind in die eigene Wohnung auf einen Spontanbesuch vorbei, kann man dies mit einem Klick den entsprechenden Eltern unkompliziert melden.
Monetarisierungsstrategie: Die App selber ist gratis. Eine Person muss die Siedlung im System anlegen und bezahlt dies mit einer jährlichen Subskription direkt in der App.
(Diese App gibt es noch nicht. Diese Idee ist wertlos. Die Implementierung macht es aus.)